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 Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!

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Lordinquisitor
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BeitragThema: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 16, 2010 1:00 pm

Allmählich mache der Lordinquisitor die Augen auf. Er erkannte diesen Ort sofort wieder, es war die Qundradtkapelle! Die Bilder vom Gottimperator waren zerstört, genauso wie die kunstvoll gearbeiteten Fenster. Mit schrecken schaute er sich um, überall standen Blasphemische Wörter, gerichtet an den Gott dieser Ketzer. Trauer erfüllte sein Herz. Was mag hier nur passiert sein? Selbst die Gemeißelten Abbilder des Gottimperators waren geschändet, auf immer verloren wegen der Dummheit einiger weniger. Nun wurde Eranders Herz mi Hass erfüllte, er wollte diejenigen die das zu verursachen haben, Hinrichten. Sofort und ohne Gnade!
„Wer zum Imperator verflucht hat das hier zu verantworten!!!!!“ rief Erander so laut er konnte, sein Ruf schallte durch die gesamte Kapelle. Da traten Plötzlich vier Leute in die Kapelle ein, er konnte es nicht glauben! Ketzer? Hier an diesem Ort? Wie oder eher gesagt, warum sind sie hier her gekommen?

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 16, 2010 1:18 pm

Sie standen mi dem Panzer draußen vor der Tür und rauchten gelangweilt ein paar Kegstäbchen.
„Na da haben wir einen tollen fang gemacht oder?“ rief Kuso und lächelte finster. Er klopfte einen anderen Anhänger aufmuntern auf die Schultern und rief: „Was ist los Duno? Du siehst so niedergeschlagen aus?“ Duno war im Vergleich zu den anderen eher klein und schmächtig. Er konnte sogar nicht einmal einen Raketenwerfer halten ohne dabei umzukippen.
„Es ist…“ stotterte er, „Ich habe Angst um ehrlich zu sein!“ er schaute bedrückt zu Boden, die anderen Ketzer lachten darüber. Duno war einer der Neuzugänge, bis jetzt hatte er noch niemanden getötet. 23 Jahre war er erst alt. Und Mutig war er auch nicht gerade. Hier, die Entführung des Lordinquisitors war eine Aufnahme Prüfung um in den Orden des Lichtes aufgenommen zu werden.
„Wovor solltest du Angst haben? Wir haben den zweitmächtigsten Mann im Gesamten Kirianischen Imperium gefangen!“ rief ein andere Ordensbruder.
„Und genau das ist das Problem!“ rief Duno ängstlich, „Was ist wenn sie mit einer Armee anrücken? Oder schlimmer, mit der Eiswache?“
„Ach Duno!“ rief Kuso, „Die würden nix Tun um den Lordinquisitor dort drinnen zu schaden! Und du weißt ganz genau wie wir alle das diese Eiswachen gar nicht existieren! Das ist ein Gerücht der Inquisition um Leuten wie dir angst zu machen!“ und wieder fingen sie an zu lachen.
„Wir sollten dem Lordinquisitor einen Besuch abstatten.“ Kuso stand auf und rief noch: „Duno, du kommst mit mir genauso wie die anderen Beiden.“ Sie betraten die einstmals wunderschöne Kapelle, der Lordinquisitor saß hinten am Altar und ward mit Seilen gefesselt.
„Na wie geht es uns den heute? Eure Hochgelobtheit?“ Kuso stand vor ihm und lächelten ihn böse an. Doch er erntete nur böse Blicke vom Lordinquisitor.
„Duno. Du bleibst hier und passt auf dem Lordinquisitor auf.“ Rief Kuso und drehte sich Weg. Duno schluckte erste dann nickte er. Als die drei wieder draußen waren setzte sich Duno zwei Meter weiter weg vom Lordinquisitor und versuchte ihn nicht anzuschauen.
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Lordinquisitor
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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 16, 2010 2:45 pm

Erander schaute den schmächtigen Jungen Mann an. Dieser machte nicht gerade den Eindruck eines ernst zu nehmenden Ketzers. Der Junge schien zudem noch seine Blicke zu vermeiden.
Hoffentlich haben Sira und die Eiswachen mein Signal empfangen! Dachte Erander und überlegte wie er hier rauskommen sollte. Er sah keine Möglichkeit, wenn diese Ketzer noch den Panzer draußen hätten, wäre mit größter Wahrscheinlichkeit schneller Tot als das er fünf mal schnell Imperator verflucht rufen könne. Er beschloss sein ganz Hoffnung in Sira und die Eiswachen zu stecken.
Es vergingen Minuten des Schweigens. Da Erander sowieso nicht fliehen konnte, nahm er sich vor mehr von den Ketzern in Erfahrung zu bringen.
„Dein Name ist Duno, oder?“ rief Erander in seiner Tückischen Freundlichkeit.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 16, 2010 2:59 pm

Duno schaute sich um, er bedauerte etwas dass diese wundervollen Fresken und Bilder vom Imperator vernichtet wurden. Im Grunde hatte er Sogar nicht einmal ein Problem mit dem Imperator oder der Armee. Nein es war die Inquisition gewesen gegen die er was hatte. Vor fielen Jahren, als er noch ein kleines Baby war, durchsuchte die Inquisition sein Zuhause wegen Verdacht auf Ketzerei! Man nahm seine Eltern gefangen und Verhörte sie Tage lang. Bis sie endlich das Gestanden was sie gar nicht begannen hatten. Man warf ihnen vor das sie versucht hätten Bürger des Imperiums auf ihre Seite zu zeihen. Doch das war alles gelogen! Seine Eltern wurden hingerichtet und er in ein Waisenhaus gebracht. Jahre vergingen ohne zu ahnen was wirklich mit seinen Eltern passiert. Doch vor wenigen Wochen fand er die Wahrheit heraus und schloss sich nun den Ketzern an. Hier war er nun, in einer geschändeten Kirche zusammen mit dem zweitmächtigsten Manne im ganzem Imperium: Dem Lordinquisitor!
Plötzlich sprach dieser ihn an, das kam für Duno überraschend. Er antwortete nicht sofort, denn er wusste nicht ob er überhaupt mi ihm reden durfte.
Doch Duno entschloss zu reden: „Ja mein Name ist Duno.“ Er blickte dem Lordinquisitor nicht direckt in die Augen.
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Sira
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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 16, 2010 11:12 pm

Die Qundrathkapelle erhob sich auf dem höchsten Berg des Eisgebirges, dem Kurkur-Berg. Es gab mehrere Möglichkeiten zur Kapelle zu gelangen, doch nur eine dieser Möglichkeiten war sicher.
Dies war die Straße, welche sich in steilen Kurven den Berg herauf schlängelte. Sie war schmal. Gerade breit genug für ein robustes Schneemobil. In Abständen gab es Einbuchtungen, falls sich zwei Mobile entgegen kamen. Derjenige, der rückwärts fahren durfte, hatte immer ein Problem. Doch bis Dato waren Unfälle auf dieser Straße eher selten - aber sie waren schon vorgekommen.

Dann gab es noch drei weitere Wege hinauf zur Kapelle. Wenn man es genau nahm handelte es sich dabei auch keinesfalls um richtige Wege. Man konnte den Berg hinauf klettern.
Damit war jedoch kein einfaches Klettert wie auf einer stabilen Leiter gemeint, sonderen alpinistische Höstleistungen in atemberaubenden Steilwänden und Überhängen, alle eis- und schneeverkrustet.

Jedem des kleinen Trupps war klar gewesen, dass ein großer Aufmarsch den Lordinquisitor in größte Gefahr gebracht hätte und zu nichts führte. Sie konnten es sich nicht leisten den zweitmächtigsten Mann des Imperiums zu verlieren. Außerdem war nicht klar welche Waffen genau die Ketzer besaßen. Wahrscheinlich Panzer. Und das Kampfgebiet war so klein, dass ein großer Aufmarsch ohnehin nicht in Frage kam.

So würden Sira und die Eiswache das Problem alleine lösen müssen. Möglichst lautlos und möglichst diskret.

Aus diesem Grund hatte Sira in Absprache mit Korasan entschieden, dass sie nicht versuchten sich auf der Straße zu nähern, wo sie sofort entdeckt worden währen. Sondern über eine der Steilwände, welche die Kapelle begrenzte.
Es handelte sich um die steilste der drei Wände und sie begann direkt untehalb der Rückwand der Kapelle und reichte viele hundert Meter tief hinab. Ein Absturz wäre verheerend!
Doch Sira kannte sich im Klettern aus. Die spezielle Ausrüstung kam auch der Eiswache zu gute, auch wenn einige nicht sehr glücklich waren in den Seilen zu hängen, Eis hinauf zu steigen und noch dazu ihrer Ausrüstung mit zu schleppen.
Die stoische Ruhe von Sira, ihre sanften, aber bestimmten Anweisungen halfen den Unerfahrenen unter den Kletterern. Sie machte ihnen Mut und Lobte sie wenn sie eine besonders schwierige Stelle gemeistert hatten. Das war wichtig um die Motivation aufrech zu halten.

Sie brauchten Stunden um die Wand hinauf zu klettert. Eine kräftezehrende Prozedur! Aber sie erreichten einen kleinen Absatz, knapp unterhalb der Kapelle. Sie konnten das heilige Gebäude bereits sehen.
Sira schaute sich um. Sie wollte der Eiswache eine kleine Pause zum Kräfte sammeln gönnen. Sie würden es brauchen! Auch sie verweilte auf dem schmalen Absatz, ließ sich den Wind um die Nase wehen und aß einen Müsliriegel.
Dann entschied sie, dass es genug Ruhe war. Der eisige Wind würde sie sonst unterkühlen.

Sira kletterte voran, wie schon die ganze Zeit. Sie schlug vorsichtig die Sicherungshaken ein. Arbeitete sich langsam hoch bis sie den Rand erreichte. Sie sicherte das Seil besonders stabil ab und spähte vorsichtig über den Rand.
Ganz in weiß gehüllt, vermummt dass nur die Augen hervor stachen, war das kleine Stückchen Kopf nicht von Schnee und Eis zu unterscheiden.

Was Sira sah erfreute sie bis zu einem gewissen Grad. Da stand ein Panzer. Eigentlich kein Grund zur Freude. Aber es war nur EIN Panzer. Und sie sah nicht allzu viele Personen. Vielleicht ein Dutzend, wenn es hoch kam.
Gewiss waren noch mehr Leute versteckt, sicher vor Kälte und Wind. Aber es war nicht damit zu rechnen dass übermäßig viele waren. Sira rechnete mit etwa 5 Ketzer pro Mann. So kamm sie auf zirka 45 Mann insgesamt. Vorsichtshalber schlug sie noch mal 10 drauf. Kein Grund zur Beunruhigung!

Sira kletterte ein Stück zu den wartenden Eiswachen hinab um ihnen zu berichten.

"Da oben steht unser Panzer", sagte sie leise. "Aber es ist kein Doman. Zum Glück für uns! Ich sehe etwas ein Duzend gut Bewaffneter. Wir sollten aber etwa das vier- bis fünffache rechnen. Sollte kein Problem werden!
Aber wir müssen sehr behutsam vorgehen. Wir wissen nicht wo Erander ist und wo sich der Feind überall aufhält.
Als erstes sollten wir den Panzer in die Hand bekommen. Wenn wir den haben, haben wir alle Vorteile.
Ich würde mir gerne die Kapelle vornehmen. Auskundschaften. Es gibt hier direkt über uns ein kleines Fenster zum Turm. Nur sehr schmal. Es führt in den Turm und es ist auch von innen sehr unbequem dort hin zu kommen. Es ist eng und kalt. Da durch könnte ich in die Kapelle einsteigen und die Lage peilen. Ich komme durch die Öffnung durch."


Sira war athletisch, aber nicht so kräftig gebaut wie die Eiswachen. Für sie wäre es leicht. Sie schaute Inose an, welche Sira aktzeptiert hatte, was jedoch nicht hieß dass sie sie mochte. Sira ahnte dass es nicht wirklich gegen sie persönlich ging, sonderen gegen den Soldaten, die Inose sah.
Aber diese Frau konnte vielleicht auch noch mit durch kommen.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mi Feb 17, 2010 4:02 pm

„Warum bist du ein Ketzer geworden?“ frage Erander plötzlich und überrumpelnd. „Ich glaube dir ist etwas wiederfahren worin du der Inquisition die Schuld gibt’s.“ Er versuche den jungen Mann in die Augen zu blicken. Doch dieser war sehr zurückhaltend und offenbar hatte Duno noch sehr viel Angst vor ihm. „Mein Sohn“ sprach Erander plötzlich Väterlich, „Ich weiß nicht was dir die Inquisition angetan hat, aber ich versichere dass deine Vorurteile nicht gerecht sind!“
Duno schaute ihn plötzlich an, Erander erkannte Verwirrung in seinen Augen. Der junge Mann drehte sich plötzlich in die Richtung von Erander und sprach mit gesenkten Kopf: „Reas“
Erander horchte auf „Was hat dieser Bastard getan?“ Wut lag in der Stimme von Erander. Duno rechnete nicht damit dass der Lordinquisitor diesen Mann kannte und ihn auch zu hassen schien.
Duno schaute Erander verwundert an und sprach: „Er ist für den Tod meiner Eltern verantwortlich. Vor Jahren, wo ich noch kleiner war, durchsuchte die Inquisition das Haus meiner Eltern und nahmen sie unter dem Vorwand mit dass Sie Ketzer seinen.“ Er machte eine kurze Pause. „Man hatte sie beide nach einer Woche hinrichten lassen. Und mich brachte man in ein Waisenhaus.“
„REAS!“ reif der Lordinquisitor wütend aus, „Glaube mir Duno! Wenn wir ich hier Lebend rauskommen werde ich Persönlich Reas Hinrichten! Er ist mir schon lange ein Dorn im Auge, außerdem weiß ich dass er schon lange krumme Geschäfte macht. Ich werde nicht zulassen das er Lebend davon kommt!“ Erander schaute Duno mit festem Blick an, dieser war bohrend und irgendwie auch stechend. „Es gibt nur ein Problem“ sprach Erander wieder Ruhig.
„Und das wäre?“ Duno wusste das jetzt irgendwas kommen würde das ihm nicht gefallen mochte.
Erander schaute ihn wieder an: „Du musst mich von diesen Fesseln befreien!“ Duno Gesicht wurde plötzlich blass. Sollte er wirklich den Lordinquisitor befreien? Was wenn dies eine Finte ist und der Lordinquisitor seinen Hass vorgetäuscht hatte und ihn dann umbringen könnte? Duno nahm seine ganze Kraft zusammen, stand auf und ging zu dem Lordinquisitor.
„Werdet ihr mich Töten?“ fragte er und Erander sah genau seine Angst in den Augen. Eranders blick wurde plötzlich Väterlich und sanft. „Nein. Ich werde dich nicht Töten. Du hast mein Versprechen als Lordinquisitor!“ Duno viel ein Stein vom Herzen, er merkte sofort das es der Lordinquisitor ernst meinte. Er kniete sich hin und durchschnitt die Seile mit einem Messer das er im Stiefel versteckte. Als Eranders Hände wieder frei waren sprach er zu Duno: „Eines muss ich aber noch von dir wissen!“
Duno schaute zu ihm hoch.
„Hast du einen unschuldigen Kirianer, Soldat oder Inquisitor getötet?“ sein Blick wurde wie von einem Schlag auf dem anderem Finster. Duno war geschockt über diese Wandlung, doch er antwortete: „Nein. Ich haben noch keine Morde begannen!“
„Das reicht mir als Antwort.“ Sein Blick wurde wieder normal. Zum Glück für Erander bunkerten die Ketzer hier Waffen, darunter auch seine Rüstung, Schwert und Plasmapistole.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mi Feb 17, 2010 8:14 pm

Die Wand der Kapelle zu erklettert war einer der schwierigsten Teile auf dem Weg. Konzentriert suchte sich Sira den Weg nach oben. Hier hatte sie keine Möglichkeit sich zu sichern. Wenn sie abrutschte, dann gab es ein ganzes Stück Fall. Zum Glück bot die Kapellenwand einige Möglichkeiten sich fest zu halten.

Inose stand unten und beobachtete Sira wie sie die Kapelle erklomm. Vor dieser alpinistischen Leistung hatte Inose Respekt, auch wenn sie die Soldatin niemals mehr als ein hin zu nehmendes, nützliches Werkzeug betrachtete. Man konnte dennoch zusammen arbeiten - wenn es nötig war. Wie jetzt.

Sira brauchte einige Minuten um die Kapelle zu erklimmen. Vorsichtig schaute sie durch das schmale Fenster. Sie sah nichts. Das grelle Tageslicht hinderte ihre Augen in die Dunkelheit spähen zu können.
Sira entschied es drauf ankommen zu lassen und steckte den Kopf herein.
Im gleichen Moment schreckte sie zurück. Sie verlor mit den Füßen den Halt, doch ihre Finger krallten sich fest an den eisigen, winzigen Fenstersims.
Zehn, fünfzehn, zwanzig Eisvögel schossen aus dem Fenster hinaus und flatterten erschrocken davon. Diese scheuen Vögel mochten Fremde nicht. Sie verschwanden, sobald sich jemand näherte.

Die Eiswachen unten hielten für einige schreckliche Sekunden die Luft an.

Sira hing da. Sie atmete durch und zog sich mit einer kraftvollen Bewegung hoch. Mit ein wenig akrobatischen Verränkungen schaffte sie es durch das Fenster in das Innere des kleinen Turmes zu gelangen. Sie befestigte das Seil und beugte sich nach draußen, um Inose ein Zeichen zu geben.
Die Eiswächterin begann sofort das Seil hinauf zu klettern. Für sie war es einfacher.

Im Turm angelangt atmeten beide erst einmal ein Minute lang durch. Dann griffen sie nach ihren Gewehren und nickten einander zu.

Das kleine Turmzimmer war düster. Holzboden, Steinwände. Sira kniete nieder und legte ihr Ohr auf eine Art Falltür. Eine Bodenklappe. Sie hörte nichts und zog sie vorsichtig an dem massiven Eisenring auf. So leise wie möglich legte sie die Tür ab. Sie blickte nach unten. Eine marode Leiter führte hinab. Morsches, verwittertes Holz. Sira und Inose wollten kein Risiko eingehen.
Ein zweites Seil löste das Problem.

Sira ließ sich als erstes hinab. Sie sicher den unteren Raum, während Inose herunter kam. Beide lauschten an der Tür, welche in die Kapelle führte. Es war Sira noch immer schleierhaft wofür man den Turm und diese kleinen Räume hier eigentlich brauchte.

Aus der Kapelle hörten sie Stimmen. Sira legte sich auf den Bauch und lauchte am Türspalt, in der Hoffnung etwas verstehen zu können. Tatsächlich verstand sie einiges!
Inose blieb stehen. Sie würde es erfahren was dort drinnen gesagt wurde.

Sira war mehr oder minder überrascht als sie die Stimme von Erander erkannte. Erleichterung erfasste sie. Er lebte!
Die andere Stimme kannte sie jedoch nicht. Aber das was sie von dem Gespräch verstand, ließ sich vermuten dass Erander die Situation durchaus unter Kontrolle hatte.
Verblüfft war sie regelrecht als sich dieser augenscheinliche Ketzer bereit erklärte Erander zu helfen und ihn los band. Das verstand mal einer!
Sira erhob sich und flüsterte Inose zu was sie gehört hatte und was sie vermutete. Inose nickte andächtig. Das Problem war jetzt in die Kapelle zu kommen ohne dass Erander oder dieser andere Mann auf die Idee kamen auf sie zu schießen. Oder Krach zu machen. Dann wäre die Sache zwar wohl nicht gelaufen, aber hart erschwert.

So vorsichtig wie möglich öffnete Sira die Tür einen Spalt breit. Erander würde das gewiss so leicht entgegen. Aber er wäre auch nicht so ungestüm und würde gleich auf sie los gehen. Sie befanden sich hier schließlich praktisch in einer "Falle".

"Erander", sagte Sira leise, hart an der Grenze zum Flüstern. Sie hoffte er würde sie erkennen und der junge Mann keinen unbesonnenen Schritt machen.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mi Feb 17, 2010 8:40 pm

Erander hörte das Leise flüstern von Sira, er drehte sich um und lächelnd sprach er, so das es nicht die Ketzer von draußen hören konnten: „Sira! Bin ich froh dich zu sehen!“ plötzlich trat Inose, eine Eiswächterin hervor. Duno blicke weiteten sich, er hatte recht, es gab sie! Die Eiswächter existierten wirklich! Inose sah Duno, wie der Blitzt rannte sie auf den jungen Mann zu und drückte ihn gegen die Wand, ihr Blick war eiskalt.
Duno zitterte am ganzen Leibe, er wusste nicht ob die Eiswächterin ihn nun umbringen wollte oder nicht.
„Inose!“ reif Erander gedämpft, „Lass den Jungen los, er ist nicht unser Feind!“ wiederwillig lies sie von Duno ab. Duno Atmete erleichtert auf. Für einen Moment hatte er geglaubt, das der Lordinquisitor nicht sein Wort halten würde.
„Sag Sira wo sind Korasan und die anderen Eiswächter?“

„Los Jungs!“ rief Korasan leise. „Wir klettern hoch und machen uns für das Ablenkungsmanöver bereit!“ die anderen drei nickten. Und kletterten den kleinen Absatz hoch.
Ornas holte ein Fernglas aus seiner Tasche und sprach zu Korasan: „Boss, wie Sira sagte sind ca. 12 Leute hier draußen und der Panzer.“ Er reichte das Fernglas Korasan. Dieser ging im Kopf einen Plan durch der hoffentlich Klappte.
„Ornas, du gehst mit Ulso nach links um die Kapelle, schaltet so viele wie möglich leise aus! Hunart du kommst mit mir, wir versuchen das gleiche. Der Imperator beschützt!“ die vier Eiswachen begaben sich in Position.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mi Feb 17, 2010 8:57 pm

Die Schnelligkeit der Eiswachen ließ sich nur bewundern. Die Reaktion von Inose erschreckte Sira jedoch auch etwas. Diese Frau konnte ohne Skrupel töten. Wahrscheinlich wie die meisten Eiswächter. Das war eine Kluft, die Sira niemals würde überwinden können.

"Draußen", antwortete Sira rasch. Sie überflog das Waffenarsenal, das hier gebunkert war. Ein Lächeln stieg auf ihre Lippen. Sie durchquerte Rasch die Kapelle und griff sich eine Panzerfaust.

"Dort draußen steht der Panzer", erklärte Sira weiter. "Die Eiswachen werden den Feind draußen ablenken. Wenn jemand hier herein will, um sich Waffen zu holen ober aber dich als Geisel vor zu schieben, wird er sein blaues Wunder erleben! So bald dort draußen die Aktion los geht, werden wir die Kapelle verteidigen. Ist der Panzer erst hinüber, liegen alle Vorteile bei uns."

Sira schlicht zur Tür und lauschte Angespannt. Sie legte den die Panzerfaust neben sich, wie auch einige Granaten. Minimal öffnete sie die Kirchentür einen so winzigen Spalt, dass es nicht auffiel. Sie versuchte etwas zu erkennen oder zu hören. Ihre Hand lag an der Panzerfaust, jeder Zeit bereit entweder diese, eine Granate oder ein Gewehr aufzunehmen.
Im Moment schien es noch ruhig. Aber sie war sich sicher dass es nicht mehr lange dauern würde bis hier die Hölle los brach.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mi Feb 17, 2010 10:15 pm

Die Eiswachen waren nun in Position, jetzt musste alles schell von der Bühne gehen. Ornas und Ulso machten sich bereit, vor ihnen standen zwei Ketzer die Nichtsahnend nach vorne schauten. Allerdings liefen dort noch ein paar andere Herum die Wache hielten. Dann ging die Wache in eine andere Richtung Ornas und Ulso schauten sich gegenseitig an und nickten. Sie standen leise auf, jeder Packte einen der Männer und hielte ihnen die Hände vor dem Mund. Mit eine Kräftigen Ruck nach rechts Brachen sie die die Genicke. Dann schulterten sie die toten und liefen eilig zurück zu Klippe wo sie die beiden Leichen runter schmissen. Dann eilten sie zurück um auf die Wache zu warten.
Korasan und Hunart versteckten sich in einer Nische vom Berg, der fast bei der Klippe ward. Korasan pfiff leise so das es nur der der am nächsten stand es hören konnte. Er pfiff nochmal. Der Ketzer kam immer näher. Korasan aktivierte seine Eislanze und wartet auf dem Passenden Moment gerade als der Mann Korasan sah, Köpfte Korasan diesen und Hunart packte schnell den Körper und warf ihn auch die Klippe herunter. Doch wo war der Kopf hin gerollt?
Hunart Tippte auf Korasans Schulter und zeige wie der Kopf auf eine kleine Gruppe von Leuten zurollte. „Verdammt!“ fluche Korasan leise.
Der Kopf stieße an den Stiefel eines der Ketzer. Der Mann drehte sich um, schaute an sich herunter und sah den Kopf an seinen Fuß. „Scheiße!“ reif er laut auf. Plötzlich durchzuckte ein Plasmablitz den Kopf des Mannes. Die anderen drehten sich erschrocken herum.
Hunart und Korasan hatten ihre Eislanzen aktiviert und rannte Plötzlich auf die Meute zu. Die Ketzer standen für einen Moment perplex dar, denn sie sahen sofort das es Tatsächlich Eiswächter waren. Korasan spießte eine mit der Eislanze auf und warf diesen dann über sich hinweg. Panische brüllen wurde laut. Hunart rammt einen anderen mit der Schulter, und spießte dabei gleichzeitig einen anderen auf und zog die Lanze kräftig noch oben. Den auf dem Boden Liegenden Mann zertrümmerte er den Hals.
Nun begannen auch die Ketzer sich zu wehren und schossen auf die Eiwächter. Hunart und Korasan gingen in Deckung.
Ornas und Ulso sprangen hinter ihrer Deckung hervor und schossend en Unaufmerksamen Ketzern die Plasmakugeln in den Rücken.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Fr Feb 19, 2010 7:09 pm

Schüsse wurden laut. Rufe und Schreie. Sira fluchte leise, da sie viel zu schnell entdeckt worden waren. Sie hatte gehofft die Anzahl der Ketzer auf ein lächerliches Maß zu reduzieren, bevor diese überhaupt mit bekamen was los war.
Durch den Spalt in der Tür sah sie wie scheinbar aus dem Boden ein Ketzer auftauchter, dann ein zweiter und noch einer. Sie hatte gewusst dass irgendwo hier oben noch ein geheimes Versteck sein sollte - sie hatte nur nicht gewusst wo. Anscheinend handelte es sich dabei um eine Art Höhle, die in den Felschen gebohrt worden war. Mal etwas anderes.
Drei Ketzer rannten durch die Schüsse der anderen auf die Kapelle zu. Sira's Hand griff nach ihrem Gewehr. Doch bevor sie dieses richtig in der Hand hatte, wurde sie von Inose zur Seite gestoßen.
Die Eiswächterin packte ihre Lanze fester.
Die Männer rissen die Tür der Kapelle auf, da fuhr zu ihrer großen Überraschung auch schon die Lanze hernieder. Der erste verlor seinen Kopf, der zweite wurde fast Gleichzeitig von Inose's langem, herrlich verzierten Platialdolch durchbohrt. Verwundert betrachte er die Hand, die den verzierten Griff hielt. Wie seltsam, dass ich nur durch den Kopf ging wie schön diese Waffe war, bevor er sein Leben beendete.
Der dritte Mann hob eine Pistole und richtete sie auf die Eiswächterin, während der Kopf des Ersten gerade er den Boden berührte und über diesen kullerte, eine blutige Tropfspur hinterlassend.
Ein Schuss erklang hinter Inose und der Mann bracht mit einem Loch mitten in der Stirn zusammen.
Schüsse knallten gegen die Tür, die Inose rasch ein Stück zu sog. Die Tür hielt die meisten Kugeln ab. Doch war es nur eine Frage der Zeit.
Inose griff sich ein Gewehr und feuerte auf alles, was nicht Eiswächter war. Ihre Augen glühten förmlich. Sie befand sich in einem ausgewachsenen Blutrausch.
Sira hockte auf dem Boden, ihre Pistole in der Hand. Sie schaute auf zu Inose. Bewunderung und Furcht umklammerten ihr Herz. Inose glich einer schönen, aber schrecklichen Rachegöttin. Einer Kriegerin ohne Herz und Gnade, die nur für ihre Pflicht kämpfte.
Es kam Sira merkwürdig vor, dass sie ausgerechnet jetzt eine solche Assoziation hatte.

Durch die halb offene Tür sah Sira, wie zwei Männer in den Panzer kletterten. Keine Eiswachen. Nur Sekunden später begann sich das lange Rohr auf die Kapelle zu zu drehen. Sira sprang auf und griff nach dem Raketenwerfer. Sie hatte ihn geschulter und scharf gemacht bevor sich das Rohr ganz zu ihnen drehen konnte.
Kniend nahm sie den Panzer ins Visier. Sie zögerte nicht eine Sekunde und drückte ab. Eine Rakete zischte einen Rauchschweif hinter sich her ziehend auf den Panzer zu.
Der Schuss saß. Auf die Entfernung auch nicht anders zu erwarten. Der Panzer ging in Sekundenbruchteilen hoch. Ein einer grellen, heißen Explosion ergossen sich Metallteile und Flammen über den Gipfel. Über das ganze Bergmassiv schallte die Explosion hinweg. Noch in einigen Kilometern Entfernung war er mit einiger Verzögerung zu hören.
Eine erschreckende Stille herrschte auf dem Gipfel. Sira hielt automatisch die Luft an.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Mo Feb 22, 2010 9:35 pm

Erander holte sein Schwert hervor. Er hatte eine Scheißwut, Wut auf diese Ketzer, Wut auf diese die den Gottimperator verpönten!
„Duno!“ rief Erander mit fester stimmt und schritt auf die Tore der Kapelle zu, „Sei jetzt Stark! Glaube an dem Gottimperator und er wird dir deine Sünden vergeben!“
Duno hatte plötzlich das Gefühl dem Lordinquisitor wie auf Befehl zu gehorchen. Er schnappte sich zwei Maschinengewehre, einen Granatgürtel und ein zwei Pistolen. Dann stellte er sich neben den Lordinquisitor.
„Gute Arbeit Sira.“ Antwortete Erander und stellte sich vor das Tor. Sein Griff um das Schwert wurde fester, und Er zog seine Plasmapistole. Nun stellte sich auch Inose neben den Lordinquisitor.
„FÜR DEN GOTTIMPERATOR!!!“ schrie Erander und trat die Tür mit Wucht auf!

Korasan und Hunart schmissen sich in Deckung als der Panzer in die Luft flog und die Teile des Panzers wildumher schleuderte. Die Ketzer, die Nahe beim Panzer Standen wurden ebenfalls getötet.
Kurz darauf Flog die Tür auf und Erander, Inose und ein Fremder liefen hinaus und begannen eine Grausames Gemetzel.
„Korasan an all! Beschützt den Lordinquisitor und Terminiert alle Ketzer!“

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 8:20 pm

Sira blickte über diese Zerstörung hinweg. Es erfüllte sie mit tiefer Trauer diesen geheiligten Ort in diesem Zustand zu stehen. Der geschwärzte und blutige Schnee schien ihr ein Symbol für Hass und Wut, für Zwietracht unter Brüdern und den Tod von Freunden.

Wütend stürzte sich Erander in ein scheußliches Gemetzel. Inose und der junge Mann folgten ihm. Sie hörte die Stimme von Korasan, ohne seine Worte jedoch zu verstehen.

Sira blieb wo sie war. Besser das Waffenlager der Ketzer war für diese unerreichbar. Sie griff nach einem Gewehr und hielt es im Anschlag. Aus ihrer Deckung gab sie Erander und der Eiswache Feuerschutz.
Irgendwo hier musste ein Nest von Ketzern sein. Diese schossen so plötzlich aus Winkeln und Spalten, dass man meinen könnte sie wuchsen dort heraus wie Schneeglöckchen im Frühling!

Sira sah die Granate aus den Augenwinkeln auf sich zu fliegen. Sie überlegte nicht und sprang hastig zurück. Eine Granate war immer so eine Sache. Im Zweifel sollte man ihr NIE in die Nähe kommen.

Vor der Tür explodierte sie. Mit gewaltiger Wucht wurde die Tür aus den Angeln gerissen. Sira kam nicht weit genug um vor dem fliegenden Holz und Metall Deckung zu suchen. Mehrfach wurde sie getroffen und zu Boden geschleudert.
Mit ihren Armen versuchte sie ihren Kopf zu schützen, was einigermaßen gelang. Kleinere Schnitt- und Schürfwunden ließen sich nicht vermeiden.

Sie blickte auf, als das Schlimmste vorbei war. Sie sah wie zwei Ketzer die Gelegenheit nutzen und auf die Kapelle zu stürmten.
Aus ihrem Grütel zog Sira ihre kleine Laserpistole und schoss. Es waren mehrere, wenig präzise Schüsse. Doch die Hälfte davon traf und streckte die Ketzer im Laufen nieder.
Ihre Hand zitterte. Erst da bemerkte sie das Blut, dass begann die weiße Jacke zu tränken.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 8:51 pm

Korasan sah wie einer der Ketzer eine Granate zu Tür der Kapelle schmeißen wollte. Er packte seine Plasmapistole und schoss auf den Ketzer, die erste Kugel traf sein Bein, und der Ketzer sackte weg. Doch bevor Korasan den Ketzer endgültig erledigen konnte warf dieser noch die Granate.
Er verfluchte sich nicht si schnell gehandelt zu haben. Die Tore der Kapelle wurden gewaltsam aus den Angeln geschleudert und zerbarsten. Nachdem sich der Rauch dort gelegt hatte sah er wie zwei Ketzer auf die Kapelle zustürmten, jemand musste noch dort drinnen sein.
„Hunart!“ reif Korasan Militärisch, „Folge mir!“ und lief dann los und Hunart folgte ihm.

„Schmore in der Hölle Ketzer!“ schrie Erander und Köpfte einen unachtsamen Ketzer der auf ihn zustürmte. Inose blick ward Eiskalt und zeigte keinerlei Gefühle! Ihre Kugeln waren Präzise und Tödlich, drei Ketzer starben durch Kopfschüsse und zwei weitere durch ihre Eislanze. Sie beherrschte das wechseln zwischen Eislanze und Plasmagewehr perfekt.
Duno Schüsse waren dagegen eher zufällig und ungenau, doch sie brachten die Ketzer dazu sich in Deckung zu bringen, und so die Chance auf zurückschießen zu verwehren.
Erander packte eine Granate, die er ohne zu fragen von Duno nahm, er zog den Zünder, hielt die Granate zwei Sekunden in der Hand und warf sie dann in eine Höhle wo gerade Ketzer herauskommen wollten. Noch bevor diese was tun konnten explodierte diese und begrub die Ketzer unter massivem Gestein.
Erander sah wie Ornas und Ulso die Ketzer von hinten überraschten und sie Beharkten. Ja so könnten sie gewinnen!

Korasan sah wie die zwei Ketzer von irgendwas erschossen wurden, es waren unpräzise Schüsse. Doch da kamen noch mehr angelaufen und mit Waffen im Anschlag. Bevor die Ketzer die Kapelle erreichen konnten erstachen Korasan und Hunart diese. Korasan sah die verletzte Sira am Boden liegen, sie schien zu Bluten!
„Hunart! Pass auf das hier keine Ketzer reinkommen!“ rief er Hunart zu.
„Ja Boss!“ antwortete dieser und verteidigte das Tor.
Korasan rannte auf Sira zu, er legte die Eislanze zur Seite, genauso wie sein Gewehr und rief Besorgt: „Sira! Was ist passiert? Wo hat man sie verletzt?“

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 9:13 pm

Die Kezter, welche den ersten beiden gefolgt waren, wurden zu Sira's großer Erleichterung von Korasan und Hunart nieder gemacht.
Sira ließ den Arm sinken. Jetzt erst kam der Schmerz. Und zu ihrem leidwesen nicht nur an ihrem rechten Arm.

Dann tauchte auch schon Korasan neben ihr auf, während Hunart nun die Verteidigung der Kapelle übernahm.

"Scheiße!", fluchte Sira schmerzlich, statt auf Korasan's Frage direkt zu antworten. Sie sah aus ihrem Arm vier Zentimeter Holz ragen. Holz konnte genauso zu einem tödlichen Geschoss werden wie eine Kugel. Sira fluchte noch einmal.
Mit etwas Mühe gelang es ihr den festen Gürtel ihrer Jacke zu lösen, ab zu nehmen und um ihren Oberarm zu ziehen um die Blutung zu stoppen. Sie fühlte sich eigenartig kraftlos und wusste dass dies kein gutes Zeichen war. Ein Blutverlust in dieser Kälte konnte schneller lebensgefährlich werden als ein Schneesturm der Stärke 5.

"Sieht wahrscheinlich schlimmer aus als es ist", meinte Sira mit aufeinander gepressten Zähnen und einem schiefen Grinsen zu Korasan. Sie wollte nicht daran denken dass es möglicherweise schlimm sein könnte. Sie ließ sich etwas zurück sinken. Ihr Gesicht verzerrte sich. "Ich glaub ein paar böse blaue Flecke hab ich mir auch geholt. Scheiße, tut das weh!"
Sie hoffte dass es keine gebrochenen Rippen oder andere angeknackste Knochen waren. Sie verfluchte sich dafür nicht ihren militärischen Schutzanzug mitgenommen zu haben. Aber sie hatte mit so einer Aktion wie dieser hier nicht gerechnet.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 9:58 pm

„Eure Lordschaft!“ reif Inose angestrengt, „Das sind zu viele Ketzer! Lange werden wir das nicht standhalten.“ Erander schaute Inose an und musste ihr recht geben.
Er machte eine Drehung und erstach einen Ketzer.
Plötzlich hörte er ein seltsames Geräusch, wie als würden sich etwas Schweres durch den Schnee pflügen. Er sah wie die Ketzer plötzlich zum schmalen Weg begaben und runter schossen. Dann kam plötzlich das das Schneemobil von Sira hochgefahren und überfuhr dabei zwei Ketzer. Die Waffen des Fahrzeuges waren aktiviert und schossen auf die Ketzer.
Erander erkannte das Ulander am Steuer saß und auf sie zu kam.
Durch einen Lautsprecher hörte er Ulander sagen: „Los! Steigt ein!“
Die Heckklappe öffnete sich Ornas und Ulso liefen zu der Luke und sicherten sie vor den Ketzern.

Korasan sah das Schneemobil, er hob Sira auf seine Arme. „Hunart gib uns Deckung!“ rief Korasan eilig. Und lief los, es könnte jetzt etwas schmerzhaft für Sira werden, weil die Ketzer immer noch gut Feuerten. Hunart stellte seine Waffe auf Dauerfeuer ein und lief dem Hauptmann hinterher.
Als sie beim Fahrzeug ankamen stiegen Korasan und Hunart ein, er legte Sira behutsam auf die Krankenliege.

„Herr wir müssen weg!“ rief Inose eilig. „Einen Moment.“ Antwortete Erander er packte einen Granatgürtel. „Gottimperator vergib mir!“ sprach er Plötzlich „Aber ich kann das nicht den Ketzern überlasen!“ er segnete die Granaten und warf sie dann in die Kapelle. Dann stieg auch er ein.
Ulander gab Gas so schnell er konnte fuhr er den Berg herunter.
Wenige Sekunden Später explodierte die Kapelle und tötete die die noch draußen Standen. Es war bedauerlich das die Kapelle zerstört werden musst, doch man konnte sie nicht den Ketzern überlassen die sie schon Entweiht haben.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 10:18 pm

Sira biss die Zähne aufeinander und unterdrücke einen schmerzlichen Laut als Korasan sie hoch nahm. Sie hielt sich so gut es ging fest, auch wenn es kaum funktionierte. Erleichterung stellte sich ein als sie auf der Liege in ihrem Schneemobil lag. Aber auch dort musste sie sich irgendwie fest halten, als Ulander mit Vollgas den Berg hinab sauste.

Die Kapelle flog in die Luft. Sie sahen es nicht, aber sie hörten und spürten es. Der gesamte Berg schien erschüttert zu werden. Ein Grollen wie Donner übertönte das leise Geräusch der Schneeketten. Sira ahnte dass durch die Explosion einige Lawinen an verschiedenen Berghängen abgegangen waren. Hoffentlich kam dadurch niemand zu Schaden der es nicht verdiente. Die Männer und Frauen des Ordens des Lichtes auf dem Gipfel waren jedenfalls Historie. Und sie hatten Erander wieder. Der Lordinquisitor war unverletzt. Das war es was zählte. Das allein.

Sira ließ ihren Kopf zurück sinken. Sie atmete flach. Ihr Burstkorb schmerzte. Das waren gewiss nicht nur blaue Flecken. Doch für den Moment waren sie jedenfalls sicher. Das Mobil bot genügend Schutz, auch wenn sie mit den acht Mann nun doppelt so viele waren wie eigentlich für das Mobil ausgelegt.
Aber das spielte wohl kaum eine Rolle, dachte sie. Sie konnten sich holen lassen.

"Basis an Eisbär! Basis an Eisbär!", tönte es über Funk. Sofort wusste Sira, dass sie sich getäuscht hatte. Die Stimme ihres Bruders klang alles andere als normal.

"Sira, melde dich, verdammt! Wenn du mich hören kannst, da zieht ein Sturm der Kategorie 6,5 auf. Du hast dir eine verdammte Zeit ausgesucht um deinen kleinen Tripp zu machen. Sira, wenn du mich hören kannst, mach dein Mobil fest und halt den Kopf unten! Die Stürme werden anhalten. Fliegen wird in nächster Zeit ein Höllenjob. Sei also vorsichtig mit deinen Unternehmungen."

Schweigen folgte. Sira hätte fast aufgelacht. Das war der Gipfel der Ironie!

Sie ließ sich zurück fallen und schloss die Augen. Schmerz und Erschöpfung betäubten sie. Im Moment wollte sie nichts anderes als einige Stunden schlafen.

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BeitragThema: Re: Qundradt - Die Befreiung des Lordinquisitors!   Di Feb 23, 2010 10:43 pm

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