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 Soldaten in der Inquisition

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Sira
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BeitragThema: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 7:17 pm

Sira erwachte langsam. Sie glitt aus einem tiefen, traumlosen Schlaf langsam hinüber in einen Dämmerzustand und erwachte aus diesem auf. Sie lag still da und ließ sich Zeit ihre schweren Augenlider zu öffnen und ihrer wirren Gedanken zu sortieren. Minutenlang starrte sie so einfach vor sich hin, aus einem Fenster, das den Blick auf ein weiteres, massiges Gebäude frei gab. Sie suchte nach Erinnerungen und ließ sich auch damit Zeit.
Es roch nach Desinfektionsmittel. Die Erkenntnis brachte ihr Denken in Schwung. Sie schaute sich um. Ihr körper fühlte sich bleiern schwer an. Jede Bewegung kostete sie unglaubliche Mühe. Doch sie stellte fest dass sie das Zimmer alleine hatte. Niemand war hier und es herrschte eine ehrwürdige, fast beklemmende Stille.

Sie musterte das Zimmer eingehend. An der Wand gegenüber ihrem Bett entdeckte sie die hölzerne Abblidung des Imperatoren-Kreuzes. Dies zusammen genommen mit der eigentümlich befestigten Bauweise und dem Blick auf die Gebäude konnte sie sagen dass sie sich in der Inquisition befand. Auf der einen Seite beruhigte sie die, wenn sie an das dachte was im Militärlazarett geschehen war. Andererseits beunruhigte sie dies jedoch auch.

Sie schaute sich weiter um. Die Müdigkeit wich langsam. Jetzt hätte sie gerne einige gute Erklärungen gehabt. Und sie wünschte sich ihrer Familie her. Beides schien im Moment kaum möglich. Sie wollte sich auch nicht über Klingelknopf bemerkbar machen. Seufzend blickte sie erneute aus das Fenster. So konnte sie immerhin nachdenken. Und sie hatte einiges zum nachdenken! Leider war das Meiste davon nicht so toll. Ungewollt dachte sie an Uran Dellorm, dem man direkt vor ihr den Kopf fort geschossen hatte. Wie ging es den anderen Jungs?

Sira wusste es nicht, aber ein Teil ihres Trupps - nämlich jene die nur kleines Blessuren davon getragen hatten - befanden sich ganz in der Nähe.

"Scheiße! Scheiße! Scheiße!", fluchte Alen Benoit leise und spähte hinter einem Mauervorsprung hervor, nur um sich schnell wieder zurück zu ziehen. Die anderen sieben Männer hielten sich in den Schatten und schauten sich nicht minder nervös um.

"Hör auf zu fluchen, Alen!", maßregelte Gil Saguron den Kollegen. Alen verbiss sich eine bissige Erwiderung.

"Wenn uns die Inquisition erwischt, dann können wir uns auf was gefasst machen", flüsterte Mares Quork unruhig. Der Mechaniker schaute die ganze Zeit auf seinen kleinen Scanner um die Umgebung im Auge zu behalten. Hier liefen eindeutig zu viele Kirianer herum! Das war nicht gut für sie.

"Bete lieber zum Gott-Imperator, dass uns die Eiswachen nicht aufgabeln!", zischte Alen, der um die Ecke gleich zwei davon ausgemacht hatte. Er hoffte dass sie sich schnell verzogen damit sie weiter kamen. Sie hatten es immerhin bis ins Herz der Inquisition geschafft. Sie waren sich jedoch nicht sicher ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war. Alle hatten sie auf ihre Waffen verzichtet, denn laut den letzten Berichten von Marius verfügte die Inquisition angeblich über entsprechend eingerichtete Detektoren, womit sie sofort aufgeflogen wären.
So konnten die acht Mann auch nur hoffen dass ihre Fähigkeiten zu Schleichen und im Notfall ihre Nahkampftechniken reichten. Lieber wäre jedoch allen, wenn sie nichts davon anwenden mussten.

"Vergesst besser nicht warum wir überhaupt hier sind", sagte Heron Quaris mit seiner ruhigen Stimme. "Keine hat eine Ahnung warum der Boss hierher gebracht wurde. Wenn sie in Gefahr ist, dann müssen wir sie hier heraus holen. Wenn sie nicht in Gefahr ist, dann ist das für sie gut, für uns könnte das aber schlecht ausgehen. Also sehen wir zu dass wir sie schnell finden, die Lage checken und dann schnell wieder verschwinden. Was wir hier machen ist in höchstem Maße illegal."

"Als ob uns das jemals aufgehalten hätte", brummte Varon Istek. "Jeder von uns hat schon seine Abmahnungen kassiert. Aber wir sind nun mal die, die richtig aufräumen. Jemand muss es ja tun."

"Wir sind nicht das Killerkommando des Militärs", stellte Gil fest. "Killer waren wir vor dem Kommando vom Boss. Na schön, wir sind es auch noch heute. Aber heute probieren wir es wenigstens erst mit Diplomatie, bevor wir zu harten Mitteln schreiten."

"Tja, schlecht dass die uns am Tor nicht durchlassen und uns nichts sagen wollten", meinte Sidonius Tulavanus. "Pech gehabt, würde ich mal sagen."

"Wenn wir Pech haben, haben wir Pech!", brummte Gil. Er schaute kurz um die Ecke und auf den Scanner von Mares. "Dann los! Und leise! Macht keinen Lärm und falls man uns entdeckt, dann verhaltet euch gefälligst höflich und respektvoll. Das hier sind heilige Hallen! Wir wollen nicht noch dass der Gott-Imperator uns nen Blitz auf den Kopf fallen lässt. Grund genung hätte er jetzt schon dazu!"

Gil schlüpfte aus seinem Versteck und die anderen folgten. Sie bewegten sich gewohnt leise und schweigsam. Zeichen gaben sie sich per Hand. Sie hielten sich vorwiegend im Schatten und Mares prüfte immer wieder die Standorte anderer Personen auf seinem Scanner. Jeder des Teams machte sich Sorgen.
Diejenigen, die durch die Inquisition schlichen, weil sie in der Inquisition waren. Und diejenigen, die im Militärlazarett lagen und genau wussten wo der Rest sich herum trieb. Andro Maros war der einzige, der keine Ahnung hatte. Aber er war ja nicht aufzutreiben gewesen, weshalb sich das Team entschlossen hatte zu handeln und ihm später Rechenschaft gegenüber abzulegen. Gewiss wäre er nicht erfreut, aber er würde ihnen schon nicht den Kopf abreißen. Höchstens seinen Stiefel in den Hintern treten.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 7:47 pm

Plötzlich bemerkte einer der Eiswachen diese „Ungebetene Gäste“ Er gab erst dem Oberkommando bescheid und wartete auf Befehle. Er musste Grinsen als er hörte das man sie schon seit einer kleinen weile Beobachtet. Man nahm sie noch nicht gefangen, weil man schauen wollte wie gut die Inquisition bewacht war, offenbar nicht gut genug.
Auf einen dach Standen ein paar Eiswächter mit Scharfschützengewehren in den Händen und nahmen die Soldaten ins Ziel. Kleine Rote Punkte, kaum 2 mm groß, wurden auf den Köpfen und dem Brust sichtbar. Sie waren bereit sie auf der Stelle zu Töten wenn sie Dummheiten machten.
General Jumar Obrast, einer der Führenden Leiter der Eiswachen, hatte schon von ihren Geästen gehört und sich sofort auf dem Weggemacht. Er hatte eine der Mächtigen und Seltenen Eiswächter Rüstungen der Klasse 1 an. Diese bestand aus fast 95% Platial und hatte ein Weiße Färbung, die dem Schnee angepasst war, nur das Zeichen der Inquisition war vergoldet. Er hatte seine Eislanze schon vorher ausgefahren und Aktiviert.
Er ging durch die Gänge der Inquisition und immer mehr Eiswachen kam aus unterschiedlichen Türen und schlossen sich diesem an. Die gesamte Inquisition war wahrscheinlich schon Alarmiert gewesen, ohne das diese Heinis es überhaupt mitbekamen.
Letztendlich folgten dem General nun fast 50 Eiswächter. Jumar befahl den Eiswächtern sich aufzuteilen und sie dann zu umkreisen. Bis nur noch er alleine auf die Mannen zu ging.
Dann bleibe Jumar plötzlich vor ihnen Stehen und sprach ruhig: „Stimmt der Gottimperator hätte jetzt sicher einen Grund in den Boden zu stampfen, allerdings kann er vergeben, der Lordinquisitor aber nicht! Er würde euch jetzt wohl schon erschießen lassen.“ Sprach er gerade heraus und Konfrontierte die Männer damit.
„Also sprecht Rasch, wer seid ihr?“
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Sira
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 8:09 pm

Gil bemerkte als erstes die winzigen, roten Punkte, als er gerade Lugano Anges, ihren Funker, anschaute, der diesen kaum merklich auf seiner Stirn trug. Von da an wusste Gil dass sie alle im Visier waren und es besser war sich nun ruhig und gelassen zu verhalten. Auch die anderen bemerkten es nach und nach.
Und dann tauchte wie zur Bestätigung ein geradezu erschreckend ehrwürdig aussehender Eiswächter, dessen Platialrüstung auf den ersten Blick zur Klasse 1 gehörte. Seine aktivierte Eislanze zeigte schon was er von den Besuchern hielt. Und Gil zweifelte nicht dass ganz in der Nähe noch einige mehr von diesen Eiswächtern nur darauf warteten dass sie etwas unbedachtes taten.
Gott-Imperator sei Dank hatten sich in dem Moment alle unter Kontrolle und offenbar die gleichen Gedanken. Niemand war scharf darauf als geröstetes Brathähnchen zu enden.

Mit respektvoller Miene salutierten die acht Männer vor dem ehrwürdig Aussehenden. Gil überlegte fieberhaft um wen es sich handeln könnte. Nach drei langen Sekunden fiel ihm der Name auch tatsächlich ein: Jumar Obrast!
Ein gleichermaßen verehrter wie auch berüchtigter Eiswächter. General, wohl gemerkt. Ein hartgesottener Krieger, wie man munkelte. Gnadenlos in der Schlacht, loyal dem Imperator und ein eifriger Verfechter des Glaubens. Man sagte ihm nach er sei sehr streng, aber auch gerecht. Gil hoffte dass dieses Gerücht mal ausnahmsweise stimmte.

"Wir bitten um Verzeihung, General Obrast!", bat Gil mit fester Stimme, aber auch etwas wie ein sonst gehorsamer Schüler, der ausnahmsweise etwas Verbotenes getan hatte und erwischt worden war. "Ich bin Soldat Gil Saguron, dritter Mann des Karguspatroullien-Teams T3 unter dem Kommando von Master Sergeant Sira Thanatos, Sir! Uns lag und liegt es fern in den geheiligten Hallen irgendeinen Schaden anzurichten, Sir. Unser einziges Begehren war zu erfahren was mit unserem verwundeten Master Sergeant geschehen ist, Sir."

Die Männer standen alle stramm und keiner bewegte auch nur einen Muskel. Sie überließen Gil das Reden, das konnte er abgesehen vom Vermöbeln von Ketzern nämlich am besten. Keiner verschwendete auch nur den Gedanken daran jetzt in irgend einer Weise frech zu werden oder eine Respektlosigkeit zu begehen. Auch wenn sie in die Inquisition eingebrochen waren - mehr oder minder, so wussten sie doch alle sicher dass hier jede Art von falschem Verhalten fehl am Platz war und ihr Boss ihnen den Kopf abgerissen hätte, wenn sie flapsig werden würden. Wenn Sira noch jemandem den Kopf abreißen konnte. Sie mochten sich nicht vorstellen was passierte wenn diese ganze Aktion umsonst gewesen wäre.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 8:32 pm

„Ah ich seid also der Trupp von Thanatos.“ Sprach Jumar belustigt. „Ich habe schon viel über euch und Eure… unkonventionellen Methoden gehört, und natürlich auch wie Treu ihr dem Master-Sergeant über Seite.“ Sprach er sanft und deaktivierte seine Eislanze, sie waren keine Bedrohung.
Jedenfalls, solange sie sich anständig benahmen.
Ohne ein Wort zu sagen kamen plötzlich aus allen Winkeln Eiswachen her, und umkreisten die Soldaten.
„Wie ihr seht hatten wir euch schon seit geraumer Zeit in Auge.“ Sprach Jumar wieder sanfte.
„Also was machte euch so sicher hier überhaupt rein zu kommen?“ und Schaute jeden einzelnen von denen an.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 8:38 pm

Die acht Männer standen immer noch unbeweglich und rührten sich nicht. Dass mehr Eiswachen auftauchen würden, damit hatten sie ja nun schon gerechnet. Aber mit so vielen nun auch wieder nicht! Die Eiswachen gingen also kein Risiko ein. Besser ihnen auch weiterhin keinen Grund zu geben sie doch noch abzuschießen.

"Nichts, Sir!", antwortete Gil wahrheitsgemäß. "Wir wussten nicht ob wir überhaupt jenseits des Tores gelangen würden oder was uns erwarten würde, Sir. Wir waren uns nur einig, dass wir es versuchen mussten, Sir."

Gil schwieg. Sie hatten vorher darüber gesprochen was sie tun sollten würden sie auffliegen. Jeder hatte gewusst dass sie im Kerker landen konnten und aus der Armee fliegen. Jeder war damit einverstanden gewesen und alle hatten beschlossen das zu riskieren: Freiheit und Karriere. Der Master Sergeant war es ihnen wert. Sie hätte das Gleiche für jeden einzelnen getan. Leider hatte sie nur Uran nicht helfen können, aber sie hatte es auch dort versucht.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 8:53 pm

Jumar nickte einmal Bestätigend, und bekam dann Plötzlich Befehle durch den Helm. Er drehte sich von den Soldaten weg und sprach so das sie es auf jedenfalls hörten: „Ja Herr wir haben die Eindringlinge.“ Er nickte ein paar Mal und fragte dann: „Was sollen wir mit ihnen machen? Exekutieren? Foltern? Sie ausquetschen wie Zitronen?“
Ohne das die anderen Soldaten es sehen Konnten Grinste Jumar, sie würden nicht Sterben, gefoltert werden oder sonstiges, doch eine kleine Lektion musste er ihnen Erteilen.
„Ja habe verstanden.“
Die Eiswächter schauten die Soldaten mit breiten Grinsen an und aktivierten ihre Eislanzen, und machten sich Kampfbereit.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 9:10 pm

Exekutieren? Foltern? Ausquetschen wie Zitronen? Jeder der Männer dachte sich seinen Teil, aber alle dachten ohnehin fast das Gleiche. Wenn sie die Wahl gehabt hätten, dann hätten sie die kurze Exekution vorgezogen. Gleichzeitig war ihnen nicht klar ob sich die Eiswachen nur einen derben Scherz mit ihnen erlaubten, getreu dem Motte Strafe musste sein. Aber keiner war wirklich gewillt es drauf ankommen zu lassen. Zumal die Eiswachen auch noch ihre bedrohlichen Eislanzen aktivierten.
Die Männer wechselten so rasch Blicke, dass es zusammen genommen nicht einmal drei Sekunden dauerte. Diese Blicke reichten aus, um klar zu stellen was als nächstes zu tun war. Allen war bewusst dass sie keine Chance hatten. Dennoch standen sie in der vierten Sekunde im Kreis, Rücken an Rücken, sich gegenseitig Deckung gebend und bereit den Kampf aufzunehmen. Jetzt würde sich zeigen ob die neuste Spielerei von Marius und Gottlieb etwas brachte. Beide Fäuste schützend erhoben standen sie da und aktivierten mit einer minimalen Bewegung ihres Handgelenks einen neuartigen Energieschild, der sich gerade in der Entwicklungsphase befand. Weder Gottlieb noch Marius hatten nicht sagen können ob die Dinger wirklich funktionierten wenn es erforderlich wäre, weshalb sie nicht zu optimistisch mit ihnen sein sollten.
Doch alle Schilde, außer der von Lugano Anges, aktivierten sich tatsächlich. Augenblicklich wurde Lugano in die Mitte genommen. Denn außer den Schilden blieb ihnen nichts zur Verteidigung. Die Hoffnung war jedoch dass die Energie der Eislanzen wie gewünscht absorbiert würde und den Schild verstärkte.

Gil hatte sich kaum bewegt. Sein Blick war auf den General gerichtet. Auch mit dieser Konsequenz hatten sie gerechnet und alle waren bereit wenn nötig in den Tod zu gehen. Aber Soldaten starben kämpfend! Und wenn sie schon sterben mussten, dann doch würdevoll und nicht wie windiges Gewürm!
Trotzdem schienen sich die schlimmsten Befürchtungen des Trupps was ihren Boss betraf zu stätigen. Sira befand sich in der Höhle des Löwen und ihre Jungs waren entschlossen sie aus dessen Fängen zu befreien. Auch wenn dies bedeutete sich durch eine Horde Eiswachen zu kämpfen. Sie rechneten nicht damit dass sie alle lebend hier raus kamen. Aber sie mussten es versuchen. Bei ihrer Ehre!

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 9:22 pm

Jumar hob seine rechte Hand und die Eislanzen der Wachen deaktivierten sich und Grummelig gingen sie wieder in gewohnter Stellung.
Junar machte einige Schritte vor Aktivierte sein Eislanze uns stieß einmal damit Gegner die Schild. Er hörte ein zischen das nicht gut klang. Seine Augen wurden zu schmale Schlitze.
„Ich könnt eure Schilde wieder runter nehmen, Soldaten.“ Jedoch hörte er sich in diesem Moment nicht gerade Freundlich an.
Dann sah er die Soldaten Misstrauisch an und sprach Militärisch: „Ich gebe euch 10 Sekunden Zeit um mir zu sagen von wem die Schilde Stammen, sonst seht ihr euch beim Gottimperator wieder!“ Auf den Dächern gaben sich die Scharfschützen zu erkennen.
Jumar blickte die Soldaten finster an.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 9:29 pm

Wenn sie die Schilde deaktivierten würden sie wehrlos sein. Jedoch bestand ja auch die optimistische Chance ohne Blessuren hier raus zu kommen. Die Männer schauten Gil an, der nach vier Sekunden nickte und seinen Schild zuerst aus schaltete. Wieder mit einer leichten Bewegung des Handgelenks. Weiter taten die Männer nichts. Sie blieben stehen, denn sie waren von diesem Spiel verwirrt und wussten nicht zu unterscheiden ob ihnen nun wirklich Gefahr drohte, oder doch nur alles ein schlechter Witz gewesen war.
Gil blickte den General an. Er hatte noch immer Respekt vor ihm, aber er war auch auf der Hut. Dessen Reaktion bewies dass er nun auch eine Seite anschlug, bei der man vorsichtig mit allem sein musste. Dementsprechend vorsichtig war auch Gil.

"Sir, diese Schilde stammen von Meister Gottlieb Sanft-Mut, Sir", antwortete er, jedoch gedachte er darauf nicht mehr als nötig einzugehen. Schließlich waren es allesamt Prototypen und Gottlieb hatte sie ihnen nur zu Testzwecken überantwortet weil er sich auf die Jungs verließ, ihnen vertraute, sie mochte und wusste dass sie kein Aufhebens darum machen würden. Jetzt war es zwar raus, aber die Situation hatte es gefordert. Sie hatten schon bedauert sie in Kareds Haus nicht dabei gehabt zu haben. Sicher wären sie dann alle ohne Verletzungen davon gekommen.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 9:38 pm

„Gottlieb Sanftmut…“ stöhnte Jumar laut auf. „Ich glaube da werde ich wohl ein ernstes Wort mit ihm reden müssen.“ Er blickte wieder Gil an.
„Die Eiswachen werden euch nichts tun, doch deaktiviert diese Schilde und Händigt sie uns aus. Ihr werdet sie wenn ihr geht wieder bekommen. Eines vorweg“ er schaute die Soldaten scharf an.
„Ein Nein von euch werde ich nicht Akzeptieren.“ Und blickte in die Runde. Dann nickte er zu einem Eiswächter, dieser nickte Ebendalls zurück, gab seine Lanze einem anderen Wächter und schritt langsam auf die Soldaten zu.
„Ihr werdet ihm jetzt die Schilde geben!“ befahl Jumar streng.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 9:51 pm

Die Männer schauten allesamt Gil an. Jetzt waren sie wirklich in einer schlechten Situation. Und zum ersten Mal war auch Gil sehr unsicher. Sonst musste er nie wirklich entscheiden. Er war der dritte Mann. Wenn Sira nicht da war, dann tat es Andro. Aber heute lag es an ihm. Und er verstand nun auch was es hieß vor Entscheidungen zu stehen, die einem selbst nicht gefielen und die man inständig hoffte nicht treffen zu müssen.

Gil traf seine Entscheidung und er war nicht glücklich darüber.

"Es tut mir Leid, Sir, aber wir können sie euch nicht aushändigen. Wir mussten bei unserer Ehre und dem Gott-Imperator schwören, dass wir nicht zulassen, dass sie in andere Hände gelangen. Wir können sie weder Euch, noch unseren Vorgesetzen geben. Wir haben es geschworen. Diesen Schwur können wir nicht brechen. Denn sonst würden wir Vertrauen, was über die Jahre entstand, mit Füßen treten und es verlieren. Bitte, fordert das nicht von uns, Sir!"

Die Männer schauten alle erwartungsvoll den General an, wie eine Gruppe Schulkinder, die zu ihrem Lehrer auf schauten und ihn baten die Arbeit noch mal zu widerholen.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 10:00 pm

„Mein Junger Freund“ begann Jumar sanft. „Ich schätze eure Ehre, und nichts auf der Welt würde ich verlangen das ihr diese Brechen solltet. Doch Ihr habt eine Verteidigungswaffe die für die Inquisition und selbst für die Armee gefährlich ist. Versteht ich was ich euch damit sagen will? Was ihr da habt, von Gottlieb ist so dermaßen gefährlich das ihr euch das nicht mal in Euren Träumen vorstellen könntet was diese Stück Technik für schaden Anrichten könnte.“ Man merkte sofort, das Jumar bemüht war nicht in einem Blutigen Gefecht zu enden.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 10:15 pm

Die Männer wechselten erneut Blicke. Sie reichten um sich zu verständigen, auch wenn sie nur kurz waren. Gil nickte leicht und die anderen ebenso.

"Wir verstehen Euch, Sir", versicherte Gil bedacht. "Wir wissen wie gefährlich diese Schilde sein können. Wir wissen was wir hier in den Händen haben und gebrauchen, Sir. Es ist nicht nur Verteidigung, sondern wie Ihr auch feststelltet eine Waffe. Diesen Schild durchdringt nichts, wenn er erst einmal fertig gestellt sein sollte. Man könnte ihn sogar selbst als Waffe einsetzen, wenn man weiß wie."

Gottlieb hatte dem ganzen Team erklärt was es mit dem Schild auf sich hatte, warum sie vorsichtig sein mussten und wie sie ihn zu nutzen hatten. Er hatte ihnen die noch vorhandenen Macken erklärt, aber auch welche Auswirkungen sie hatten. Und er hatte ihnen sehr präsize und unmissverständliche Anweisungen für alle Fälle erteilt.

"Uns ist bewusst, wie erschreckend ein Schild ist, den sogar Eure Eislanzen nicht durchdringen können. Und was ein solcher in den falchen Händen anrichten kann. Umso mehr sind wir an unseren Schwur gebunden."

Gleichzeitig und mit schwerem Herzen lösten die Männer per Sprachbefehl die Schilde. Sie wurden nicht nur über die Impulse im Handgelenk gesteuert, sondern verfügten auch über eine sprachliche Erkennung, die nur einmal und auf eine Stimme programmiert werden konnte. Eine von Gottliebs Sicherheitsmaßnahmen, damit die Schilde nicht von jemandem missbraucht wurden. Doch Gottlieb hatte sich noch mehr einfallen lassen.

Die Männer ließen die breiten Armbänder mit dem seltsamen, kleinen Aufbau fallen. Kaum dass sie auf dem Boden lagen begannen sie sich aufzulösen. Von Säure zerfressen, bis auch noch der letzte Rest Elektronik endgültig und unwiederruflich zerstört war, so dass niemand sie hätte wieder nachbauen können.

"Wir halten uns an unseren Schwur", sagte Gil würdevoll. "Und mit ihrer Zerstörung legen wie unsere Leben in Eure Hände."

Ebenso gleichzeitig gingen die Männer allesamt auf die Knie, mit geneigten Köpfen und auf den Boden schauend. Die Würfel waren gefallen. Jetzt lag ihr Leben tatsächlich in den Händen des Generals. Was kam konnten sie nicht mehr beeinflussen.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 10:26 pm

Jumar ging auf Gil zu, packte ihm am Arme und zog ihm auf die Beine. Er lächelte ihn an.
„Ihr habt heute bewiesen das noch Leute in der Armee gibt dich nicht Hinterhältig gegen uns Arbeiten. Durch diese Sicherung bin ich ein wenig beruhigt, wenn auch nicht vollkommen. Doch keines falls sollt ihr auf dem Heiligen Boden der Inquisition eurer Leben verlieren.“ Er schaute sie alle an. „Steht auf, ihr Alle! Ihr habt euch heute meinen Respekt verdient, vergesset da nicht und stellt nichts Dummes an, dann könnte es sein das wir euch eines Tages das Leben retten. Denn das ist das was meiner Meinung heute Fehlt, der Respekt.“ Er atmete einmal tief durch und sprach dann: „Folgt mir. Wir werden euch zum Master-Sergeant bringen. Allerdings müsste ihr uns als Eskorte aushalten.“ Und grinste ein wenig dabei.
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 10:36 pm

Gil bekam die Gelegenheit dem General einen langen Moment in die Augen zu schauen. Die anderen erhoben sich und folgten ihm. Keiner hatte etwas dagegen eskortiert zu werden. Im Militär wäre es anders herum sicher genauso gelaufen, was das eskortieren betraf. Uns insgeheim waren sie auch stolz auf dieses Lob, denn so etwas bekamen sie sonst nur von Sira oder Andro zu hören.

Gil bemühte sich zu dem General aufzuschließen, jedoch blieb er gleichzeitig auch respektvoll leicht schräg hinter ihm. Schließlich war er nur ein einfacher Soldat. Und Leute wie Jumar Obrast achtete er sehr.

"Sir, wenn ich mir die Frage erlauben darf, wie geht es dem Master Sergeant? Man hat uns nicht gerade informiert und sogar unserem Sergeant keine Informationen weiter geleitet. Wird sie es schaffen?"

Die Jungs wussten nicht wie es um ihren Boss bestellt war. Selbst Andro hatte das nicht genau sagen können, obwohl er sich redlich bemüht hatte etwas heraus zu finden. Ob er sich wohl gerade mit der Generalität herum schlagen musste? Die Jungs hofften dass ihre Aktion nicht ihm zu Last gelegt würde. Aber sollte das der Fall sein, dann würden sie ihn in Schutz nehmen. Er wusste schließlich von nichts.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 10:48 pm

„Ihr geht es gut.“ Sprach Jumar, „Aber genaueres weiß auch noch nichts, da müsst ihr den Lordinquisitor fragen.“ Eine ganze Weile gingen sie Langsam an den Inquisition Gebäuden vorbei, ohne ein Wort zu sagen. Doch Jumar ließ sich ein wenig zurückfallen um mit Gil auf gleicher Schrittlänge zu sein.
„Sag Junge.“ Begann Jumar. „Warum hassen die Meisten Soldaten die Leute der Inquisition und Eiswachen? Warum macht ihr euch über uns lustig und verspottet uns im Hintergrund, und sagt das wie Kaltherzige Mörder sind?“ Jumar wusste das das eine Schwere frage und fügte noch hinzu: „Kein Sorge unser Gespräch wird euch nicht belasten, außerdem Frage ich dich das nicht Als Eiswache sondern als Kirianer.“
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 11:03 pm

Einen Moment hatte Gil die Luft anhalten müssen, doch nachdem was vorgefallen war hatte er so etwas wie Vertrauen zu dem General gefasst. Er war ein Mann der Ehre, wie sie alle.

"Das ist eine merkwürdige Beschreibung der Dinge", meinte Gil langsam und bedächtig. "Es ist nicht so dass alle Soldaten die Inquisition hassen, Sir. Hass ist wahrscheinlich sogar das falsche Wort. Ich glaube man könnte es eher Furcht nennen. Die Inquisition ist sehr mächtig. Sie kann viel tun. Gutes wie Schlechtes."

Gil gestattete sich eine kurze Pause um zu überlegen und seine weiteren Worte zu wählen.

"Nein, Sir, ich glaube nicht daran dass die meisten Soldaten die Inquistion hassen. Ich bin ein einfacher Soldat der gewohnt ist zu kämpfen. Und ich kenne viele andere Soldaten. Mir fallen auch nicht viele ein die die Inquisition hassen. Fürchten, ja, einige. Aber hassen? Es ist die Furcht, die misstrauisch werden lässt. Furcht und Unwissenheit. Und ein schlechter Ruf.
Ich denke, dass die Inquisition oft Entscheidungen treffen muss, die vielen nicht gefallen und dass sie deshalb verurteilt wird. Man kann leicht reden, dass man es hätte anders machen können, doch man stand nicht vor der Entscheidung. Erst wenn man selbst vor eine solche gestellt wird, dann erkennt man die Schwere der Last, die man zu tragen hat."


Gil wusste dass die anderen genau, sehr genau, zuhörten. Aber er sah sie auch im Geiste kaum merklich nicken. Er beschloss noch einen Schritt weiter zu gehen.

"Aber sehen Sie, Sir, ein Ruf kann schnell schlecht werden. Überall gibt es schwarze Schafe und die schlechten Dinge bleiben meist länger in Erinnerung als die Guten. Aber ein sehr gutes Beispiel für die Unvoreingenommenheit trotz schlechtester Erfahrungen ist unser Master Sergeant. Ihr wurde von einem Inquisitior großes Leid zugefügt, aber dennoch hat sie dadurch nie zugelassen dass man gleich die gesamte Inquisition über einen Kamm schert. Ich gebe offen zu, dass ich früher durchaus voreingenommen war und ich ebenso wie die meisten anderen unseres Teams einen Groll gegen die Inquisition gehegt habe, ohne genau zu wissen warum. Es sind wohl die Geschichten, die man erzählt bekommt, schon als Kind. Die Gruselgeschichten, voller Schrecken und Ängste, die einen ein Leben lang verfolgen.
Doch unser Boss..."
Er schwieg einen Augenblick voller Bewunderung. "Unser Boss hat uns gelehrt, dass man nicht die Organisation sehen sollte, zu dem der Einzelne gehört, sondern den Einzelnen sehen sollte. Den Kirianer an sich. Und die meisten Kirianer sind gute Kirianer. Und sie sind überall. Im Militär, in der Inquisition, bei den einfachen Bürgern."

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 11:22 pm

Jumar sah zu Frieden drein und nickte dabei. „Ich bin froh das du das gesagt hast. Ich glaube auch das du Recht hast.“ Sein blick wurde leicht Finster. „Das Schlechte bleibt leider immer länger in Erinnerung als das Gute. Ich nehme an ihr Habt von dem Vorfall gehört, wo hier vor fast 50 Jahren über 100.000 Kirianer von der Inquisition hingerichtet wurden.“ Er machte eine kleine Pause und sprach dann: „Ich werde dir jetzt ein Geheimniss anvertrauen.“ Und blickte ihn dabei an. „Der Lordinquisitor, war in dieser Nacht mit beteiligt gewesen, er war noch in Junger Inquisitor. Doch er musste eine Schrecklich Entscheidung treffen. Seine Pateneltern Hier auf waren der Ketzerei verfallen und wollten sogar seine Bruder diesem Gott Opfern. Er tat das einzig Richtige. Er tötete Sie und rettete damit seinen Bruder! Ich kann dir sagen, jedesmal wenn er einen Ketzer in die Hölle schickt gibt ihm das ein Stückchen Frieden. Doch seitdem der Orden wieder erneut erwachte, entflammte dies wieder seinen Hass.“ Dann sprach er wieder im normalen Tonfall. „Des wegen kann ich beim Besten will nicht verstehen warum die Generalität die Ketzer lebenden haben wollen. Je eher die Ketzer weg sind desto Besser.“
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Mo Apr 05, 2010 11:43 pm

Die Männer waren erschüttert über das was sie hörten. Doch sie ließen sich diese Erschütterung nicht anmerken. Keiner würde darüber ein Wort verlieren. Das war eines dieser Gespräche, die nie stattgefunden hatten. Gil nickte erneut andächtig.

"Ich kann das durchaus nachvollziehen, Sir", sagte er ernst. "Warum ihr so handelt wie ihr handelt. Vielleicht oder wahrscheinlich würde ich dies ebenso tun. Ein toter Ketzer ist ein guter Ketzer. Man kann einen großen Hass auf diese haben und Hass kann einen unleugbar stark machen. Aber es gibt Leute, die das auch anders sehen."

Gil holte einmal tief Luft. Er wusste er konnte ein paar Leute in Teufels Küche bringen mit dem was er womöglich erzählte, aber der General schien ihnen ebenso zu vertrauen.

"Ich hoffe Ihr legt das jetzt nicht als Schwäche aus oder gereicht es zum Nachteil, doch der Boss denkt in der Hinsicht etwas anders als die Meisten. Versteht das bitte nicht falsch. Wenn jemand auf sie schießt, dann schießt sie zurück. Wenn jemand ihre Familie bedroht, oder jene die ihr was bedeuten, ist sie durchaus bereit dafür zu töten. Genau wie ich. Genau wie die Jungs. Der Trupp ist unsere Familie. Wir haben kaum noch jemand anderen. Wie halten zusammen.
Aber der Boss ist auch der Ansicht, dass man scharf unterscheiden muss. Sie sagt immer dass Leben nehmen einfach ist. Aber Leben geben unmöglich. Dazu haben wir nicht die Macht. Deshalb sei es auch unsere Pflicht darüber nachzudenken auf wen wir unsere Waffen abfeuern und mit welchem Ziel.
Ich weiß dass sie bei keinem Ketzer, der nachweislich ein anderes Leben eleminiert hat, zögern würde ihn zu töten, wenn er ihr einen Grund gibt. Und sie geben immer Gründe. Aber sie sagt auch dass es Augenblicke gibt, wo man Hass nicht mit Hass vergelten kann. Dass man nicht sagen kann der ist schlecht und verdient den tot. Sie sagt, dass manchmal die Gnade und Güte größer seien als aller Hass zusammen. Und dass man dieser eine Chance geben sollte.
Ich weiß selbst nicht ob ich das je wirklich verstanden habe. Aber ich habe es nicht vergessen und ich respektiere ihre Ansicht. Ich weiß dass sie schon oft jemandem der alle Gründe gegeben hat sie zu töten, sie ihn nicht getötet hat und er sie somit auch nicht. Und bis heute hat sie sich in diesen Kirianern nicht geirrt. Sie haben ihre Strafe erhalten und es waren oft schlimme Strafen. Aber sie sind zurück gekehrt auf die Pfade des Gott-Imperators. Ich habe keine Ahnung warum. Und ich habe erst recht keine Ahnung warum der Boss gerade diesen Kirianern genau das angesehen hat. Noch weiß ich ob es richtig war und ob diese Leute nicht doch noch eine Gefahr darstellen.
Aber eines weiß ich ganz sicher, Sir: Wenn es Leute wie den Boss nicht gäbe, dann wäre unsere Welt um eine Spur grausamer und furchtbarer. Denn es sind Leute wie sie, die uns das Maß geben an dem wir Grausamkeit und Brutalität messen können. Unser Gewissen.
Es war schlimm was damals geschah. Und ich zweifel nicht dass es schlimm für den Lordinquisitor war. Ich kann es verstehen, wie gesagt. Aber vielleicht hat der Boss tatsächlich manchmal Recht, dass man lernen muss abzuschließen und zu vergeben, um Frieden zu finden. Ich weiß es nicht. Ich kann nicht vergeben, das ist nicht meine Art. Und das weiß auch der Boss. Aber ich weiß, wie ich für mich einen Schlussstrich unter bestimmte Dinge ziehe und gezogen habe. Und glauben Sie mir, Sir, ich glaube ich wäre heute ein schlechterer Kirianer, wenn ich das nicht getan hätte."

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 12:15 am

„Jeder geht anders Mit Ketzern um.“ Sprach Jumar. „Ich habe gesehen wie der Lordinquisitor mir einen Wimpernschlag dem Befehl gab hunderte von Ketzern zu Exekutieren. Doch ich sah auch wie er kurz bevor er einen Ketzer abstach inne hielt und diesen verschonte, weil er was in dessen Augen gesehen hatte was keine Ketzerei war. Ich sah einmal wie er mit einer kleine Gruppe von Kindern durch die Straßen rannte um sie vor den Ketzern zu retten. Das war einfach unglaublich, er rannte mit fünf Kindern und einen Kind auf dem Arm vor Ketzer weg und verteidigte sie mit seinem Leben.“ Sprach er lächelnd. „Die meisten sehen wie du schon sagtest nur die großen dunklen Kapitel aber die Hat auch die Armee… Jedenfalls kenne ich den Lordinquisitor gut genug um zu wissen das er mit seinem Glauben wahrlich leben Retten kann und konnte. Wusstet ihr das die Inquisition, bei fast 80% der Kirianer, wohlgemerkt im Imperium, beliebt ist?“ Dann machte er eine kurze Pause. „Ich bin dem Imperator schon einmal begegnet und habe Gehört das er sagte Yastan III sei das Sorgenkind im Imperium.“
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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 12:25 am

"Da hat der Imperator Recht", stimmte Gil nickend zu. "Ich stamme nicht von Yastan III. Ich bin auf Goran IV geboren und aufgewachsen. Die beiden Planeten kann man nicht miteinander vergleichen. Auf Goran IV gibt es so gut wie keine Ketzerei."

Gil ließ den Blick über die Mauern schweifen. Weil es auf Yastan III so gefährlich war, waren die Städte so befestigt, wie dieses Gebäude hier.

"Wahrscheinlich ist jede Sicht anders auf die Dinge, weil jeder anders ist. Das hat auch der Boss gesagt. Wir Straßensoldaten versuchen nur die unschuldigen Opfer in Grenzen zu halten, wenn möglich zu vermeiden. Mal gelingt es, mal gelingt es uns nicht."

Gil seufzte tief. Ausnahmsweise erlaubte er sich dies einmal.

"Ich glaube, wenn wir öfter darüber nachdenken würden, dass wir letztendlich alle Kirianer sind, wäre es auch anders. Aber das tut wohl kaum jemand. Aber man kann zumindest versuchen für sich das Beste aus dem Leben heraus zu holen. Dann ist man dem eigenen Frieden schon ziemlich nah.
Und was das Thema Mörder betrifft: Das sind wir alle. Gleich wie man die Dinge auch dreht. Wer ein Leben aus welchen Gründen auch immer auslöscht, der mordet.
Ich würde niemanden leichtfertig als Mörder bezeichnen, Sir. Auch die Eiswachen nicht. Denn ich muss mich selbst dessen verantworten."

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 8:53 pm

„Ich sehe schon Gil sie sind ein Kirianer wie er im Buche steht.“ Lobte er erst Gil. „Sie und ihre Soldaten. Es wäre schade um sie wenn sie auf diesen Gottimperator verlassenen Planeten ihr Leben lassen würden. Leider hat dieser schon zu viele Geschluckt.“ Er schüttelte sich einmal und sprach dann: „Wissen sie die Besiedlung dieses Planeten standen noch nie unter einen guten Stern, und wenn hier nicht Platial liegen würde, würde Yastan III wohl auch niemals besiedelt worden sein. Mich graust es immer noch wenn ich daran denke.“ Dann holte er einmal tief Luft und sprach mit Unheilvoller Stimme: „Schon als die Ersten Kirianer hier ankamen verzerrte es dem Planeten nach Blut. Drei Kolonieschiffe wurden ausgesandt um Yastan III zu besiedeln. Eines wurde im Hohen Orbit von einem Meteor getroffen und vernichtet. Dem zweiten viel der Antrieb auf merkwürdige weiße aus, keiner weiß warum, bis heute. Nur das dritte schiff konnte landen, und selbst nach der Landung konnten sie nicht um Hilfe rufen, denn sobald der Erste Kirianer auch nur einen Fuß hier auf dem Boden Trat vielen alle Reaktoren aus. Ganze drei Monate waren sie alleine auf diesem Eisklumpen hier, und wurden immer und immer wieder von Crizackz und anderen Ungeheuern angegriffen.“ Er hob einen Finger: „Von den 3000 Kirianer haben nur 250 überlenbt als die Armee eintraf und diese Monster zurückwarf. Ich sag dir mein Junge, dieser Planet ist verflucht, die Armee nennt es Unglückliche Zufälle, doch ich weiß nicht ob fast 6 Milliarden Leben, die hier schon zu Tode gekommen sind ein Zufall sind!“ und beendete seine Rede damit um sie wirken zu lassen.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 9:17 pm

Gil dachte nach. Und von hinten hörte er sehr leises Raunen der anderen, die offensichtlich für dieses Thema ebenso Feuer und Flamme gefangen hatten. Er vernahm Satzfragmente wie: das waren mal wirklich große Helden oder bewundernswert oder merkwürdige Dinge vorgefallen, auch heute.

"Ich wusste nicht, dass es so viele Kirianer sind", gab Gil zu. "Sechs Milliarden sind eine ganze Menge. Und so lange ist das Yastan-System ja auch noch nicht besiedelt.
Um ehrlich zu sein, die meisten merkwürdigen Vorfälle gehen mehr an mir vorbei, Sir."


Mit einem einfachen Kopfnicken wies er auf die Jungs nach hinten, die sich nun in ein Gespräch vertieft hatten, was sich genau um so etwas drehten.

"Die Jungs sind da ganz anders. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, Sir. Ich bin eher ein Verfechter von soliden, wissenschaftlichen Beweisen anstatt hoher Mystik und unhaltbaren Spekulationen. Allerdings kann ich auch nicht sagen dass sich alles was ich bis jetzt gesehen habe rational erklären lässt. Die Wissenschaft ist dazu noch nicht in der Lage. Und ich bin auch bereit einzugestehen, dass es vielleicht Dinge gibt, die sich mit Rationalität nicht klären lassen. Glauben kann man schließlich auch nicht erklären. Den hat man, oder man hat ihn nicht. Ich glaube an den Gott-Imperator, aber ich glaube auch an die Wissenschaft."

Gil lächelte schief.

"Die anderen meinen gerne dass ich mich selbst ausschließe. Interessante Wortewahl, meiner Auffassung nach. Erinnert so an die selbstausführende Nichtexistenz.
Aber bleiben wir ruhig beim Thema unerklärliche Phänomene auf Yastan III. Ich bin da ganz Ohr, Sir."

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 9:43 pm

„Ah Skeptiker!“ sprach Jumar belustigt.
„Aber nun gut dann werde ich euch noch ein Wenig mehr Erzählen.“ Er räusperte sich und holte wieder einmal tief Luft. „Ihr kennt sicher alle die Festungsruine Credan. Wisst ihr auch warum sie aufgegeben wurde?“ Er blickte einmal in die Runde und sprach weiter: „Nach dem die Festung errichtet war, fand man am Nächsten Tag 50 Soldaten, alle Tod auf dem Boden liegen. Jetzt könnte man behaupten, sie seien alles umgebracht, doch jeder von ihnen Starb genau dar wo sein Posten war, eine einige wurden sogar im Stehen Tod gefunden. Aber keiner von ihnen wies eine Verletzung auf. Man untersuchte den Ort nach giftigen Gasen oder Ähnliches, doch als man keine Fand wurden wieder Soldaten Hingeschickt. Diese starben jedoch erst nach einer Woche. Man könnte denken dass dieser Ort verflucht ward. Ein Forschungstrupp wurde entsandt, genauso wie eine Trupp Inquisitoren. Ab da sind die Aufzeichnungen verloren gegangen. Doch man sagte dass es nur der Großinquisitor und zwei Forscher überlebt hatten. Der Großinquisitor erklärte diesen Ort als Tabu, und seit dem Wurden nie wieder die Festung betreten, bis zum Großen Krieg mit dieser Fremden Rasse.“ Er machte eine Pause damit die Soldaten das erstmal verarbeiten konnten.

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BeitragThema: Re: Soldaten in der Inquisition   Di Apr 06, 2010 9:58 pm

Die Männer von hinten rückten neugierig etwas näher auf. Das war genau das Soldatengarn dass man sich gerne in gemütlicher Runde spät nachts in der Kaserne erzählte, vor allem gerade neu dazu gekommenen Rekruten von irgendwo anders aus dem System. Sie lauschten der Stimme von Jumar.
Gil lächelte leicht und nickte. Das schien jedenfalls interessant zu werden. Und ob wahr oder nur Legende, es war und blieb auf alle Fälle eine gute Geschichte, die auch der Master Sergeant nicht verachten würde. Sie hatte ein Faible dafür und interessierte sich für diese merkwürdigen Phänomene. Warum hatte Gil noch nicht ergründet, doch ihr Vorrat an sonderbaren Geschichten reichte um den Neuen immer gerne einige schlaflose Nächte zu bescheren.

"Klingt danach, als sei dann eine neuerliche Besetzung nötig geworden. Und lassen Sie mich raten: Auch dieses Mal kamen erneut Männer ums Leben und niemand weiß warum."

"Welche fremde Rasse?", bemerkte der junge Titian Norod nachdenklich von hinten. "Verzeihung, Sir! Aber ich weiß gerade wirklich nicht wen Sie meinen."

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