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 Kareds Haus

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Sira
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So Feb 28, 2010 4:28 pm

Einen Mann von der Statur des Lordinquisitors zum Gehen zu bringen war alles andere als einfach, vor allem wenn er nicht wollte und sich stur auf ein Ziel fixiert hatte. Aber Sira war bewusst dass sie nicht die Zeit für lange Diskussionen hatte. Ihn einfach stehen und zurück lassen konnte sie aber auch nicht.

"Oran ist weg!", sagte sie gehetzt und versuchte Erander mit aller Kraft weiter zu ziehen. Ihre Männer waren schon so gut wie unten. Sie sah wie Andro sich um drehte und entsetzt schaute dass der Lordinquisitor und sie noch oben standen.
"Raus hier, Andro!", brüllte sie ihm zu, sich sofort wieder an den Lordinquisitor wendend. "Wir müsse hier raus! Oran hat sicha aus dem Staub gemacht!"

Sie hoffte inständig dass dies die Synapsen des Lordinquisitors endlich hatte schalten lassen und er nun ebenfalls die Beine in die Hand nahm und nicht länger wie ein trotziges Apfelbäumchen hier herum stand.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So Feb 28, 2010 4:45 pm

Plötzlich weiteten sich die Augen von Erander, sein linkes fing an zu zucken. „Oran verdammt sollst du sein!“ rief der Lordinquisitor. Ohne zu fragen Packte er Sira und warf sie über die Schultern. Es war ein Reflex von ihm. Er wollte nicht dass noch jemand unter Oran starb. Er wusste nicht wie viel zeit ihnen blieb. Gerade als er den Ersten Stock erreichte, hörte er Explosionen die von unten kamen. Sie würden es nicht mehr rechtzeitig aus dem Haus schaffen. Er nahm seine Plasmapistole und schoss ein Großes Loch in die Wand. „Festhalten!“ reif Erander zu Siras und hielt sie nun auf den Armen. Erander lief plötzlich los. Er kam den Loch in der Wand immer näher und näher und kurz bevor er der Boden aufhörte machte er einen riesigen Sprung! Hinter ihnen explodierte das Haus samt allen Ketzern die noch drinnen waren und Soldaten. Die Gesteinsbrocken flogen wild umher und wurden zu gefährliche Geschosse. Bürger die dort standen und sich das Specktakel anschauten wurden von diesen Getroffen oder erschlagen. Erander hielt immer noch Sira in seinen Armen und waren noch in der Luft es fühlte sich an wie Fliegen. Erander sah wie sie dem Boden Näher kamen. Er dreht sich auf den Rücken, seine Platialrüstung würde das meiste abfangen. Und knallten dann unsanft auf dem Boden. Sie rutschten noch ein paar Meter, sobald sie zum Stillstand kamen, breitet Erander seine Arme und Bein aus und lag flach auf dem Boden.

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Sira
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So Feb 28, 2010 5:01 pm

"Hey!", rief Sira aus als der Lordinquisitor sie sich wie einen Kartoffelsack über die Schulter warf. Das entbehrte jeder soldatischen Ehre! Dann schoss er auch schon ein Loch in die Wand und nach nicht mal vier Sekunden befanden sie sich auf einmal im freien Flug aus diesem. Plötzlich schien alles wie in Zeitlupe abzulaufen.

Andor glaubte seinen Augen nicht zu trauen. Er lag auf dem Boden, knapp hinter einem Trümmerteil des zerstörten Transporters. Er sah wie der Lordinquisitor mit seinem Boss im Arm aus dem ersten Stock des Hauses sprang. Für den Bruchteil einer Sekunde fühlte er sich an ein Wandgemälde erinnert, auf denen Helden in genau jenen Positionen festgehalten waren. Heroische Bilder, voller Mut und vielleicht auch einer Portion Irrsinn, welche den Betrachter schaudern ließen und ihnen eine Ahnung des Heiligen Lichtes des Gott-Imperators auf diesen Personen vermittelte.

Sira hielt die Luft zum zweiten Mal vor Anspannung an. Sie sah wie hinter ihr das Haus in einer riesigen Explosion und Rauchwolke in Flammen und Trümmer auf ging. Gestein wurde zu Geschossen. Es prasselte auf sie nieder, schützend hob sie ihren Arm vor's Gesicht. Sie spürte die Abwärtsbewegung des Falls. Wie sich der Lordinquisitor drehte und sie vor sich hielt. Einen Moment schaute sie in die Augen des alten Mannes.
Dann kam der Aufprall. Heftig. Sehr heftig.
Sie rutschten über den Boden. Erander hielt sie eisern fest. Sira hatte die Augen geschlossen und öffnete sie erst als sie zum Stillstand kamen. Erander ließ sie los und sie beeilte sich von ihm runter zu kommen. Sie warf nur einen kurzen Blick zurück. Ihre Sorge galt in dem Moment den Lordinquisitor.

"Erander, seid Ihr wohlauf?!" Es gelang ihr nicht ganz den Schrecken und das Zittern in ihrer Stimme zu verbergen.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So Feb 28, 2010 5:14 pm

Erander öffnete schmerzlich die Augen und sprach sarkastische: „Was für ein Sprung!“ Er versuchte sich schmerzlich aufzusetzen und merkte dabei einen Stich in der Seite. Eine Rippe ward gebrochen. Und überall am Körper hatte er Blessuren und Schürfwunden. „Geht es euch gut Master-Sergeant?“ reif er dann jedoch zurück. Die ganze Gegend sah aus wie ein Schlachtfeld. Überall lagen Gesteinsbrocken und Tot herum. Er hörte schreie von Kindern und Babys. Selbst unter den Bürgern hatte es Verluste gegeben. Und durch die Explosion von Kareds Haus wurden noch andere Häuser vollkommen zerstört. Soviel leid verursachten die Ketzer. Er musste endlich etwas machen um diese Ketzer zu stoppen!

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So Feb 28, 2010 5:35 pm

"Ja, Sir! Mir geht es gut. Gott-Imperator, das war wirklich ein Meistersprung, Sir!"

Sira schaute sich um. Die Rauchwolke hatte sich über die gesamte Straße gelegt. Undeutlich erkannte sie dass die Nebengebäude ebenso eingestürzt waren wie ein Teil der Straße.
Dann sah sie zwei Männer durch die Schwaden heran stürmen. Andro und Tamirr.

"Gott-Imperator, seid ihr okay?", rief Andro schon Meter vor ihnen.

"Ich bin okay, aber Tamirr, schau dir seine Exzellenz besser mal an. Ich glaube er hat ordentlich was abbekommen."

Der Sanitäter ließ sich eilends neben dem Lordinquisitor nieder und begann mit einer raschen, aber gründlichen Untersuchung. Er warf Sira nur einen kurzen Blick zu, deren Kopfwunde noch immer blutete.

"Eine Rippe ist angebrochen. Das tut zwar ketzerisch weh - entschuldigt den Ausdruck, Sir - aber das ist nicht so schlimm. Ein paar Prellungen und Schürfwunden. Nichts, was man nicht wieder richten könnte."

"Andor, was ist mit den anderen? Wo ist der General?"

Andro hob und senkte die Schultern. Er hatte keine Ahnung wo hier irgendwer steckte. Sie hatten vollkommen den Überblick in diesem Chaos verloren. Sira hoffte inständig dass es ihren Jungs einigermaßen gut ging und alle am Leben waren.

"Sira an Team T5. Jungs, einmal bitte durchzählen und Positionsangabe!"

Andro begann und es tönten danach mehr oder minder gut klingende Stimmen aus dem Hörer. Sechs von ihnen hatte es erwischt, mal mehr, mal minder schlimm. Doch bei der Nummer 16 blieb es still in der Leitung. Sekundenlang. Dann hörte sie die Nummer 17. 16 wer der Einzige der sich nicht meldete.

"Master Sergeant Thanatos an Uran Dellorm! Melde dich, Uran!", rief Sira angespannt in ihr Mikro. Doch die Frequenz blieb weiter still. Eine pochende Beunruhigung hämmerte in Sira. Sie erhob sich rasch.

"Andro, sammel das Team! Die, denen es gut geht sollen sich hier mit um die Verwundeten kümmern bis die Sanitätstruppe aufkreutzt. Aber passt auf und sichert die Umgebung auch! Wir wissen nicht wer hier sonst noch herum lungert! Ich suche Uran."

Sira wartete gar nicht auf einen Einwand von Andro, sondern rannte eilig davon. Sie folgte dem Ortungssignal ihres Soldaten.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So März 07, 2010 7:33 pm

Gerade wechselten General, Major und die beiden Soldaten letzte Worte, als sie plötzlich eine rufende Stimme aus dem oberen Stockwerk vernehmen konnten.
Es war die Rede davon, so schnell als nur möglich zu verschwinden, das Gebäude zu verlassen.
Verwundert blickte Berngar die wenigen Stufen hinauf, welche man von seiner Position aus sehen konnte, bevor der Aufstieg einen Bogen schlug und sich seines Sichtfeldes entzog.
"Wer war das?", wollte er dazu wissen, denn so war er sich sicher, dass seine Sinne ihn nicht getäuscht haben würden, sondern wahrlich dort droben gerufen wurde.
Doch noch ehe man richtig auf seine Frage reagieren oder sonst etwas tun konnte, vernahmen alle vier Personen Siras Stimme durch ihren Frequenzbereich der Komlinks.
"Was zum...?", formulierte der General wenige Worte, als aus dem Obergeschoss der Teil von Siras Einsatztruppe hinab geeilt kam, welcher zuvor wohl mit ihr dort oben verweilte.
Lorentz und Yorck blickten sich kurz an, bevor sie begriffen.
"Weg hier! Schnell!", rief der Oberbefehlshaber daraufhin, trieb die beiden leicht verdutzten Soldaten an, die sich daraufhin schnell entfernten. Keine Frage, sie waren jünger und somit auch schneller als er.

Nicht, weil er etwa noch langsamer war, sondern aus dem besonderen Anlass der Loyalität heraus, befand sich der Major hinter dem General, als diese möglichst schnell aus dem Gebäude zu flüchten versuchten.
Als sie die Tür passiert hatten, schloss Ajon auf, befand sich nun neben ihm. Und nur einen kleinen Augenblick später erbebte der Boden unter den Explosionen, welche sich unmittelbar hinter den beiden Flüchtenden ereigneten. Rechtzeitig weit genug entfernt waren sie keinesfalls, sondern wurden von der entstehenden Druckwelle erfasst, erhielten einen starken Schub nach vorne und waren rasch zu Boden gerissen.

Der Aufprall presste Berngar die Luft aus den Lungen und sofort riss er reflexartig die Hände über seinen Kopf. Staub und Trümmer prasselten um sie herum nieder und wie durch ein Wunder blieben sie von den großen Brocken, welche durch die Straßen geschleudert wurden, verschont und verblieben unbehelligt auf der Erde.
Nachdem die Hitze zu großen Teilen verflogen und der Druck auf den Ohren nachgelassen hatte, richtete der General sich auf und war einen kurzen Blick umher. Ajon stand gerade neben ihm auf, ansonsten konnte man überall Schutt und Trümmer erkennen. Leichen oder Verwundete sah er auf den ersten Blick nicht. Man sah sie nie auf den ersten Blick, denn sie waren nach Explosionen, wie dieser gerade eben, zumindest von Staub bedeckt und wenn sie sich nicht bewegten, konnte es aus der Entfernung nach einem bloßen Schutthaufen aussehen.

Berngar schniefte und klopfte sich seine Kleidung ab, wodurch kleine Staubwolken um ihn herum entstanden und träge zu Boden rieselten.
"Ajon, alles in Ordnung?", wollte er wissen und blickte sein Gegenüber musternd an.
"Ja, Berngar, danke...", erwiderte dieser und stellte keine Gegenfrage. Wenn der General verletzt gewesen wäre, würde er das von sich aus verlautbaren. Kratzer und Prellungen waren hingegen normal und bedurften keiner weiteren Erwähnung.
"Sorge dafür, dass alle Verwundeten und Toten möglichst rasch gefunden, versorgt oder geborgen werden. Und stelle ein paar Männer für die zivilen Opfer und Bewohner ab. Wir sollten nichts desto trotz zusehen, dass wir hier verschwinden", wurde ein Befehl an den Major abgegeben, der nur knapp nickte und sich dann hustend sowie leicht humpelnd entfernte.

Berngar Yorck hingegen nahm die ein wenig entfernt von ihm liegende Waffe wieder an sich und erblickte dabei eine Traube von Soldaten , welche sich um einen Punkt unweit den Resten des Hauses versammelten. Raschen Schrittes eilte er hinüber zu der Gruppe und bemerkte, dass der Lordinquisitor, von seinen Soldaten versorgt, am Boden lag.
Berngar befeuchtete seine Lippen leicht mit der Zungenspitze, musste sich beherrschen, dass sein Gesicht nicht von einem wohlwollenden Grinsen geziert wurde. Hier hatte es immerhin einen Richtigen erwischt.
"Ist hier alles in Ordnung?", warf er ungefragt in die Gruppe, an deren Rand er sich mittlerweile befand.

Unterdessen koordinierte Ajon Lorentz von dem unversehrten Transporter aus die Versorgung und Suche der Opfer, ob zivile oder militärische oder gar feindliche, das spielte im Augenblick keine Rolle.
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Mo März 08, 2010 1:31 pm

Erander sah den General rief erbost: „Nein! Hier ist ganz und gar nichts in Ordnung!“ Er versuchte sich aufzusetzen, sein Rippen schmerzte, doch schaffte er es sich aufzusetzen. Nun schaut er Yorck in die Augen. „Sind sie immer noch der Meinung diese Ketzer unbedingt lebend zu fangen? Schauen sie sich um Yorck! Überall Tote! Unschuldige Tote!“ aus ihm platzte die gesamte Wut und der Stress. Dieser entlud sich nun gegen General Yorck. „Diese Ketzer haben uns den Krieg erklärt! Nicht der Armee oder Inquisition, nein! Dem Gesamten Kirianischen Imperium! Also Inquisitor ist es mein Pflicht solche Ketzer zu Strecke zu bringen, und General wenn’s mir erlaubt ist zu sagen, glaube ich das einige In der Armee vergessen haben wofür sie überhaupt eingetreten sind!“ Erander war nun sichtlich sauer, und es interessierte ihn nicht im geringsten was die andren Soldaten und Bürger in diesem Augenblick dachten oder sagten.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Di März 09, 2010 5:20 pm

Etwas überrascht reagierte Berngar, als der Zorn der Unfähigkeit der Inquisition sich über ihn ergoss.
Verwundert hob er für einen Moment die Augenbrauen, ließ sie dann jedoch wieder sinken und lächelte süffisant, als der Lordinquisitor geendet hatte.
"Sergeant", sprach er dann zu einem neben ihm stehenden Sanitäter und wandte sich kurz in dessen Richtung um "kümmern sie sich gut um den Lordinquisitor. Er scheint durch die Explosion zunehmend der Verwirrung ausgesetzt und akut unzurechnungsfähig zu sein. Untersuchen sie ihn doch auf Schädelfrakturen", lauteten seine Anweisungen, welche er so laut formulierte, dass der Lordinquisitor es in jedem Fall hätte hören müssen.
Anschließend drehte er sich wieder zu diesem hinüber und lächelte nach wie vor.
"Ich schätze, wir wissen nur zu gut, worauf es ankommt. Du solltest deine Gedanken etwas schonen, Erander. Niederlage folgt der Blindheit. Eine gute Besserung", teilte er ihm mit, nickte leicht und schritt geschwind davon, in Richtung des Transporters, um Major Lorentz dort in seinen Bemühungen zu unterstützen.

Auf dem Weg dorthin stachen ihm auch zum ersten Mal die leblosen Körper auf der Erde in die Augen. Ja, der zweite Blick war eingetreten und es war in gewisser Weise schon ein jämmerliches Bild. Und unnötig, das war es ebenfalls. Man musste den Aufständischen irgendwie verdeutlichen, dass es nicht lohnte, zivile Opfer zu fordern. Und, dass es nicht lohnte, primär die Armee zu bekämpfen. Vielleicht wäre Kooperation...nunja, darüber konnte er sich auch bei anderen Gelegenheiten seine Gedanken machen.
"Major, wie geht es hier voran?", wollte General Yorck wissen, als er sich in den Transporter begab und Ajon erblickte, der dort mit zwei weiteren Offizieren neben einem Kartenschirm stand und darauf blickte.
"Ah, General", erwiderte dieser und nickte knapp "Die Verwundeten scheinen zu großen Teilen gefunden und werden versorgt oder hierher verfrachtet. Es gibt zivile Opfer, doch diese halten sich in Grenzen. Ich habe einen Sanitätstrupp entsandt, der sich um die verletzten Bewohner hier kümmert."
"Gut, sehr schön. Noch weiteres?", sprach Berngar und strich sich über das Kinn, während er die Karte und die darauf umhertanzenden Punkte betrachtete.
"Nichts, was für die Koordination hier von Belang wäre, Sir", antwortete Lorentz und erhielt ein andächtiges Nicken.
Jetz war es nur noch eine Frage der Zeit und sie konnten hier endlich ihre Sachen packen und verschwinden, Wunden lecken und mit den übrigen Generälen die Lage besprechen.
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Di März 09, 2010 5:40 pm

Eranders blick wurde nun Wirklich bis aufs Äußerste Wütend! Was bildete er sich ein! Erander knirscht mit den Zähnen. Er schupst den Sanitäter zurück in dem Monet war seine Verletzung ihm Egal! Yorck hatte ihn in der Öffentlichkeit vor allen beleidigt und Gedemütigt. „Zur Seite!“ Schnauzte er die Soldaten an. Er holte ein Funkgerät her vor und rief hinein: „Hier der Lordinquisitor! Schickt mir einen Wagen.“ Dann flüsterte er hinein: „Ich haben einen Üblen Verdacht auf Ketzerei!“
Er steckte sein Funkgerät wieder weg. Und wartete verärgert auf den Wagen.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 8:12 pm

Sira arbeitete sich über die Trümmer eines zum Teil eingestürzten Hauses. Sie schaute auf sich suchend um und blickte auf ein kleines Gerät an ihrem Handgelenk, auf dem sie die Position von Uran sehen konnte. Sie nähter sich ihm. Sie stolperte über einen größeren Stein und legte sich der Länge nach hin. Ihr war schwindelig. Sie wischte sich über die Stirn. Die Wunde blutete noch immer. Sie fluchte und brachte sich in eine kniende Position. Einmal tief durchatmend erhob sie sich langsam und suchte weiter. Nach zwei Metern blieb sie jedoch erneut stehen. Aus den Trümmern ragte eine Hand. Es war nur eine kleine Hand - zu klein für einen Erwachsenen. Mit einem Klos im Hals kniete Sira nieder und fühlte nach einem Puls. Doch da war nichts. Für dieses Kind kam jede Hilfe zu spät. Sira drängte Tränen und damit Gefühle tief in sich zurück. Sie konnte diese im Moment nicht brauchen!
Also ging sie weiter und kam schon bald an die Position wo sich Uran befinden sollte. Sira's Strin zog sich in düstere Falten. Sie ließ sich wieder nieder und begann vorsichtig einige Steine fort zu räumen.

"Uran?!", rief sie und lauschte auf eine Antwort. Zuerst kam nichts, doch nach einige Sekunden hörte sie eine leise Stimme. Sie rief noch einmal nach ihrem Soldaten und tatsächlich antwortete er erneut. Sira atmete einen Moment erleichtert auf. Dann räummte sie rasch Steine beiseite. So schnell wie möglich und sprach dabei unaufhörlich auf ihn ein.

"Uran! Halt aus! Ich bin gleich bei dir!"

Minutenlang räumte sie die Trümmer fort und dann tauchte ein Arm auf. Ein zerschmetterter Arm. Sira arbeitete sich weiter vor und legte Schultern und Kopf frei. Was sie sah erschreckte sie zutiefst. Uran's Gesicht war nur noch eine blutige Masse. Eine ebenso große Trümmerlandschaft wie jene die sie umgab. Der einzige Unterschied war dass es um sie herum grau war, Uran jedoch rot.

Sira griff zu ihrem Mikro und sprach hinein. Sie gab Andro die Position von ihnen und dass er so schnell wie möglich mit einigen Jungs und einem Sani hier aufzutauchen hätte.

Dann kam der Schuss.

Ein einziger, dumpfer Knall. Uran's Kopf explodierte förmlich. Sira wurde mit Knochensplittern und Gehirnmasse bespritzt. Erschrocken ließ sich sich zurück fallen. Sie rollte herum und suchte hinter einem großen Stein Deckung. Sie konnte den Schützen nicht ausmachen. All ihre Sinne spannten sich erneut an. Und sie hörte das Gestein hinter sich.
Sie kam nicht mehr dazu sich umzuwenden. Der heiße Lauf einer Waffe presste sich gegen ihren Hinterkopf. Sie erstarrte. Es war eine dieser Situtationen die nur selten gut ausgingen. Sira hatte so etwas persönlich noch nie erlebt, aber sie hatte auf genau jene Weise dutzende Mitstreiter verloren.

"Sira Thanatos", sagte hinter ihr eine süffisante, kalte Stimme. "Wie erfreulich dich zu sehen. Das war schon länger ein Bedürfnis von mir. So oft hast du ja unsere Pläne durchkreuzt. Normal sind Soldaten ja alles andere als spontan, eher träge. Sie warten gerne auf Befehle, die uns genügend Zeit lassen um geeigente Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Immer wieder sehr amüsant euer Versagen zu beobachten. Ähnlich wie hier. Aber du bist etwas anderes. Eine spontane Frau ist unberechenbar und somit sehr gefährlich."

Andro hielt am anderen Ende der Verbindung die Luft an als er den Schuss hörte und die kalte Stimme vernahm. Diese Tonlage war die eine Siegers. Von jemandem, der ein Spiel gewonnen hatte. Der einen Widersacher unter Kontrolle hatte.
So ein Mist! Sira mit ihrem ewigen Starrsinn und ihrer Spontanität! Verflucht sollte sie sein!
Da Sira schwieg wusste er was es zu bedeuten hatte. Jemand hielt ihr eine Waffe direkt vor die Nase.

"Scheiße!, rief er erbost aus. Ein Blick in die Gesichter der anderen zeigte ihm dass diese es ebenso vernommen hatten. Sie schauten Andro fragend und bestürzt an. "Auf die Position vom Boss! Vorsicht! Behaltet die Umgebung im Auge! Wenn ihr den Dreckskerl im Visier habt dann schaltet ihn aus bevor er den Boss ausschaltet!"

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 8:26 pm

Erander sah Sira, wie sie von einen Ketzer bedroht wurde. Perfekt! Heute würden nur noch Ketzer Sterben aber nicht mehr Soldaten. Erander holte sein Schwert hervor. Ihm interessierte es nicht im Geringsten das er selber schwer verletzt ward. Er streckte seine Rücken, auch wenn die Gebrochenen Rippen schmerzten. Er konnte nicht zulassen das noch eine Unschuldige Seele den Ketzern fallen würde. Sein Griff um das Schwert wurde fester. Seine Augen strahlten eine solch gewaltige Wut aus, als könnten sie im Moment jemanden Töten!

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 9:27 pm

Andro glaubte nicht recht zu sehen als er in die Nähe von Sira's Position kam. Der Lordinquisitor hatte offensichtlich die Absicht sich einzumischen und das nicht gerade unauffällig. Waren denn heute alle irre geworden?! Langsam hatte er die Schnauze von diesem Tag gestrichen voll und wünschte sich zurück in die Kaserne.

Sira wusste dass sie kaum eine Chance hatte. Sie war in einer denkbar schlechten Position. Die Wunde an ihrer Stirn pochte. Sie spürte das Blut, dass ihr über die Wange rann. Sie schmeckte Blut und Gehirnmasse von Uran auf den Lippen und hätte sich wahrscheinlich übergeben, hätte sie Zeit gefunden darüber nachzudenken was sie schmeckte. Aber das tat sie nicht. Sie konzentrierte sich ganz auf die Situtation und den Mann hinter ihr. Über ihren Kopfhörer hörte sie wie ihre Männer sich vorarbeiteten. Sie schickte ein Gebet an den Gott-Imperator.

"Es gibt einige Personen die nur zu gerne deinen Tod sehen würden", sagte der Fremde. Sira nahm all ihre Kraft zusammen.

"Dann wundert es mich, dass Ihr noch nicht abgedrückt habt", stellte sie mit bemüht ruhiger Stimme fest. Der andere lachte rau auf.

"Das liegt wohl an deinem Wert. Du bist ein absoluter Insider beim Militär. Immer über alles informiert und jeden und jede kennend. Zum Beispiel Angeliane Tompson, eine nicht zu unterschätzende Stimme in deinem Verein. Was könntest du uns nicht alles erzählen! Aber was noch wesentlich interessanter ist, ist die Tatsache dass du das Patenkind von Gottlieb Sanft-Mut bist. Und das ist geradezu ein Glücksfall für uns!"

Er beugte sich vor, so dass sein Mund fast an ihrem Ohr war. Sein Grinsen war breit und gemein.

"Was würde er nicht alles für dich tun, nicht wahr? Du bist nur eine kleine Soldatin, aber dein Wert kann sich schon mit der Führungsebene rechnen. Allein durch dein Wissen und deine Beziehungen. Gottlieb wird ganz nach unserer Pfeiffe tanzen, nur damit dir niemand ein Haar krümmt. Was wird das noch für ein interessantes Spiel werden! Besonders für mich."

Sira war wie erstarrte. Die Dinge von dieser Seite zu betrachten hatte sie nie getan. Und sie begriffe wie einfälltig genau das gewesen war! Wer sie in der Hand hatte, hatte zweifellos auch Gottlieb in der Hand. Die Vorstellung war schrecklich wenn sie bedachte was daraus folgen konnte. Und sie wusste was sie zu tun hatte. Sie durfte es erst gar nicht zulassen dass Gottlieb in diese Situation gebracht wurde!
Sie wusste nun dass er sie nicht töten wollte, weil sie lebend wertvoller war. Das eröffnete ihr immerhin eine winzige Chance.
Plötzlich packte er sie am Haar und riss sie hoch.

"Steh auf, du Miststück!" Seine Höflichkeit war verschwunden. Sira schrie auf. Ihr Haarknoten löste sich. Sie drehte sich, packte dabei nach seinem Handgelenk. Mit dem Gedanken ihm ihr Knie dort hin zu rammen wo es besonders weh tat nahm sie all ihre verbliebenen Kräfte zusammen. Doch es blieb ein Gedanke. Der zweite Schuss fiel und sie spürte den Schmerz in ihrem Brustkorb. Kalte, grüne Augen starrten sie an.

"Lebend bist du zwar wertvoller, aber tot kannst du uns keinen Ärger mehr machen."

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 9:51 pm

Plötzlich durchdrang eine glänzende Stück Platial den Bauch des Ketzer, hinter ihm Stand Erander und dieser Sagte bloß: „Heute stirbst nur du KETZER!“ Der Ketzer ließ vor Schreck die Waffe fallen, Erander zog den Ketzer von Sira weg, um das Platial Schwert noch weiter in sein Rücken zu treiben. Dieser Röchelte fürchterlich, auch lief dem Blut aus dem Mundwinkel. „So schnell wirst du mir nicht sterben!“ reif Erander mit Bösen Absichten. Dann zog er das Schwert blitzschnell heraus und verpasste diesem noch eine große klaffende Wunde auf der Brust. Der Ketzer sank auf die Knie.
„Der Imperator wird dir nie für deine Sünden vergeben! Du wirst in der Hölle Schmoren!“ und mit einer schnellen Bewegung Trennte er den Kopf des Ketzers von dessen Torso. „Enomine Emperos! Sulda Norum iracktus!“ reif er auf Alt Kirianisch und spuckte auf den Leichnam!
Er Wischte sein Schwert an dem Stoff des Toten Ketzers ab. Er schritt erst an Sira vorbei und kniete sich vor dem Leichnam des Toten Soldaten. „Dein Opfer wird nicht vergebens sein!“ sprach er. „Enomine Emperos! Geheiligt seist du, auf das deine Seele in die Halle der Ehre einlass finde!“ und segnete den Toten Körper. Dann ging er zu Sira, Erander reichte ihr die Hand und fragte: „Alles in Ordnung bei ihnen Master-Sergeant?“

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 10:03 pm

Mit verständnisloser Verblüffung schaute Sira auf das Schauspiel. Auf das Schwert, dass plötzlich aus dem anderen ragte. In dem Moment war ihr Kopf leer. Sie schaute teilnahmslos zu. Sah wie der Lordinquisitor den anderen durchbohrte, ihm eine klaffende Wunde auf der Brust verpasste und ihn zuguter letzt köpfte. Sie sah in seinen Augen die Wut ohne sie zur Kenntnis zu nehmen. In dem Moment war es einfach so. Punkt!
Selbst als er den Leichnam von Uran segnete nahm sie das nicht wirklich wahr. Seine Worte, die er anschließend an sie richtete verklangen unverstanden in ihrem Kopf. Einen langen Moment starrte sie auf die ausgestreckte Hand ohne zu wissen was sie mit dieser anfangen sollte. Ihr Blick wanderte zu seinen Augen, die so lebhaft waren. Ihre hingegen waren leer.
Sie sackte einfach zusammen. Ohne ein Wort. Ohne einen Laut. Ohne einen Gedanken.
Unter ihrem Brustpanzer sickerte das Blut hervor. Sie hatte keine Ahnung mit was der andere auf sie geschossen hatte. Aber es war stark genug gewesen um selbst den Anteil an Platial wertlos werden zu lassen.

"Sira!", rief Andro noch während sie fiel.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 10:41 pm

„Verdammt!“ reif Erander auf und kniete sich ebenfalls neben Sira, doch dann merkte er auch wieder den Schmerz in seinen Rippen. Er musste darauf vertrauen dass die Sanitäter Sira helfen konnten. Er selbst konnte nichts unternehmen als dort zu sitzen und warten. Er keuchte vor Schmerzen auf, „Ah verdammt!“ sprach er wütend. Und in dem Moment fuhr ein großer wagen der Inquisition vor.
„Eure Lordschaft!“ sprach einer der Sanitäter der Inquisition als dieser auf Erander zukam. „Ist mit euch alles in Ordnung?“
„Geht schon… Nur ein zwei Rippten angeknackt. Kümmert euch um die Soldatin dort!“ rief Erander.
„Mit Verlaub eure Lordschaft, dies ist eine Gewöhnliche Soldatin!“
„TU WAS ICH SAGE!“ brüllte er den Sanitäter an. Dieser kniete sich sofort neben Sira.

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"Mila? Kannst du dich in Ihr System Hacken?"
"Einen Moment..."
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General Yorck
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Fr März 12, 2010 11:52 pm

General Yorck befand sich mit Major Lorentz,, sowie den Hauptmännern Gimo und Khales immer noch um die taktische, digitale Karte versammelt, mittels welcher sie den Einsatz nach dieser mehr oder weniger überraschenden Explosion erfolgreich zu koordinieren versuchten, um den erlittenen Schaden nach Kräften zu begrenzen.
"Könnte man diesen Sanitätstrupp aufteilen und drei Mann an diese Stelle in Planquadrat 7-P schicken, um dort zu unterstützen...", war die Stimme von Hauptmann Gimo zu vernehmen, der mit dem Finger auf diverse Kreise und Vierecke deutete und auf der Karte umher fuhr, um dadurch seine Absichten anschaulich zu erläutern.
"Dem pflichte ich bei, dann wären die beiden Sanitäter am Zielpunkt nicht mehr so sehr belastet, bis die Unterstützung eintrifft", stimmte ihm der andere Offizier, Hauptmann Khales zu und nickte dabei.
Auch der General nickte leicht und besah sich die augenblickliche Lage auf der Karte.
"Einverstanden, dann spalten sie den Trupp vorübergehend auf. Und wir ziehen vier Mann von Punkt Gamma ab, um die Sanitätern bei dem Bergen der Verletzen zu unterstützen", antwortete er auf den Vorschlag hin.
Hauptmann Gimo trat daraufhin einige Schritte zurück und man konnte vernehmen, wie er die Befehle über seinen Komlink an niedere Offiziere oder direkt an die Soldaten weiter leitete.
"Zudem senden wir Trupps zu je fünf Mann aus, um die Stellen hier, hier und hier zu sichern und...was soll das? Weshalb bewegt sich diese Gruppe dort?", fuhr der General fort und deutete auf einige grüne Punkte, welche sich langsam bewegten und auf ein Ziel zuzusteuern schienen.
"Ich...weiß nicht, General, sie scheinen...auf Planquadrat 3-C abzuzielen, genauer nach...dort", antwortete ihm Major Lorentz und tippte mit der Fingerspitze auf einen einzelnen grünen Punkt, der sich auf dem Trümmerhaufen des zerstörten Hauses befand.
"Wer ist das?", wollte der General daraufhin wissen, was Hauptmann Khales dazu veranlasste, einige auf seiner Seite liegenden Schaltflächen zu bedienen und die kurz darauf ausgeworfene Information zu lesen.
"Es müsste sich um Master-Sergeant Sira handeln, Sir. Sie...warten sie", sprach er und runzelte die Stirn. "Dort ist noch etwas...", fuhr er fort und blickte auf seine Anzeigen.

Unterdessen tippte Ajon Lorentz auf der Karte herum und vergrößerte den entsprechenden Ausschnitt etwas.
"Die Signaturen deuten auf ein Lebewesen hin...ein Mensch wohl. Aber es ist keiner von uns. Und auch nicht von der Inquisition", bemerkte Hauptmann Khales und sah den General an. Gerade, als er geendet hatte, tauchte an der entsprechenden Stelle ein gelber Punkt auf, der in diesem Fall unbekannt gesinnte Personen verdeutlichte. Das Auffällige an dem Punkt war, dass dieser fast über jenem von Sira lag, sie sich also im wahrsten Sinne des Wortes sehr nahe stehen mussten.
"General, der Lordinquisitor bewegt sich auch auf Master-Sergeant Sira zu!", rief Lorentz plötzlich überrascht und blickte auf den vergrößerten Kartenabschnitt, welcher nun auch ein hellgrünes, sich bewegendes Dreieck zeigte.
"Der Lordinquisitor?", fragte Yorck ungläubig und kleine Furchen bildeten sich auf seiner hohen Stirn. "Was geht dort vor sich?", fragte er dann mehr sich selbst dann die anderen und fasste einen Entschluss.
"ein Fernglas, rasch!", forderte er nur knapp darauf und streckte seine Hand aus.
Wortlos legte Hauptmann Gimo, der wieder hinzu getreten war, einen digitalen Feldstecher in des Generals Hände, woraufhin dieser dankend nickte und zu den Türen des Transporters schritt.
"Major Lorentz, sie kommen mit, Hauptmann Khales, sie kümmern sich um die Sicherung der angesprochenen Punkte, Hauptmann Gimo, sie koordinieren weiterhin die Sanitätstruppen", waren seine letzten Anweisungen, ehe er den Transporter verließ und ihn umrundete, um einen Blick werfen zu können.
"Zu Befehl, General!" "Zu Befehl, General!", schallte es ihm aus dem Transporter nach, bevor die Hauptmänner sich daran machten, ihre Aufgaben zu erfüllen. Major Lorentz folgte dem General etwas später, da er sich zuvor auch erst ein Fernglas geborgt hatte.

Yorck hatte den Transporter eben umrundet und visierten gerade den Zielbereich an, als ein Schuss fiel. Ungläubig starrte er durch das Gerät, als Ajon ihn erreichte und ebenfalls durch sein digitales Gerät blickte.
"Major, das ist doch...", begann der General und konnte nicht glauben, was er dort sah.
"...Master-Sergeant Sira, Sir, ja", vollendete der Adjutant den Satz und presste die Lippen aufeinander.
Dort war tatsächlich Master-Sergeant Sira, die soeben niedergeschossen wurde, schon kam der Lordinquisitor herbei und richtete den Täter auf seine eigene Art und Weise.
Berngar hatte schon eine Hand an seinem Ohr und aktivierte seinen Komlink.
"Hauptmann Gimo, sofort zwei Sanitäter zu Master-Sergeant Sira, sofort!", rief er in das Mikrofon hinein und sah unruhig durch den Feldstecher. Ein Wagen der Inquisition näherte sich gerade von der anderen Seite aus, aber das war unwichtig. Die Sanitäter mussten sofort kommen.
"Major, ich will wissen, was dort vor sich geht! Sofort! Wie lautet der Name des Sergeants in Master-Sergeant Siras Trupp?", sprach General Yorck zu Lorentz und man konnte seine bittere Wut sehr gut in den Worten erkennen. er blickte seinen Adjutanten streng an und kniff leicht die Augen zusammen.
"Sergeant Andro Maros, Sir", gab dieser zurück und befeuchtete mit der Zungenspitze seine Lippe, die scheinbar mit einem Male unsäglich ausgetrocknet war.

Der Oberbefehlshaber wählte alle Kanäle an, da er nicht wusste, unter welchen er den Sergeant erreichen konnte.
"Hier General Yorck, Sergeant Maros, sofort zu mir! Und zwar unverzüglich! Zum Transporter, sofort!", bellte er in sein Mikrofon und jeder, der den Befehl vernahm, konnte sich denken, dass der Sergeant sicher nicht gerufen wurde, um sich ein Lob abzuholen oder einen Befehl weiter zu leiten.
Dazu war die Stimme des Generals viel zu sehr gereizt und aufbrausend, als dass sie fröhliches zu verkünden hätte.
Ajon Lorentz ließ langsam sein Fernglas sinken und spähte mit dem bloßen Auge in die Richtung, aus welcher er Andro vermutete. Dieser würde gut daran tun, sich gehörig zu beeilen.
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Sa März 13, 2010 12:09 am

Andro kniete neben Sira's Kopf, während die Sanitäter der Inquisition sich widerwillig daran machten sie zu versorgen. Ein einfacher Soldat! Andro hatte nicht übel Lust ihnen in den Allerwertesten zu treten. In Anbetracht dessen dass sie sich jedoch um seinen Boss kümmerten unterließ er es und warf ihnen nur vernichtende Blicke zu. Wäre Sira nicht gewesen wäre ihr Lordinquisitor nun pulverisiert!

Dann donnerte die Stimme von General Yorck aus seinem Kopfhörer und er fuhr bei der Nennung seines Namens zusammen. Er stieß einen innerlichen Fluch auf und sprang sofort auf die Beine. Der General klang nicht als hätte er gerade viel Geduld und wäre bester Laune. Aber das war Andro nun auch nicht.

"Gil, du bleibst bei dem Boss!", befahl er und machte sich auf den Weg, sich noch einmal umwendend. "Und gib Gottlieb Bescheid!"

Er bahnte sich einen Weg durch die Trümmer und sowie er etwas feieres Feld hatte verfiel er in einen flotten Laufschritt. Es fiel ihm schwer sich zwischen all den Trümmern, dem Staub und Geschrei zu orientieren und den Transporter zu finden. Dennoch gelang es ihm schnell genug, dass der General hoffentlich nicht noch mehr zu beanstanden hatte. Aber spielte das noch eine Rolle? Andor knirschte mit den Zähnen. Die Hälfte des Teams hatte Verletzungen davon getragen. Kelan und Sira schwere und Uran war tot. Nein, das war kein guter Tag!

Leicht außer Atem trat er vor den General, der schon vor dem Transporter stand. Andro salutierte zackig und richtete den Lauf seines Gewehres gesichert gen Boden.

"Melde mich gehorsamst, Herr General!"

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Sa März 13, 2010 6:53 pm

General Yorck sah weiterhin und fast wie versteinert durch das Fernglas auf die Stelle hin, an welcher Master-Sergeant Sira zu Boden gegangen war. Die Sanitäter der Inquisition schienen sie zu versorgen, was über alle Maßen verwunderlich war. Doch unbestreitbar geschah es so. Bei dem davon eilenden Manne musste es sich um Andro Maros handeln, keine Frage.
"General, zwei Sanitäter sind auf dem Weg", ertönte plötzlich Hauptmann Gimos Stimme und veranlasste Berngar dazu, eine Hand an sein Ohr zu bewegen.
"Verstanden, Hauptmann, danke", gab er knapp zurück und spähte weiter.
Unterdessen sah Major Lorentz, wie ihnen der Sergeant entgegen gesprintet kam. Er räusperte sich dazu, erzielte jedoch nicht die erhoffte Wirkung beim General und beschloss deshalb, abzuwarten und den General nur kurz anzusehen.
Als Andro sie erreicht hatte und salutierte war es der Major, welcher den Salut erwiderte.
Berngar Yorck hingegen sah erst noch für einen Moment weiter, ehe er das Fernglas sinken ließ und den Sergeant mit zusammengepressten Lippen anblickte.
"Sehr gut, Sergeant", erwiderte er auf dessen Worte hin und zeigte ansonsten keine Regung in seiner Mimik.
"Sergeant, ich habe sie rufen lassen, weil ich mit Schrecken beobachtet habe, was mit Master-Sergeant Sira geschehen ist. Nun drängt sich mir, der ich in gewisser Weise verantwortlich bin, doch die Frage auf, weshalb sie sich alleine in diesem Trümmerfeld befand.
Und weshalb weder mich, noch Major Lorentz hier oder auch keinen der anwesenden Hauptmänner eine Meldung erreichte, als ihr euren Offizier in dieser Notlage gefunden habt"
, sprach er anklagend und trat näher an den Sergeant heran, direkt an seine Seite, während Ajon Lorentz die Szenerie nur beobachten konnte und sich nicht von der Stelle rührte.
Der General unterdessen deutete mit dem Zeigefinger seines ausgestreckten, rechten Armes zu einem Hausdach in der Nähe.
"Wissen sie, Sergeant, die Sache ist, dass wir dort droben und auch da hinten - ", er deutete auf ein weiteres Gebäude " - Scharfschützen positioniert haben, welche sicherlich effektiver hätten eingreifen können als der erhabende Herr Lordinquisitor. Und Zwar, bevor der Master-Sergeant niedergeschossen wurde!", erzählte er ihm in einer Art, dass man den Eindruck gewinnen konnte, Andro sei ein frischer Rekrut, der über diesen Umstand einfach noch nicht Bescheid wissen konnte.
Und so war es in einer gewissen Weise auch, denn gehandelt hatten sie keinesfalls so, wie sie es ihrer Ausbildung zur Folge hätten tun sollen, soviel stand unverrückbar fest.

"Auf jeden Fall erwarte ich eine gute Erklärung für das Verhalten, Sergeant", fuhr Berngar wieder in einem strengen Ton fort und deutete in die Richtung des Wagens der Inquisition, wo alles vor sich ging.
"Hoffen wir das Beste für den Master-Sergeant und dass sie heil aus dieser Sache herausgehen wird", fügte er noch an und sah den Sergeant aus leicht zusammengekniffenen Augen an.
"General, unsere Sanitäter haben Master-Sergeant Sira erreicht", versuchte Major Lorentz die Situation ein wenig zu entschärfen, sodass Andro nicht Gefahr lief, jeden Augenblick einen wahren Wutausbruch des Generals abzubekommen.
"Das ist gut. Sergeant, ich möchte nun ein Erklärung hören, dann gehen wir hinüber", sprach Yorck etwas ruhiger und wartete. Nur nichts überstürzen, nicht vorschnell urteilen. Es war genug Zeit für eine Standpauke, wenn alle wieder in Sicherheit waren.
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   So März 14, 2010 2:10 pm

Andro hatte von Anfang an gewusst dass sein Befehl zum General zu kommen nichts Gutes bedeutete und er sich auf eine Standpauke gefasst machen musste. Gänzlich Unrecht hatte der General nicht. Diese ganze Aktion war anders verlaufen als sie es hätte sollen. Dass sich Sira allein in dieses Trümmerfeld begab hatte Andro ja ebenso wenig behagt, aber ihr Befehl zu warten war eindeutig gewesen und Zeit zu protestieren war ihm auch nicht geblieben. Das konnte er allderings schlecht dem General sagen, es kam ihm selbst wie eine dämliche Ausrede vor. Aber wenn Sira eine Anweisung gab widersprach man nicht so einfach. Auch dies war keine passende Antwort.

Andro nickte also leicht und andächtig wie ein aufmerksamer Schüler.

"Sir, genau in diesem Bereich halten sich die Scharfschützen unsere Teams auf", erklärte Andro und machte eine Bewegung zu jenen Häusern, welche die Trümmerlandschaft flankierten. "Die Schützen Quaris und Handa hatten kein freies Schussfeld auf die Szenerie, obwohl sie sich bemühten ein solches so schnell als möglich zu bekommen, Sir."

Üblicherweise behielten die drei Scharfschützen den Master Sergeant immer im Auge, denn für gewöhnlich ging es da zur Sache wo Sira sich befand. Da sie über Funk mithörten was passierte, waren sie redlich bemüht sich ein freies Sichtfeld zu suchen, was jedoch erheblich durch Trümmer und instabile Hausdächer erschwert worden war.

"Unser dritter Scharfschütze Dellorm meldete sich nicht über Funk, weshalb Master Sergeant Thanatos sich veranlasst fühlte seine Position zu bestimmen. Er war auf dem zusammen gestürzten Haus postiert, Sir, und wurde bei dessen Einsturz verschüttet. Offenbar war er noch am leben als der Master Sergeant ihn fand und Hilfe anforderte, wurde aber kurz darauf von dem gleichen Mann getötet, der auch den Master Sergeant nieder schoss, Sir."

Dass dies eine ausreichende Erklärung war, bezweifelte Andor. Es war eine kurze Zusammenfassung und er fragte sich bereits wie er das alles in seinen ausführlichen Berichten erklären sollte. Aber die hatten Zeit! Im Moment sorgte er sich mehr um den Gesundheitszustand seines Master Sergeants. Er wusste dass sie ohne Zögern und Reue genau so wieder reagieren würde wenn eines ihrer Teammitglieder sich nicht meldete. Wie oft sie mit diesem Verhalten schon einem der Männer den Hintern gerettet hatte wollte Andro schon gar nicht mehr nachzählen. In Kargus selbst stieß man täglich auf mehr Gefahren als in der Undrenad!
Die Aufzeichnungen ihrer Funkverkehrs würde sich der General sicher aushändigen lassen. Dem guten Lorentz würde gewiss die unrühmliche Aufgabe zufallen sie sich anzuhören. Damit hätte er - oder welcher arme Tropf das auch immer würde machen dürfen - für einige Zeit sicher genug Arbeit.

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Mo März 15, 2010 4:18 pm

Der General blickte erneut auf das Dach, als der Sergeant sich zu erklären versuchte.
Keine Frage, das war lediglich die Feststellung von Tatsachen, was jener dort von sich gab.
"Der Master-Sergeant hätte uns über das Verschwinden des Truppenmitgliedes informieren müssen, ihr wisst das ebenso gut, wie ich es auch weiß", antwortete Yorck knapp und blickte in Richtung des Trümmerfeldes.
"Es scheint sich um eine überaus unglückliche Verkettung von Zufällen und ungünstigen Gegebenheiten gehandelt zu haben", warf Major Lorentz seine Ansichten ein und brachte dabei einen nachdenklichen Gesichtsausdruck zu Tage.
Berngar sah ihn für eine Weile schweigend an, er erkannte die Absicht seines Adjutanten, die Wogen so gut als möglich zu glätten. Und ganz unrecht hatte er dabei einmal gar nicht. Aus irgend einem Grund, welcher nicht einmal ihm selbst so genau bekannt war, ließ er den Bericht des Sergeant so stehen, wenngleich dies seine Frage nach einer Erklärung wahrlich nicht beantworten konnte.
"Es scheint fast so zu sein", stimmte er Ajon zu und blickte anschließend zu Andro.
"Sergeant, ihr bleibt mir diese Erklärung in all ihren Ausführlichkeiten schuldig, in Anbetracht der Umstände will ich euch nicht länger damit traktieren", sprach er zu ihm und sein Blick schien eine Spur weicher zu werden.
"Nichts desto trotz erwarte ich, alsbald wir zurück sind, schnellstmöglich einen ausführlichen Bericht von ihnen. Verstanden? Ausführlich!", erinnerte er ihn an seine Pflichten, um sicher zu gehen, dass ihm hier nichts unterschlagen würde.
"Nun gehen sie zu ihrem Master-Sergeant und sorgen sie dafür, dass sie wohlbehalten unser Lazarett erreicht", wies er ihn abschließend an und wandte sich an Lorentz.
"Major, sie begleiten ihn, ich werde mit den Hauptmännern weiter die Sache hier zu koordinieren versuchen, wir sehen uns später in meinem Büro. Machen sie es gut, Sergeant."
"Jawohl, Sir", antwortete der Major knapp und salutierte, ebenso wie der General, bevor dieser sich wieder in den Transporter begab.
Ajon seufzte leicht und wandte sich mit einem leichten Lächeln auf den Lippen an den Sergeant.
"Dann gehen wir also zu Sira und hoffen das Beste für sie", sprach er, nickte leicht und machte sich, sobald der Sergeant folgen würde, auf den Weg zu der entsprechenden Stelle.
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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Mo März 15, 2010 7:02 pm

Andro salutierte erneut zackig. "Jawohl, Sir! Wird gemacht, Sir!" Womit er den ausführlichen Bericht meinte und die Rückkehr zu Sira, um ihren Transport ins Lazarett zu überwachen.
Erleichtert wand sich Andro dem Major zu, dessen beschwichtigende Art er sehr zu schätzen wusste. Er folgte ihm rasch in Richtung Sira.

"Danke, Ajon! Ich hatte wirklich befürchtet ich müsste mir Schlimmeres anhören. Und das nicht einmal zu Unrecht. Da ist einiges nicht so gelaufen wie es hätte sollen."

Ihm grauste nun bereits vor dem Bericht den er dem General zukommen lassen musste. Wahrscheinlich würde er den ganzen Abend und wohl noch die halbe Nacht daran herum sitzen. Die Hälfte des Teams außer Gefecht, einer davon tot und der Boss schwer verletzt. Nein, die Statistik für diese Mission war alles andere als im grünen Bereich!
Nur gut dass er den gesamten Funkt des Teams aufgezeichnet hatte - wie immer. Eine Angewohnheit die er und Sira entwickelt hatten.
Bei dem Gedanken daran runzelte er leicht die Stirn und erinnerte sich an das, was der Ketzer zu Sira gesagt hatte, bevor sie nieder geschossen worden war. Das behagte ihm nicht und ganz gewiss würde Gottlieb im Dreieck tanzen, eine TerraWar ausgraben und auf eigene Faust jagd auf die Ketzen machen. Wiederum bei dem Gedanken daran wurde ihm richtig flau!

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BeitragThema: Re: Kareds Haus   Mi März 17, 2010 8:23 pm



Ajon lächelte leicht, nickte dem Sergeant zu.
"Keine Ursache, Andro. Es läuft in letzter Zeit wohl vieles nicht so, wie es hätte laufen sollen. Ich verstehe, dass es nicht immer unvermeidlich ist, aber gerade in Fällen wie diesen will ich euch doch bitten in Zukunft etwas mehr Acht zu geben. Du musst dir eingestehen, dass es im Grunde genommen eine vermeidbare Folge gewesen war", antwortete er ein wenig ausschweifend und sah kurz zu Boden, als er um die ersten Trümmer herum gehen musste.
"Es passiert zu viel zur Zeit und solche Dinge - da kann ich den General durchaus verstehen - tragen nicht dazu bei, die ohnehin schwierigen Aufgaben angenehmer zu gestalten...aber ich hoffe, ihr werdet von nun an ein wenig vorsichtiger sein. Zuallererst ist es auch für euch gut und das hat, ganz nach den Worten der Generäle, oberste Priorität", endete er seinen kleinen Vortrag und hätte gar nicht sagen können, ob er mit den Worten der Generäle gar eine bisher unbekannte Tatsache in das Gespräch geworfen hatte.
Allerdings konnte das nicht von Nachteil sein, da war der Offizier sich sicher.
Weiter führte der Weg und Ajon balancierte über das Trümmerfeld, bis sie schließlich Sira erreichten.
"Feldwebel, wie geht es ihr?", sprach er einen ihm entgegen kommenden Sanitäter an, welcher sich mit um den Master-Sergeant gekümmert hatte.
"Der Master-Sergeant ist soweit stabil, Sir, wir können sie zu dem Transporter schaffen und dann in das Lazarett verfrachten. Die Sanitäter der Inquisition haben hervorragende Erstversorgung geleistet", gab dieser eine Antwort und wandte sich dabei halb um, wies auf Sira.
"In Ordnung, danke Feldwebel", entließ Major Lorentz diesen wieder aus ihrer kurzen Unterredung und runzelte nachdenklich die Stirn.
Die Sanitäter der Inquisition hatten einen verletzten Soldaten hervorragend behandelt? Erstaunlich, dafür waren sie doch gar nicht bekannt...dem musste er bei Zeiten nachgehen.
"Sie haben es gehört, Sergeant. Ich denke, wir begleiten Master-Sergeant Sira noch bis in das Lazarett und sollten ihr anschließend die ihr zustehende Kurierzeit gewähren", sprach er zu Andro und trat einige Schritte näher an die Verwundete heran.
"[Lordinquisitor, Herr!", gab er zackig zu diesem, als er dem Anführer der Inquisition so nahe stand, dass der ausgeführte Salut und ein Gruß lohnend erschien.
Dann wandte er seinen Blick und sah sich kurz um. Die meisten Verletzten waren wohl schon bei den Transportern oder wurden gerade dorthin verfrachtet, soviel glaubte er zu erkennen.
Das war gut, denn es war ein Anzeichen dafür, dass sie hier bald hätten abrücken können.
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