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 Die Waffenhändlergilden

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Sira
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BeitragThema: Die Waffenhändlergilden   Fr Dez 04, 2009 9:38 pm

Ein halbes Jahrhundert nachdem die Kirianer ihre neue Heimat gefunden hatten kam es zu erheblichen Spannungen innerhalb des jungen Imperiums, wie auch außerhalb. Zweifler der Verehrung des Imperators machten ihrem Unmut Luft. Die Kirianer spalteten sich in die verschiedensten Lager. Manche davon friedlicher Gesinnung, andere überaus gewalttätig.

Immer mehr und bessere Waffen wurden für die Auseinandersetzungen benötigt. So bekamen die wenigen Waffenschmiede enorme Bedeutung. Da die Mengen an Nachschub für Armeen und Splittergruppen kaum mehr zu bewältigen waren, taten sich manche der Waffenschmiede zusammen zu kleinen Verbänden. Als nächstes schlossen sich diese zusammen. So gründete sich die erste und lange Zeit auch einzige Waffenschmiedegilde.

Diese entwickelte sich weiter zur Waffenhändlergilde. Lange Zeit kontrollierte sie den gesamten Waffenmarkt der Kirianer. Sie belieferte die Armee und die Inquisition, aber auch die einfache Bevölkerung und Aufständische.
Dadurch kam es zu hitzigen Konflikten innerhalb der Gilde an wen man dieses gefährliche Gut verkaufen sollte und durfte.

Einige waren der Ansicht, dass Gewehre und Pistolen, wie auch Stichwaffen und alles womit man anderen schaden konnte nur an die Gesetzeshüter, Soldaten und Inquisitoren verkaufen durfte.

Andere wiederum waren der Ansicht diese an alle zu verkaufen, die den richtigen Preis dafür bezahlen konnten. Letztendlich kam es doch immer nur auf das nötige Kleingeld an.

So zerstritt sich die Gilde. Von nun an gab es zwei verfeindete Lager, die sich im Untergrund gegenseitig bekriegten. Die plötzliche rasante Weiterentwicklung verschiedenster Waffenarten ging auf diesen unbarmherzigen Krieg zurück, der im Untergrund mit brutaler Härte und Gnadenlosigkeit geführt wurde. Niemand vermochte diesem Treiben Einhalt zu gebieten, denn die Waffenhändlergilden gehörten zu den mächtigsten Vereinigungen des kirianischen Imperiums. Jeder war in irgend einer Weise von ihnen abhängig.

Die "Honestas Amarius Comunio" machte es zu ihrem ehernen Gesetz keine ihrer Waffen an Aufständische, Ketzer oder andere Unwürdige zu verkaufen. Armee und Inquistion wurden von ihr beliefert, aber auch einfache Bürger konnten hier Waffen für ihre Verteidigung erwerben - voraus gesetzt er erlangte das Vertrauen des Händlers. Diese waren jedoch überaus vorsichtig, was besonders die Inquisition sehr schätzte.
Für ihre Diskretion wurde die Gilde sehr gut bezahlt, auch wenn sie sich erstaunlich bescheiden gab. Sie schätzten es mehr, wenn ihre Schmiedekunst und ihr Händlergeschickt überaus gewürdigt wurde.

Gottlieb Sanft-Mut, ein massiger Kerl von stattlichen 1,98 Meter und ruhigem Gemüt, führte die "Honestas Amarius Comunio". Er hatte sich besonders in der Schmiedekunst hervor getan, weshalb man ihn 2502 zum Obersten Meister des Ordens wählte. Seitdem bekleidete er dieses ehrwürdige Amt und wurde innerhalb der Gilde, wie auch von Armee und Inquisition hoch geschätzt und geachtet.

Sein Gegner war Kolan, der Führer der "Potestas Amarius Comunio". Ein deutlich jüngerer Mann als Gottlieb, dem die Erfahrung dessen fehlte, dies aber mit Ehrgeiz und hoch gesteckten Zielen wieder ausglich.
Er belieferte alles und jeden, der seine Preise zahlen konnte. Diese hatten es durchaus in sich, dafür bot er Schmuckstücke, von denen mancher Kirianer nicht einmal zu träumen wagte.
Seinen wahren Namen hielt Kolan geheim, aus Vorsicht vor der Inquistion. Niemand wusste wer er wirklich war, noch wie er aussah. Er hatte es geschafft zu einer grauen Eminenz im Hintergrund zu werden.
Doch wer bei der "Potestas Amarius Comunio" kaufte, der fragte sich nicht ganz von ungefähr, ob nicht gerade jener Waffenhändler dort vor ihm vielleicht Kolan sein könnte.

2515 gerieten die Gilden brutal aneinander als die Honestas Amarius Comunio heraus fand, dass die Potestas Amarius Comunio im Jahr 2466 die Waffen für den Großen Ketzeraufstand geliefert hatte anstrebte.
Kolan tat alles um einen neuen Aufstand anzustreben, der von den Ketzern initiiert wurde. Waffen wurden gesammelt und gehortet. Es sah ganz danach aus, als würden die Ketzer dieses Mal ihr Ziel erreichen.

Doch die Potestas Amarius Comunio rechnete fataler Weise nicht mit der Energie, welche die Honestas Amarius Comunio plötzlich entwickelten. Gottlieb Sanft-Mut hatte unermüdlich Informationen gesammelt. Im Geheimen traf sich seine Gilde. Die Potestas erahnten nicht welches Gewitter sich zusammen braute.

Ohne den geringsten Hauch einer Vorwarnung brach dieses Gewitter über die Potestas herein. Überall wurden zur gleichen Zeit die versteckten Lager der Potestas von den Honestas gestürmt, die spärliche Bewachung gnadenlos nieder gemacht und sämtliche Waffen konfisziert.

Inquistition und Militär erfuhren von diesem Schlag und der Gefahr, die ihnen gedroht hatte, erst alls alles bereits vorüber war.

Dieser Schlag war hart für die Potestas und brachte sie an den Rand des Ruins. Doch Kolan ließ sich selbst von diesem Schlag nicht unter kriegen und hielt die Gilde eisern zusammen. Seiner unermüdlichen Arbeit war es zu verdanken, dass die Potestas Amarius Comunio weiter lebte und sich erstaunlich schnell erholte.

Bereits ein Jahr später war sie wieder ein ernst zu nehmender Gegner und DIE Anlaufstelle für die Ketzer um ihre Waffen zu beziehen.

2516 bekriegen sich die Gilden nach wie vor. Doch die Regeln haben sich verschärft. Ab jetzt gab es keine Gnade mehr! Und die Potestas schwor jeden aus dem Weg zu räumen, der sich ihnen in den Weg stellte - gleich ob Inquisitor, Soldat, Honestas oder einfacher Bürger.

Yastan III war nun die Basis der Potestas Amarius Comunio und ihr Zweck war der Krieg im kirianischen Imperium.

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