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 Das Ende einer Suche

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Sira
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BeitragThema: Das Ende einer Suche   Di Feb 23, 2010 10:40 pm

Es war eine Menge an Überzeugungsarbeit und Diskussionen nötig gewesen Erander und die anderen zu überzeugen nach dem Sturm nicht auf direktem Weg zurück nach Kargus zu fahren, sondern sich auf den Weg zur Desyn-Wand zu machen.
In erster Linie lag dies an Sira's Gesundheit. Sie selbst hätte sich als alles andere als fit bezeichnet. Aber sie wollte Deron endlich finden. Sie fühlte dass sie nah dran war. Die Desyn-Wand war eine der letzten Möglichkeiten die sie noch hatte. Es gab keine anderen mehr. Entweder sie fand ihn und sein Team dort und bewies dass Inquisitor Reas ein Dreckskerl war, oder sie konnte all ihre Hoffnungen begraben. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Nun lenkte Ulander das Schneemobil durch unwegsames Gelände. Sira hatte aufgehört seine Flüche zu zählen. Bald würden sie nicht mehr voran kommen. Nicht mit dem Mobil.

Es gab nur einen Hinweis den sie hatte. Der Fetzen eines Funkspruches hatte das HQ von Derons Team erreicht. Sie erzählten etwas von einer Gletscherspalte. In den Bandort gab es einige. Sira hatte auf dem Weg zur Kapelle in den vergangenen Jahren die wahrscheinlichsten untersucht. Die Desyn-Wand mit der Eres-Spalte war die unwahrscheinlichste. Sie war berüchtigt, sie war gefährlich. In höchstem Grad. In diesem Gebiet musste man auf jeden Schritt, auf jeden Meter acht geben. Die Technik des Mobils ließ es jedoch zu sich hier hinein zu wagen.

Sira saß auf einer der Pritschen und schaute ausdruckslos voran. Sie erzählte nichts von den Schmerzen. Ihr Arm machte zum Glück kaum mehr Probleme. Ganz im Gegensatz zu den angeknacksten Knochen. Aber sie wusste wie man sie behandelte und wie man über Schmerz schwieg. Sie war schließlich Soldatin. Das war nicht das erste mal dass sie verwundet worden war.

Die Technik auf dem Steuerpult leuchtete auf. Ulander stoppte das Mobil. Sie hatten ihr Ziel erreicht. Ulander würde im Mobil warten. Er war kein Freund von Kletterpartien.

Sira indes erhob sich vorsichtig und bedacht und holte ihre Kletterausrüstung. Nicht alle konnten mit kommen. So viele Sachen hatte sie nicht. Vier andere höchstens.

"Gehen wir. Es bleibt noch genug Zeit um uns ein gutes Stück der Spalte in Augenschein zu nehmen. Wir werden etwa 70 bis 80 Meter runter müssen, bis wir den Boden erreichen."

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Di Feb 23, 2010 10:51 pm

Der Lordinquisitor nickte Zustimmend und rief dann: „ Duno, Ornas, Hunart und Ulso ihr bleibt bei Ulander. Korasan und Inose, ihr kommt mit uns.“
Die fünf Eiswachen nickten zackig und Machten sich bereit.
Erander ging zu Sira und fraget sie: „Bist du dir sicher das du das Schaffst?“ und schaute sie Besorgt an. Er spürte es dass sie noch nicht ganz Fit ward und war besorgt das sie es nicht mehr schaffen würde.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Di Feb 23, 2010 11:04 pm

Eranders Sorge rührte Sira. Sie schaute zu ihm aus ihren zweifarbigen Augen auf. Kaum ergründliches Tiefe lag darin. Ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen.

"Ich weiß es nicht", erwiderte sie ebenso leise. "Ich weiß nur dass ich einfach keinen Frieden finde bis diese Sache endlich geklärt ist."

Damit stieg sie aus dem Mobil, den Rucksack schulternd und mit ihrer Kletterausrüstung vorsichtig voran gehend. Die Spalte war nicht weit. Nur wenige Meter, bis ihr Rand urplötzlich auftauchte. Sah man sie nicht rechtzeitig konnte man allzu schnell darin auf nimmer Wiedersehen verschwinden.

Sira legte ihre Ausrüstung an, wobei sie sich sehr vorsichtig bewegte. Sie wusste sehr wohl dass es eine idiotische Idee war. Dass ihre Sturheit und das Verlangen nach der Wahrheit sie zu Schritten trieb die sie schon jetzt bereute. Aber sie konnte und wollte nicht mehr zurück. Die Stimme, die sie hätte aufhalten können, flüsterte zu leise um überzeugend zu sein. Sie wollte es wissen. Wollte endlich Gewissheit!

Sie sicherte ihre Seile und ließ ihren Rucksack zuerst in die Spalte hinab. So störte er nicht beim Klettern. Irgendwann nach 73 Metern erreichte er den Boden.

"73 Meter", sagte sie zu den anderen. Dann begann sie selbst mit dem Abstieg.

Er dauerte deutlich länger als sie für diesen in gesundem Zustand gebraucht hätte. Als sie den eisverkrusteten Boden unter sich spürte war sie wieder einmal erleichtert. Sie blickte sich orientierend um. Die Spalte erstreckte sich in beide Richtungen um Ecken und Winkel. Es ließ sich nicht allzu weit schauen. Überall Eis und Schnee. Kalte, hohe, vereiste Wände.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Di März 02, 2010 6:58 pm

Erander war doch ein bisschen Flau im Magen als er sich die Klippe runter seilte, doch wie würde das als Lordinquisitor aussehen wenn er Angst zeigen würde?
Jedenfalls versuchte er dies so gut es ging zu verbergen. Recht von ihn Seilten sich Korasan und Inose ab, den beiden schien das relativ egal zu sein. Denn sie waren nur hier um auf dem Lordinquisitor aufzupassen. Es dauerte bis eine Weile bis sie den Boden erreichten, das sie Rücksicht auf Sira nahem, die immer noch nicht ganz Heil ward.
Endlich auf dem Boden angekommen fragte sich Korasan wie es weiter gehen sollte.
„In welche Richtung sollen wir gehen?“ rief er Fragend und schaute Sira dabei am.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Fr März 12, 2010 9:06 pm

Es gab Momente, da wusste Sira einfach was zu tun war. Es war ein Gefühl, das keinen Zweife zuließ. So, als hätte sie das alles schon mehrfach erlebt. Eine Routine, die sie im Schlaf beherrschte. Dieser Moment war ein solcher. Sie wusste dass nur nach Links der einzige wahre Weg war. Genau wie sie wusste dass ihre Suche heute enden würde. Sie konnte es spüren.

"Links", sagte sie entschieden und schritt voran. Sie bewegte sich vorsichtig. Unter ihren Füßen befand sich nur schimmerndes Eis. Sie ließ ihren Blick über die glitzernden Wände wandern. Das Eis knackte und knirschte. Normale Bewegungen im Inneren. Es klang dennoch bedrohlich.

Es dauerte gut 20 Minuten bis Sira es entdeckte. Es lag nicht weit von ihr entfernt und unterschied sich kaum von der Umgebung. Sie beschleunigte ihren Schritt und ließ sich davor nieder. Es kostete sie keine Mühe es aufzuheben und zu untersuchen, trotz seiner Größe. Es war ein Armeerucksack. Zweckentsprechend und noch immer mit einigem Inhalt. Sogar eine kleinen Laserpistole. Doch ein Hinweis auf den Besitzer gab es nicht. Sira ließ den Rucksack vorerst liegen, nahm jedoch die Pistole an sich.
Dann schritt sie weiter, nur um nach ein paar Schritten erneut stehen zu bleiben. Sie brauchte nicht näher zu treten um zu erkennen was dort lag. Es kostete sie einige Überwindung dort hin zu gehen und nachzuschauen.
Die Leiche war tiefgefroren und ein Soldat. Er lag genauso da, wie er wahrscheinlich auch gestorben war. Durch einen sehr tiefen Sturz. Mit einem mulmigen Gefühl befreite Sira sein Gesicht von Schnee. Sie ließ den Kopf mit einer Mischung aus Erleichterung und Trauer sinken. Es war nicht Deron, aber es war ein Mann seines Teams. Sie kannte ihn.

Sie sagte nichts und ließ den Eiswachen und Erander auch keine Zeit eine Frage zustellen. Stattdessen schritt sei weiter, wohl wissend dass sie am Ziel war. Hinter der nächsten Kurve sah sie es.
Dort saßen die restlichen vier Männer, die zu Deron's Team gehört hatten. Sie saßen und lagen. Alle sahen sie aus als wären sie nur kurz eingeschlafen und der Schnee hätte sie zugedeckt.
Doch sie waren tot.

Sira musste nicht nach Deron suchen. Sie hätte seine Statur schon von Weitem erkannt. Er saß an die Eiswand gelehnt, den Kopf leicht gesenkt, bedeckt vom Schnee. Sie ging auf ihn zu. Ließ sich vor ihm nieder auf die Knie und wischte so behutsam als wolle sie ihn nicht aufwecken den Schnee von seinem Gesicht. Er wirkte friedlich. Fäst ätherisch. Sira schluckte schwer. Sie musterte ihn. Sein Gesicht, das ihr so vertraut war. Die Tränen die sie all die Jahre zurück gehalten hatte liefen ihr nun über die Wangen. Nur eine kleine Hoffnung war ihr geblieben, jetzt löste sich auch diese in Luft auf. Deron war ihr verloren.
Zögerlich legte sie eine Hand an seine gefrorene Wange. Es fühlte sich furchtbar an. Sie hatte ihn gefunden. Jetzt wünschte sie sich nichts anderes als ihm in Würde zu begraben. Es war endlich vorbei. Endlich konnte sie sich gestatten um ihn zu trauern. Endlich fand sie einen Abschluss, auch wenn er im Moment noch so schmerzlich war.
Sie beugte sich vor und küsste ihn sanft auf die Stirn. Ein letzte Mal. Sie murmelte etwas, von dem nur sie selbst wusste was es war.

Nach einigen Sekunden in denen sie still verharrte suchte sie an seinem Hals nach den Ketten. An der einen trug er die Soldatenmarken. Eine der beiden Marken nahm sie ab, die andere ließ sie wo sie war. Die zweite Kette nahm sie ihm am. Sie war aus Platial und trug einen schlichten, runden Anhänger mit einem einfachen Symbol. Sira hing sie sich um. Sie trug das Gegenstück dazu an ihrem Hals.
Mit einer zittrigen Bewegung wischte sie sich die Tränen von den Wangen. Es half nichts. Sie flossen weiter. Ihr verschwommener Blick fiel auf ein Rechteck unter seiner Jacke. Sie knöpfte die Jacke auf und holte aus der Innentasche sein Tagebuch. Es war immer eine Angewohnheit von ihm gewesen die Tage aufzuzeichnen, auf denen er auf Mission war. Er hatte einmal gesagt dass ihm das helfen würde, im Gefecht oder wenn die Tage eintönig wurden.
Sie schlug es auf. Seine Handschrift war ihr noch immer vertraut. Er schrieb winzig und sehr klar. Sie blätterte bis zum letzten Eintrag und las, über den er wie immer das Datum geschrieben hatte. Hier war seine Schrift dünn und kraftlos. Ihre Augen weiteten sich. Zu diesem Datum war Inquisitor Reas schon wieder in Kargus gewesen...

Meine Kräfte lassen nach. Ich habe so lange druchgehalten wir möglich. Ich bin der letzte. Alle anderen sind tot. Ich werde ihnen bald folgen. Ich hatte versucht zu glauben dass dieser Bastard uns doch Hilfe schicken würde. Aber es ist nichts passiert. Vielleicht ist er auch drauf gegangen. Ich weiß nicht was ich mir mehr wünsche.
Doch er ist unwichtig.
Meine Gedanken gehen zu dir, Sira. Ich weiß du wartest. Ich weiß du wirst keine Ruhe finden. Es tut mir leid mein Versprechen nicht wahr machen zu können. Ich bedaure es so sehr! Ich hätte nie so lange zögern sollen. Hätte schon längst meine Versetzung beantragen sollen. Allein dir zuliebe. Jetzt kommt es nicht mehr dazu.
Ich hoffe du findest das hier. Das ist meine einzige Hoffnung. Nein, es ist eine Gewissheit. Du wirst keine Ruhe geben. Das ist nicht deine Art. Dafür bin ich dankbar.
Mir bleibt nichts mehr zu sagen. Nur noch das eine: Ich liebe dich. Möge der Gott-Imperator dich schützen.


Sira schluchtze laut auf. Sie versuchte mit aller Macht die Tränen zu verdrängen. Versuchte klar und kühl zu denken. Aber es ging nicht. Es wollte nicht gehen.
Sie blätterte die Seiten zurück. Las durch den Tränenschleier und erfuhr von dem was passiert war. Erfuhr wie sie von Ketzern aufgerieben wurden. Wie sie in die Spalte gestützt waren. Wie sich alle mehr oder minder verletzt hatten, bis auf Inquisitor Reas. Wie er es geschafft hatte nach oben zu klettern und er sie dann im Stich ließ, das rettende Seil wieder hinab werfend und mit nicht wenigen Vorräten und anderer, lebenswichtiger Ausrüstung verschwindend. Wie Deron seinen Männern Mut machte und versuchte eine andere Möglichkeit zu finden hinaus zu gelangen. Wie einer nach dem anderen von ihnen an Unterkühlung starb. Immer schrieb er es so nieder, als späche er mit ihr - Sira.

Sira sank ganz in sich zusammen. Sie weinte. Die Trauer und der Schmerz waren übermächtig. Sie konnte sie nicht mehr verdrängen.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Mi März 17, 2010 12:16 pm

Erander ging in die Hocke um Sira zu trösten. Dabei nahm er sie in die Arme, wie ein Kind. Korasan und Inose standen daneben. Sie konnten es noch immer nicht fassen das Reas, der auch noch ein Inquisitor ward, sie alle Hier zurückgelassen hatte.
„So sollte kein Soldat sterben…“ sprach Korasan bitter, Inose pflichtete ihm mit einem leichten Nicken bei. Korasan schritt langsam zwischen den Toten Körper umher als suche er etwas.
Es war schon leicht unheimlich wie sie da alle Lagen, das Eis hatte sie im Laufe der Jahre Konserviert, sie sahen immer noch so aus wie an dem Tag wo sie starben. Ihm fuhr ein leichter schauer über den Rücken als er daran denken musste wie sie hier alle elendig zu Grunde gingen.
Erander sprach leise zu Sira: „Ruhig mein Kind. Es wird alles gut.“ Er schaute sie Väterlich an. „Sie werden hier nicht verweilen.“ Er nickte einmal Inose zu, diese holte einen Peilsender hervor und legte ihn bei den Leichen. //Bedauerlich das sie keinen gehabt hatten…// dachte sich Inose.
„Reas wird für seine Taten Büsen, und die Soldaten hier sollen ein Würdiges Begräbnis bekommen, doch jetzt müssen wir wieder nach Kargus. Ich werde Leute dafür beauftragen die die Soldaten bergen werden.“

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Mi März 17, 2010 7:01 pm

Sira ließ es geschehen dass Erander sie in den Arm nahm und tröstete. In dem Moment brauchte sie jemanden der dies tat. Sie weinte noch immer. Sie weinte lang. Dann ging es über in leise Schluchzer. Schließlich wischte sie sich die Tränen von den Augen. Sie schaute über die Toten hinweg.
Die Worte von Erander taten gut. Aber das was er versprach war nicht mehr von allzu großer Bedeutung. Gewiss, es war eine Beruhigung. Aber der Gedanke sich an Reas zu rächen stellte sich einfach nicht ein.

"Reas hat für mich keine Bedeutung mehr", schluchzte Sira leise. Es war ihr egal was mit ihm geschah. Sie schob Erander das Buch zu, in dem alles stand. Das ganze Leid der Soldaten, der große Verrat. Es untermauerte alle Beweise gegen den Inquisitor. Es war ein Beweis, den niemand untergraben konnte, denn er war von einem Sterbenden verfasst worden und Deron galt bis heute als Held.

"Alles was ich mir wünsche ist dass alle hier endlich in Würde beigesetzt werden und dass sie nicht vergessen werden."

Sira wollte einen Ort an dem sie Trauern konnte. Es war schlimm Jahre nicht zu wissen was mit jenen geschehen war, die man liebte und nicht zurück kehrten. Man konnte nicht trauern, denn die Hoffnung hielt einen davon ab. Die verzweifelte Hoffnung, dass der andere zurück kehrte. Auch sie hatte gehofft und ihre Hoffnung war zerstört. Aber sie konnte nun weiter leben ohne immer auf ihn zu hoffen und dass er wieder kam.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Mi März 17, 2010 7:22 pm

Erander stand wieder auf. Er schaute sie mit festen Blick an und sprach sanft: „Sie werden ihre Letzte Ruhe bekommen. Mach dir keine Gedanken. Noch heute werden Leute kommen und sie holen, und dann wird ihnen die letzte Ruhe gestattet.“
Er ging zu Korasan und drückte ihm das Buch in die Hand: „Pass gut darauf auf, wir brauchen das noch um Reas zu beschuldigen.“ Er wand sich gerade ab, doch dann sprach er noch: „Und wenn wir wieder in Kargus sind, wirst du eine Garnison Eiswachen versammeln. Wir werden dann Reas sofort festnehmen.“
„Jawohl Herr!" rief Korasan zackig und nahm das Buch entgegen.
„Wir müssen jetzt gehen Sira.“ Sprach er zu ihr.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Mi März 17, 2010 7:33 pm

Sira schluchzte noch einmal und schaute in das eisgefrorene Gesicht von Deron. Sie strich ihm über die Wange. Sie brachte kein Wort mehr heraus, aber ihre Gedanken sprachen Bände. Dann erhob sie sich abrupt und ging davon, noch immer mit Tränen, die ihr über die Wangen rannen, doch gefasst und würdevoll.
Sie ging den gleichen Weg den sie gekommen waren und sie stieg das Seil hinauf ohne einen Kommentar. Auch auf dem kurzen Weg zu ihrem Schneemobil sprach sie nicht. Sie ließ sich dort zurück in einen Sitz sinken und blickte auf die Kette, welche einst Deron gehört hatte. Sie schluckte schwer. Aufhören zu weinen konnte sie nicht, aber die Trauer hatte etwas erlösendes. Jetzt wollte sie nur noch nach Hause zu Marius, Mira und Gottlieb - zu ihrer Familie.

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BeitragThema: Re: Das Ende einer Suche   Mi März 17, 2010 7:45 pm

Erander, Korasan und Inose stiegen in das Schneemobil ein. Erander warf noch einen kurzen blick auf die Eislandschaft. Er war froh, wenn er wieder in den Geborgenen und Sicheren Mauern von Kargus war, auch wenn diese alles andere als sicher waren!
Er betätigte eine Schlatter und das Heck schloss sich. Er ging nach vorne zu Hunart, der am Steuer saß. Er klopfte ihm auf die Schulter und sagte: „Bring uns endlich aus dieser Gottverlassene Gegend, nach Kargus.“ Hunart nickt einmal beständig. Und schmiss dann den Antrieb an. Sie hatten eine Menge auf diesem Ausflug erlebt und die Abenteuer würden in der Stadt sogar noch weiter gehen. Denn dort war es alles andere als Friedlich und ruhig.

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