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 Unfreundliches Erwachen

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Sira
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Apr 19, 2010 7:47 pm

"Nicht nur wir haben Probleme in einem solchen Fall", warf Sira ruhig ein. Die Blicke richteten sich auf sie. Mira war indess bereits in ihrem Arm eingeschlafen und nuckelte an ihrem Daumen.
"Gottlieb beliefert nicht nur Yastan III mit Waffen. Ihr solltet nicht außer Acht lassen, dass er der Ordensmeister der Honestas ist, das heißt er leitet die gesamte Waffenproduktion und den Verkauf im kirianischen Imperium. Es gibt keinen Waffenschmied oder -händler den er nicht kennt und der nicht unter seiner Aufsicht steht. Gottlieb wacht über die Honestas und sorgt dafür dass sie Potestas nicht zu mächtig wird."

Die Männer wechselten erneut Blicke. Ihnen war schon immer klar gewesen dass Gottlieb eine wichtige Persönlichkeit war. Doch so wichtig nun auch wieder nicht.

"Warum zum Geier bleibt er dann hier auf Yastan III? Bei so einer Position sollte er auf Kiras hocken und von dort die Fäden ziehen!"

Sira schaute Mares durchdringend an.

"Aus dem gleichen Grund, warum auch der Lordinquisitor nicht so einfach hier weg gehen würde: Weil er hier am dringensten gebraucht wird."

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   So Mai 02, 2010 3:11 am

„Sie hat recht.“ Pflichtet Erander ihr zu. „Ich kann nicht hier weg wegen den Ketzern, erst wenn diese vernichtet wurden kann ich mich dem Nächsten Planeten widmen und so ähnlich geht es auch Gottlieb. So lange die Feindliche Waffenhändlergilde hier eines ihrer Lager hat, kann Gottlieb nicht vom Planeten weg.“
Jumar ging gerade aus dem Raum weil er eine Nachricht vom HQ empfang.
„Es gibt aber auch noch einen anderen Grund warum wir hier nicht weg können. Gottlieb ist der einzige der gegen die Potestas vorgehen kann, bzw. Kämpfen. Genauso wie ich der einzige hier auf dem Planeten bin der wirklich was gegen die Ketzer ausrichten kann. Nehmt das jetzt nicht persönlich, aber wären Gottlieb oder ich nicht da, würde dieser verdammte Planet schon längst in einem verdammten Bürgerkrieg unter gehen. Ihr leistet gute Arbeit, aber die Armee alleine kann die Ketzer nicht aufhalten, das ist nicht Möglich. Aber ich bin euch für eure Bisherige Bemühungen sehr dankbar.“ Es war kaum zu glauben dies aus dem Mund vom Lordinquisitor persönlich zu hören! Das war eine absolute Seltenheit!
Jumar betrat wieder das Zimmer und sprach zu Erander: „Herr der Konvoi von Waffenmeister Gottlieb Sanftmut ist eingetroffen.“
„Gut, gut. Ich glaube es wird noch ein wenig Voller hier.“ Meinte Eranders dann zu Jumar, dieser nickte und gab ich recht.
„Übrigens General Mikael Koron ist auf den Weg. Er will mit euch sprechen.“
Sprach Jumar noch rasch hinterher.
Eranders Mimik hellte sich auf und sprach Freudig: „Ah, das sind gute Nachrichten! Ich freue mich schon darauf mit ihm wieder zu Sprechen.“ Eranders freute sich schon darauf seinen alten Freund wieder zu sehen. Sie kannten sich schon seit Jahrzehnten.
Er war wenigsten einer aus der Armee, die nicht so streng über die Inquisition redete, wie es der Rest der Generalität mal gerne tat.
Er erinnerte sich gerne an die Zeiten wo sie zusammen stundenlang miteinander geredet hatten und Erfahrungen ausgetauscht hatten. Mikael hatte ihn sogar einmal das Leben gerettet. Wofür Erander sehr dankbar war.
Genau solchen Männern Mangelte es der Armee hier auf Yastan III allerdings, und dies war auch bedauerlich.

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Sira
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   So Mai 02, 2010 3:50 pm

"Aber jetzt mal ernst, wie gehen wir denn demnächst genau vor?", fragte Gil an Sira gewandt und lehnte sich mit verschränkten Armen an die Wand. "Ich meine wir sollten hier mal einen guten Plan entwickeln. Ist ja schön und gut dass du jetzt hier mit deiner Familie fest sitzt, aber wir tun das ja nicht. Und du bist immer noch der Boss."

Sira verzog den Mund.

"Genau genommen ist vorübergehend Andro der Boss und bestimmt über die nächsten Schritte."

Gil wedelte unwillig mit einer Hand.

"Schon klar! Aber wir alle wissen dass er sich trotzdem mit dir absprechen wird. Und jetzt erzähl uns nicht dass du noch keinen Plan hättest? Also, was hast du vor?"

Sira verzog den Mund noch etwas mehr. Das war ja nicht zu fassen! Dieser ganze Kindergarten, inklusive Marius, schaute sie erwartungsvoll an.

"Jungs, ich bin vor kurzem erst aus einer medikamentösen Bewusstlosigkeit erwacht, genau genommen ist das nicht mal ne Stunde her. Und ihr erwartet allen Ernstes dass ich jetzt schon einen Plan habe?!"

"Ja!", kam es einhellig von allen Anwesenden Soldaten und Marius. Am liebsten hätte Sira die Hände vors Gesicht geschlagen. Das war wirklich nicht zu fassen.

"Abwarten, Tee trinken und auf Befehle warten", entgegnete sie grimmig. "Was bitte sollen wir auch anderes tun?! Der Führungsstab wird uns zuerst in den Allerwertesten treten wollen. Zudem ist die Hälfte des Teams ausgefallen."

Die Männer schauten einander verschwörerisch an.

"Das heißt aber nicht, dass wir nicht was unternehmen könnten, Boss. Zum Beispiel unsere Fühler etwas in den Untergrund ausstrecken und lauschen ob da jemand was über die ganze Sache weiß. Da weiß immer irgendwer irgendwas von irgendwem.", meinte Heron.

"Genau! Außerdem könnten wir auch in die Inquisition eintreten", fügte Mares dem hinzu. "So haben wir Ärger und Verwaltungskram gespart und können dem sofort nachgehen."

Sira richtete sich leicht auf, bemüht Mira dabei nicht zu wecken.

"Untersteht euch irgendwas auf eigene Faust zu tun! Sonst drehe ich euch sobald ich wieder ordentlich zupacken kann durch den Reißwolf!", sagte Sira scharf.

Varon griff darauf hin ihre Hand als wolle er diese schütteln.

"Drück mal zu!", forderte er mit ernster Miene. Sira schaute ihn irritiert an, drückte aber zu. Varon nickte andächtig uns zog seine Hand zurück. Er schaute in die Runde. "Wir können mit den Ermittlungen anfangen. Bis der Boss wieder richtig zupacken kann dauert es ne Weile und bis dahin wäre ihre Wut dass wir das machen ohnehin verflogen."

Sira starrte ihn ungläubig an.

"Sagt mal, hab ihr zu viel Schutt abbekommen?! Ihr habt wohl euer Hirn am Eingang abgegeben?!"

"Dann fangen wir am besten gleich an!", rief Marius und schaute die Männer an. Sira ignorierte er. "Ich hab sicher ein paar nützliche Spielzeuge für euch, die euch dabei helfen. Und Gottlieb stattet euch sicher auch mit einigen Extras aus. Das wird noch lustig. Aber wenn wir den Kerl oder die Kerle finden, dann hätte ich sie gerne 15 Minuten bevor sie dem Militär oder der Inqui übergeben werden."

Er rieb sich mit einem fiesen Grinsen die Hände.

"Abgemacht!", sagte Gil prompt.

Sira schaute mit einem das-darf-doch-nicht-wahr-sein-Blick zu Erander. Sie wurde von ihren Jungs ignoriert, die fleißig Pläne schmiedeteten, die sie sicher auch noch umsetzen würden!

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   So Mai 02, 2010 4:18 pm

Erander und Jumar grinsten als sie die Pläne von Siras Trupp hörten.
„Da habt ihr euch aber viel vorgenommen.“ Meinte Erander grinsend und schaute in die Chaoten Runde.
Er ging zu Sira und setzte sich auf die Bettkante.
Er blickte sie einen Moment an und sprach: „Mein Kind, lass sie gewähren! So wie ich sie einschätzen werden sie es so oder so Tun. Daran kannst du nichts mehr Rütteln.“ Erander schüttelte belustig den Kopf.
Er winkte Jumar an sich heran. Dieser zwängte sich durch die Soldaten und musste dabei einige von ihnen zu Seite schieben.
„Was gibt es Eure Lordschaft?“ fragte Jumar und blickte Erander an. Erander Reckte leicht den Hals und schaute dabei immer noch die Soldaten an.
„Hol die Siegel.“ Sprach er dann zu Jumar.
Jumar nickte eilig und ging wieder aus dem Raum. Ein Moment des Schweigens Trat ein bis Jumar endlich wieder da war, er hatte eine lange schmale Kiste bei sich. Er ging zum Lordinquisitor und reichte ihm mit gesenktem Kopf den die Kiste.
Erander nahm die Kiste entgegen und öffnete diese. Zum Vorschein kamen ca. zwanzig Inquisitions Siegel hervor. Sie waren jedoch nur Münz groß.
„Das sind Inquisition Siegel.“ Begann Erander. „Da ich denke euch hier noch Öfters zu sehen vergebe ich euch diese Inquisitions Siegel. Sie werden euch den Zugang zur Inquisitin eröffnen und euch auch erlauben her ohne Geleitschutz zu laufen. Jedoch wird es immer Bereiche geben die ihr nicht Betreten dürft, und verliert diese Siegel nicht, sowas bekommt man nur einmal Leben!“ Erander stand auf und reichte Jedem der anwesende eines.
Er blieb vor Marius Stehen, schaute ihn an und sprach: „Ich weiß, es ist nicht viel. Aber ich will dass du auch das Siegel annimmst. Ich kann, was damals passierte, nicht rückgängig machen.“ Ein leiser Seufzer entfuhr Erander.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   So Mai 02, 2010 4:33 pm

Marius schaute lange auf der Siegel, dann nahm er es entgegen. Es war wirklich nicht viel. Aber Erander konnte auch die Vergangenheit nicht mehr änderen. Und was hatte Sira noch vorhin gesagt? Er solle die Vergangenheit ruhen lassen und nicht mehr grollen? Ein weiser Rat!
Er betrachtete das Siegel und lächelte leicht.

"Es ist besser als gar nichts", meinte er leise. "Ich werde es in Ehren halten."

Er schaute zu Sira. Sie lächelte ihn an. Er meinte einen Ausdruck von Stolz auf ihrem Gesicht zu erkennen.
Die anderen Soldaten betrachteten ebenso die Siegel mit glänzenden Augen und entschlossenem Blick. Wie einen unendlich kostbaren Schatz, den sie wie ihren Augapfel behüten würden.
Sira wusste dass die Jungs sich nicht abhalten ließen. Was ihr dabei Sorgen bereitete war allerdings die Tatsache in welche Schwierigkeiten sie sich begaben.

"Passt mir bloß auf euch auf!", mahnte sie deshalb streng. "Wenn das die Generalität mit bekommt seid ihr euren Job los!"

"Ach, denn gehen wir halt in die Inquisition!", meinte Varon mit einem Schulterzucken.

Sira schüttelte den Kopf. Unverbesserlich! Die Jungs nahmen das Leben oft viel zu leicht. Immerhin beruhigte es sie dass sie nicht die einzige war, deren Team sich mit ähnlichen Problemen herum schlug. Sie kannte genug andere. Nur hatten diese bedeutend mehr Glück als sie selbst.

"Ja, aber wie Uran wollt ihr sicher nicht enden!", fügte sie also etwas finster hinzu. Betretenes Schweigen.

"Wir versuchen den Risiken aus dem Weg zu gehen", versprach Gil feierlich und die andere nickten. Sira war sich bewusst dass dieser Schwur genauso lange halten würde bis sie eine gute Spur fanden und dieser nachstöbern wollten. Danach waren Risiken wieder nebensächlich.
Sie blickte seufzend zu Erander, der sich auf ihrem Bett nieder gelassen hatte.

"Dazu kann man nichts mehr sagen."

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Di Mai 18, 2010 10:17 pm

In Begleitung mehrer Wächter, Ineria und hinter ihm wie Hunde einher trottend Ajon und Andro, betrat Gottlieb das gut geschützte Lazarett der Inquisition. Die Ruhe hier war fast greifbar. Man hielt nichts von Aufruhr, ganz in Gegensatz zur Armee.
Gottlieb hielt einigen der Wächter einen ausführlichen Vortrag über die Pflege ihrer Waffen und vor allem der Eislanzen und ermahnte mehr als einmal dazu diese umfassende Pflege auch regelmäßig durchzuführen. Einige der Wächter verdrehten schon die Augen. Andere hörten noch immer fasziniert zu, allerdings mehr aus dem Grund wie ein Mann wie Gottlieb so viel reden konnte!
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Di Mai 18, 2010 10:35 pm

„Immer noch der Alte.“ sprach sie leicht lachend als sie seinen Vortrag hörte. „Entschuldigst du mich Onkel?“ fragte sie ganz lieb und wich dann von seiner Seite.
Sie ließ sich ein wenig nach hinten fallen und lief eine kleine weile lang schweigend neben dem Major. Sie schaute ihn einen Moment etwas verlegen von der Seite an, doch dann harkte sie sich bei ihm ein und grinste ein wenig frech.
„Das mit dem Wiedersehen ging schnell wie?“ fragte sie grinsend und blickte den Major glücklich an, auch wenn es ein wenig verlegen wirkte.
„Wollen wir uns nicht mal außerdienstlich treffen?“ fragte sie mit einem verlegenden Grinsen. Die Eiswächter starrte plötzlich alles den Sergeant an und dann zum Major, ihrer aller Augen verengten sich zu kalten Mordenen Blicken.
Ineria sah das knurrte einmal kurz, und augenblicklich schauten sie wieder nach voren.
„Mach dir nichts um die.“ sprach sie wieder „die sind nur Neidisch.“ sie lächelte wieder zu ihm hoch.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Do Mai 20, 2010 6:07 pm



Ajon schlenderte eher gemütlich hinter Gottlieb und neben Andro her, hatte die Hände nach wie vor locker hinter dem Rücken verschränkt.
Mit mäßigem Interesse lauschte er dem Gespräch, welches der Waffenhändler mit einigen Eiswachen über die unbedingte Pflege derer
Waffen führte und musste dabei das ein oder andere mal leicht schmunzeln, während sein Blick hin und her wanderte, die Wände, Nischen,
Türen und andere Auffälligkeiten aufmerksam betrachteten und musterten, stets darauf bedacht, nichts zu übersehen und sich möglichst
alles so gut als es nur ging zu merken.
Selbstverständlich war ihm klar, dass er wohl nicht einmal einen Bruchteil dessen, was er zu sehen gedachte, auch wirklich sah. Verstecke
gab es selbst in scheinbar leeren Räumen zu Hauf, das hatte er selbst schon hin und wieder beweisen gekommen, weswegen er sich
bewusst war, dass seine Blicke nur die Oberflächlichkeit erfassen würden, allenfalls.
Umso überraschender war es für den Major, als er bemerkte, wie der weibliche Sergeant, der sie vorhin, vor dem Gebäudekomplex,
durchsucht hatte, sich plötzlich zurückfallen ließ und die folgenden Schritte neben ihm vollführte.

Fragend sah Ajon daraufhin Andro an und wusste nicht recht, was das denn nun schon wieder bedeuten sollte.
Immer wieder, mehr oder weniger freiwillig, in ihre Richtung blickend, verging eine ganze Weile, als der Major im Augenwinkel eine
Bewegung zu seiner Linken ausmachte.
Doch noch bevor er in irgend einer Weise darauf reagieren konnte, hatte sich Ineria bei ihm eingehakt und warf ihm verlegene Blicke zu.
Verblüfft über dieses Verhalten, lösten sich seine Hände und die Arme rutschten an ihre entsprechenden Seiten.
"Un...unglaublich rasch...", gab er auf ihre ersten Worte hin zurück und musste aufpassen, dass der Mund ihm nicht weit
offen stand, als sie nach einem Treffen fragte.

Anfänglich starrte Ajon wohl ebenso zu ihr, wie die Eiswächter es taten. War das alles ein verteufelter Scherz und würde er jeden Augenblick
in etwaige Messer laufen? Oder meinte sie das etwa ernst? Konnte sie so etwas überhaupt ernst meinen?
Sich plötzlich der mörderischen Blicke der Eiswächter bewusst werdend, sah der Major wieder auf. Ein Grinsen formte sich auf seinem
Gesicht und eine Idee in seinem Kopf.
Schmunzelnd und überlegen schickte er Blicke zu den Eiswächtern um ihn herum, brachte seinen Arm nun in rechte Position, dass Ineria
sich richtig einhaken konnte.
"Da bin ich mir sicher", antwortete er laut genug auf ihre Bemerkung über die Soldaten der Inquisition und warf einen
weiteren Seitenblick aus.
"Außerdienstlich...nunja. Das hängt davon ab...", nahm er ihre vorherige Frage mit diesen Worten auf und dachte darüber
nach. Er war seit über zwei Jahren nicht mehr wirklich außer Dienst gewesen, wenn er jetzt so recht bedachte. Das wäre vielleicht eine ganz
gute Gelegenheit dazu.
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Fr Mai 21, 2010 2:58 pm

Die Eiswachen merkten natürlich was der Major vorhatte und doch ließen sich ein paar schon fast dazu hinreißen nach ihren Waffen zu greifen. Doch sie wussten, wenn sie das Taten würden sie von Ineria, und vor allem ihrem Vater, so eine verpasst bekommen das sie nur noch in der Inquisition als Putztruppen arbeiten durfte.
Ineria grinste leicht verlegen als der Major seinen Arm in eine bessere Position bracht, so das sie sich nun richtig einhaken konnte.
Den Eiswächter gefiel das ganz und gar nicht, vor allem da es sich hier noch um einen Major der Armee handelte.
Sie Presste erste die zarten Lippen aufeinander und blickte wieder verlegen zum Major hoch. Wenn sie ihn so ansah bekam sie so schnelles Herzklopfen, was ihr vorher noch nie passiert war.
Sie öffnete leicht die zusammen gepressten Lippen und folgende Worte kamen aus ihrem Mund: „Ich... kenne da ein nettes Restaurant in Kargus, vielleicht kennst du es ja.“ es war ihr nicht bewusst das sie ihn Duzte, doch das machte sie bei den Personen die sie mochte schon recht schnell.
„Es ist das Baca ab Kargus (Perle von Kargus).“ Das Baca ab Kargus, war eines der Nobelosten Restaurants auf dem ganzen Planeten und wird nur von den Wohlhabendsten Leuten oder Hochgradigen Personen der Armee und Inquisition besucht.
„Ich hätte am Montag Zeit.“ fügte sie noch hinzu und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Ach“ begann sie wieder zu sprechen, „du wirst gleich auch meine Vater wahrscheinlich kennen Lernen. Bitte sei Höflich zu ihm er ist ein Angesehener Mann. Also sei bitte Respektvoll, dann wird er es dir auch gleich Tun.“ sie klang dabei schon leicht flehend. Denn Ihr Vater war ein Besonderer Mann in der Inquisition gewesen. Von weiten sah man schon eine Tür die von zwei schwer Bewaffneten Eiswachen bewacht wurden. Das war wohl der Raum in dem Sira war.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Mai 31, 2010 6:54 pm



Etwas überrumpelt führte der Major Pendelbewegungen mit seinen Füßen aus, um seinen Körper, der auf den Beinen
befestigt war, weiter beständig voran zu bringen.
"Das Baca ab Kargus? Hat das wieder geöffnet?", reagierte er fragend auf ihre ersten Worte, denn so
erinnerte er sich, dass er, vor einigen Wochen, einen Einsatz in dem Restaurant geleitet hatte, der zu einer, mehr oder
weniger langen, Schließung desselben geführt hatte. Wie lange und ob es wieder zugänglich war, konnte er nicht sagen,
denn hatte er sich anschließend nicht mehr darum gekümmert.
"So es denn offen hat, gerne", fügte er dem an und schenkte Ineria ein recht ehrliches Lächeln.

Da kurz darauf auch schon ein Wochentag an sein Ohr drang, beschloss Ajon kurzerhand, sich dafür tatsächlich einen
Tag frei zu nehmen, das war sicherlich vertretbar und würde auch auf Verständnis stoßen.
"Nun, wenn du mir auch noch sagst, wann, am Montag, dann steht dem wohl kaum was im Wege", antwortete
er daraufhin und ging somit nahtlos in ihr Duzen über, sich dessen in gewisser Weise bewusst, aber wohl auch zum
Teil automatisch.

Zu den darauf folgenden, schon fast flehend klingenden, Worten nickte er schmunzelnd, so ahnte er ja nicht, wer ihr Vater
war. Er selbst rechnete mit einem älteren Manne, der möglicherweise einmal in Inquisition oder Militär gearbeitet hatte,
oder dies gar noch tat. Vielleicht war er ihm ja sogar bekannt, wer konnte so etwas schon sagen?
Immerhin hatten einige seiner Bekannten Töchter, die sich in ihrem Alter befinden mochten.
"Nur keine Sorge, das versteht sich doch von selbst", sprach er daraufhin und lenkte seinen Blick geradeaus,
erblickte die bewachte Türe und sah denn wieder seine Begleitung an, was nun wohl geschehen mochte.
Es war zwar etwas überraschend für Ajon, dass er so rasch den Vater Inerias kennen lernen würde, aber...nunja, vielleicht
hatte das ja so etwas wie Tradition in ihrer Familie. Traditionen gab es ja so viele wie vielfältige.
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Mai 31, 2010 8:14 pm

Gottlieb schüttelt den Kopf. Was sollte er zu Ineria noch sagen? Und der gute Herr Major machte auch noch mit! Na, die beiden mussten schon wissen was sie taten. Gottlieb zweifelt jedoch daran dass Inerias Vater diese Verbindung kommentarlos billigen würde. Ajon hatte gewiss keine besonders leichten Stand bei ihm. Doch diese Jugend von heute!
Er beschloss das Spiel aus dem Hintergrund zu verfolgen und zu beobachten wie sich das Ganze entwickelte. Gewiss konnte ihm Sira auch einiges in nächster Zeit erzählen. Schließlich waren sie und Ineria gute Freunde.

Gottlieb grinste breit als er die Eiswächter vor der Tür sah. Na bitte! Da hatten sie das Zimmer von Sira doch endlich. Er war erleichtert.

"Hey, Jungs! Alles klar? Die Lanzen und Gewehre noch in Ordnung? Brauchen wir eine Sondergenehmigung um an euch vorbei zu kommen oder müssen wir euch erst nieder schlagen?"

Gottlieb lachte rau und klopfte einem der massigen Wächter auf die Schulter. Die beiden wussten sicher dass er nur Spaß machte, das kannten sie schließlich von ihm allzu gut. Gottlieb trieb mit jedem seine kleinen Witze, der einigermaßen auf Humor schließen ließ. Die Eiswächter hatten entgegen der meisten Vermutungen nämlich reichlich davon. Wenn auch oft von der dunklen Sorte.
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Mai 31, 2010 9:09 pm

Ineria strahlte gerdezu vor Freude als sie die Worte des Majors vernahm.
„Das Bara ac Kargus, hat erst seit einigen Tagen wieder Offen, doch es ist schöner als zuvor eingerichtete.“ sie schmunzelte leicht dabei.
„Du könntest mich um Acht am Tor abholen.“ sprach sie mit einem Glücklichen lächeln zu seiner Frag als er fragte wann er sie abholen sollte.
Auch war sie erleichtert das er sich vor ihrem Vater benehmen würde.

Die Eiswächter vor der Tür grinsten Gottlieb an und sprachen: „Den Waffen und Rüstungen geht es blendend, aber wenn ihr wollte könnt ihr ja mal versuchen an uns so vorbeizukommen, jedoch haben wir den Befehl dich durch zulassen, und...“ Der Eiswächter beugte sich ein Stück nach vorne Schüttelte den Kopf und sprach weiter: „... deine Begleiter können auch mit rein, jedoch nur Ineria die beiden Typen von der Armee und du. Alle anderen bleiben draußen.“ Bevor Gottlieb sich hinein begeben konnte flüsterte der Eiswächter zu Gottlieb: „Das ist da drinnen schon wie ein Kindergarten, und du solltest auf den Typen aufpassen, den Ineria umklammert, du weißt was mit dem letzten passiert ist.“ und grinste leicht und lies sie dann eintreten.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Mai 31, 2010 9:22 pm

Gottlieb hob die Brauen.

"Kindergarten? Da bin ich jetzt aber sehr gespannt!"

Gottlieb öffnete die Tür und traute seinen Augen nicht!
Das kleine Zimmer war voller als voll. Es war überfüllt! Ein Wunder dass da überhaupt noch jeder auf seinen eigenen Füßen stehen konnte! Und überhaupt, was zum Donnerwetter suchten die Jungs aus Sira's Trupp hier? Außerdem stand auch noch Erander mitten im Raum, umringt von den anderen wie ein Kindergärtner von lauter kleinen Krümeln. Inklusive Marius. Mira hatte sich in den Arm ihrer Tante gekuschelt und schlummerte, unbeeindruckt von der Geräuschkulisse. Absolut normal. Sie konnte bewundernswerter Weise sogar bei Kanonendonner noch bestens Schlafen.

"Gott-Imperator! Sagt mal, feiert ihr hier eine Party?! Ich dachte verletzte Soldaten bräuchten Ruhe und nicht einen Massenauflauf!"

Gottlieb quetschte sich in den Raum und schob ein paar von den Jungs unwillig zur Seite, als sie nicht gerade Anstalten machen ihm Platz zu machen.

"Jetzt zieht doch mal eure Bäuche ein! Mensch, ihr braucht mehr Training! Hey, wenn du deine Füße nicht aus meinem Weg nimmst, dann kannst du gleich zu den Eistauchern wechseln, weil du dann die passenden Plattfüße hast! Gil, zieh gefälligst deinen Hintern ein!"
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mi Jun 02, 2010 10:59 pm



Verstehend nickte Ajon, als Ineria ihn über die Umstände des Restaurants aufzuklären vermochte. Na das klang ja alles sehr
interessant, immerhin war das Baca ab Kargus auch vor seiner Schließung sehr ansehnlich eingerichtet gewesen. Dass sich
dies nun sogar noch verbessert haben sollte, verwunderte ihn ein wenig, aber es war sicher nicht störend.
Außer, für seine Geldbörse vielleicht, kam dem Major in diesem Augenblick ein Gedanke, welcher aber rasch wieder verdrängt
wurde.
"Um Acht Uhr am Tor, in Ordnung", antwortete er schmunzelnd, gerade, als die Eiswachen ihr kleines Gespräch
mit Gottlieb beendet hatten und erwähnten, wer denn alles befugt war, den Krankenraum zu betreten.
Die ihn betreffenden Phrasen der Eiswache bekam er gar nicht mit, weswegen darauf auch nicht der Hauch einer Reaktion von
seiner Seite aus entsprang.
Ajon bedachte die beiden Wächter an der Tür mit einem misstrauischen Blick und als er den Raum betreten hatte, spiegelte sich
auf seinem Gesicht ein Ausdruck der Fassungslosigkeit wieder, der gar fähig dazu war, seine Arme schlaff herab hängen zu lassen.

Demzufolge löste er sich mehr oder weniger absichtlich von seiner Begleitung, trat etwas weiter in den Raum hinein, betrachtete
die Anwesenden, als würden dort Geister oder längst Verstorbene vor ihm stehen.
Mit offenem Mund und geräuschlos hob der Major plötzlich die Hände an, brachte sie über seinen Kopf und wandte sich um.
Sein Blick traf auf eine Hand voll Eiswächter, auch keine sehr viel bessere Alternative, weswegen er den gleichen Dreher ein weiteres
Male vollführte und wieder in das Innere des Zimmers sah.
"Ihr?", begann er und deutete vage auf Siras Trupp, "Hier...?", fügte er dem an und blickte sie fassungslos
an.
"Ich glaube es nicht, euch hier zu sehen...was...was soll das, bitteschön?", fragte er relativ perplex, wobei er sich recht bemühen
musste, um Fassung zu ringen und nicht sofort laut zu werden. Dann kam ihm ein Gedanke.
"Andro!", sprach er energisch und überzeugt, vielleicht gar ein wenig anklagend, wandte rasch den Kopf und blickte den Sergeant
fragend an. Dieser musste etwas davon gewusst haben. Sie tauschten immer untereinander aus. Er muss!
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Do Jun 03, 2010 12:34 am

Erander betrachtet das Treiben eher gelassen, doch als Gottlieb eintrat und sich Platz und gehör verschaffte, musste er schmunzeln. Als nächstes sah er noch wie Andro eintrat. Ja es wurde immer Enger, es war ja doch schon irgendwo gut dass Siras restlicher Trupp im Lazarett lagen.
Sonst würde es hier wohl noch voller werden als es nicht schon ohnehin war.
„Immer noch der alte wie?“ rief Erander zu Gottlieb. „Warum hat das eigentlich so lange gedauert? Hast du wieder die Eiswächter geprüft ob sie dir folgen können oder wie?“ er lachte dabei lauthals und grinste dabei breit.
Doch dann sah er wie der Major eintrat und doch recht verblüffend alles betrachtete. Sein grinsen wurde ein wenig breiter. Dieser schien auch sogleich Andro die Schuld zu geben. Gerade als Erander was sagen wollte sah er doch jemanden den er nicht gewagt hatte hier zu sehen jedenfalls nicht mit ihm!
Auch Jumar schaute leicht entsetzt zu Erander und befürchtete nun das Schlimmste. Doch es war schon zu spät, wie ein Eisbrecher brach er sich durch die Leiber der Soldaten und stieß diese einfach weg, ohne Kommentar.
Dann stand Erander, der eine Großgewachsen gestallt war, vor Ajon und Ineria.
„Hallo Paps…“ presste Ineria aus ihren Lippen hervor und schaute ein wenig Beschämt drein. Eine todesstille breitete sich im raum aus.
Erander , der Lordinquisitor persönlich, war der Leibliche Vater von Ineria.
„Mein Kind…“ stammelte er und sah wie sie den Major am arm festhielt seine Augen wurden weiter und er ein wenig Blass im Gesicht.
„Sag mir bitte nicht das es da ist wo nach es aussieht!“ er wurde ein wenig lauter.
Sie verzog eine wenig den Mund und druckste ein wenig, und schien sich nun hinter Ajon zu verstecken.
„Doch es ist so wie es aussieht…“ gab sie leise von sich und schaute nun etwas vorsichtig hinter Ajons Schulter hervor.
Nun wurde das Gesicht von Erander doch etwas röter und man sah jetzt schon ein Anflug von Zorn.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Fr Jun 11, 2010 6:01 pm

Hoch erfreut schaute Sira auf ihren geliebten Paten, als dieser den Raum betrat. Wie nicht anders zu erwarten bahnte er sich einen Weg zu ihr mit einigen lauten Kommentaren an ihr Team. Sie schmunzelte amüsiert. Das war bis jetzt der spannendste Krankenhausaufenthalt den sie je genossen hatte!
Ja, sie begann diesen tatsächlich zu genießen.

Sie umarmte Gottlieb herzlich und hatte gerade noch Zeit ihm zu versichern dass es nicht ganz so schlimm war, als Erander sich wie eine Dampfwalze durch ihre Soldaten wühlte, als müsse er eine Brigarde Remuladen über den Haufen walzen. Er baute sich vor Ajon auf, der in sehr eindeutiger Begleitung von Ineria war.

Sira hob die Brauen. Sie hatte damit gerechnet dass Ajon früher oder später im Auftrag Yorcks auftauchte, aber dann auch noch mit der Tochter des Lordinquisitors?! Da sollte noch einmal jemand sagen sie sei schlimm!
Sie grinste nun in sich hinein und dachte belustigt daran dass Ajon ihr nun mit keiner Standpauke mehr kommen musste. Das übertraf ja alles was sie anstellte.

Andro machte unterdess große Augen und starrte auf das anwesende Team. Die Jung blickten allesamt krampfhaft nicht ins Andros Richtung. Gil schien verdächtig viel Spaß daran gefunden zu haben Unebenheiten auf der Wand zu finden. Andro schaute Sira mit verzogenem, perlexem Gesicht an. Sie grinste ihm entgegen und zuckte so weit das ging mit einer Schulter.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Do Aug 26, 2010 3:58 pm




Ajon erstarrte förmlich, wie auch real, als er den äußerst kurzen Dialog zwischen Ineria und dem Lordinquisitor aufschnappte.
Sofort nahm er Haltung an, ließ vorerst von Andro, Sira und den anderen ab, wandte sich direkt an den obersten Vertreter der Inquisition, auf diesem Planeten.
Genau genommen hatte er auch keine andere Wahl gehabt, immerhin klammerte sich Ineria mittlerweile an seinen Arm und hatte, als sie mehr oder weniger
hinter ihn getreten war, seinen Körper dadurch leicht gedreht, sodass er dem Lordinquisitor direkt gegenüber stand.
"Lordinquisitor...", begann der Major, legte eine Hand in die Magengrube und verbeugte sich leicht.
"...ich bedanke mich, dass wir das Gebäude der Inquisition so rasch betreten durften, trotz der allgemein angespannten Lage", fuhr er daraufhin
fort und hatte sich dabei auch schon wieder aufgerichtet.
"Wie euch bekannt sein dürfte, kam mir die Information zu, dass sich Master-Sergeant Sira hier befindet...", knüpfte er nahtlos an die vorherigen Worte an,
blickte an dem wütend wirkenden Mann vorbei zu Sira und wieder zurück.
":..was sich hier wohl zu bestätigen scheint. Der Generalstab schickt mich, nach ihr zu sehen und ihre Rücküberstellung in das Armeehauptquartier zu...", er stockte kurz.
Fordern? Das konnte er sich in der aktuellen Lage nicht leisten, auch wenn dies eigentlich die Absicht wäre.
"...zu erbitten. Ich hoffe doch sehr, dass ihr geneigt seid, dem Ersuchen nachzukommen, falls nicht, sieht sich der Generalstab gezwungen, euch diesbezüglich direkt zu
kontaktieren...über General Koron, der sich in einigen Stunden ohnehin auf den Weg zu euch machen wollte"
, schloss er vorerst einmal ab und neigte leicht den Kopf, zur Verdeutlichung, dass er ausgesprochen hatte.

Die Sache mit Ineria hatte er absichtlich nicht zur Sprache gebracht, wenn es dem Lordinquisitor wirklich wütend machte, so würde dieser sicherlich von alleine
wieder auf das Thema zu sprechen kommen. Somit war aber seine Besuchsabsicht vorgebracht und er konnte sich - im Prinzip - auf die Erklärung, bezüglich Ineria,
konzentrieren...soweit dies überhaupt erforderlich war.
Den Blick hielt der Major unterdessen starr geradeaus gerichtet, leicht am Lordinquisitor vorbei, fixierte damit nichts, als leere Luft, obgleich er in Siras Richtung zu
sehen schien.
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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Do Aug 26, 2010 11:32 pm

Erander Grunzte einmal laut auf, als er die ersten Worte von Ajon vernahm und Antwortete barsch: „Hören sie auf mir Honigs ums Maul zu schmieren! Auf sowas reagiere ich Allergisch.“ Sein unfreundlicher blick blieb weiterhin bestehen, bis er die nächsten worte des Majors vernahm und nun doch einem Relativ breitem Grinsen wich.
„General Koron kommt persönlich hier her? Nun ich werde mit ihm über diese Angelegenheiten sprechen, jedoch bezweifle ich, das Sira Tahnatos die Inquisition verlassen wird, zumal sie nun unter deren Persönlichem Schutz steht.“ Erklärte Erander, Ajon doch recht freundlich.
Nun da diese Sache wiederrum geklärt war, wechselte seine Mine doch wieder zum Schlechteren und blickte abwechselnd auf Ineria und Ajon.
Er beugte sich sehr weit zum Major hinunter, so das er direkt neben dessen Ohr war und sprach Flüsternd hinein: „Hören sie mit nun genau zu… Ajon.“ Erander sprach Ajon bewusst mit seinem Namen an und nicht mit seinem Rang.
„ Ich sagen ihnen die Folgenden Worte nicht als Lordinquisitor sondern als Vater von Ineria: Ich kann nichts dagegen Tun, wenn sich meine Tochter in dich verliebt hat, jedoch wenn sie ihr auch nur irgendeiner Weiße weh tun, sei es Körperlich oder Seelisch, dann verspreche ich ihnen, das nicht einmal mehr der Gottimperator ihnen helfen kann , meinen Zorn an dir dann auszulassen.“ Dabei klang Erander mehr als nur bedrohlich, er meinte dies Todernst.
„Haben sie mich verstanden Ajon?“ dabei stellte er sich wieder gerade hin.

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BeitragThema: Re: Unfreundliches Erwachen   Mo Aug 30, 2010 5:09 pm



Ajon versteifte sich deutlich, als der Lordinquisitor laut wurde. Nun, er hatte es gut gemeint, aber hätte solch eine Reaktion
eigentlich erahnen sollen.
"Natürlich, Lordinquisitor. Entschuldigt, Lordinquisitor.", gab er darum etwas kleinlaut zurück und versuchte, mehr darauf zu
achten, in Gegenwart des obersten Vertreters der Inquisition möglichst nicht provokant oder anderweitig auffällig zu sein.
Das war eine Sache der Generäle, welche diese sicherlich auch ausführen würden. Er hatte sich heute schon mehr geleistet,
als es sonst in einer Woche der Fall gewesen wäre und das musste er einstellen, ehe es sich zu rächen drohte.

Dementsprechend gab er also klein bei und blickte nur weiter, unbewegt, starr geradeaus.
"Ich verstehe, Lordinquisitor. General Koron wird weiteres besprechen", antwortete er ein zweites mal.
Gut, hier war er abgewiesen worden. Davor auch. Nunja, es konnte also nicht mehr viel schlimmer werden.
Als Erander sich näher beugte und der Major seinen Vornamen vernahm, schloss er kurz die Augen und wusste: Es konnte.
Die folgende Rede des Lordinquisitors ließ das Gesicht des Offiziers der Armee für einen Moment leicht zerknittert und verzweifelt
wirken, was sich jedoch wieder legte, als sein Gegenüber sich wieder aufrichtete.
"Das ist natürlich selbstverständlich, Lordinquisitor. Ich freue mich, dass ihr berufliches und privates so gut voneinander zu trennen
vermögt"
, gab er ihm zurück und stand weiter regungslos da. Von wegen, gut trennen. Das war doch lächerlich, was er
da zu ihm sagte...und das Schlimmste - es klang nicht nach einem lockeren Scherz. Allem Anschein nach steckte er also
in ernsthaften Schwierigkeiten.

"Wenn es sonst nichts mehr zu besprechen gibt...?", warf er nach einer kurzen Zeit eine Frage in den Raum und veränderte seine
Haltung dabei keinesfalls. Er würde sich wieder rühren, wenn der Lordinquisitor diese Frage bejahen und ihn mehr oder weniger
hinaus werfen würde, außer, Gottlieb hätte etwas dagegen. Aber sollte er gehen, so würde der Trupp von Sira ihn begleiten.
Die waren immer noch eine Erklärung schuldig. Und sie taten sicher gut daran, sich jetzt, da er nicht mit ihnen reden konnte, eine
gute zurecht zu legen.
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